Franziska Vogel (Jena Caputs) und Anna Jackowski (ALBA BERLIN) für neu gegründete U25-Nationalmannschaft nominiert
Die neu gründete U20-Nationalmannschaft der Damen nimmt so langsam Formen an. Aus den Vereinen der Region Ost wurden zwei Spielerinnen nominiert. Zum einem Franziska Vogel von den Jena Caputs sowie Anna Jackowski von ALBA BERLIN. Nach einem Sichtungslehrgang in Hannover bekamen beide die schriftliche Einladung für weitere Lehrgänge, Turniere und Camps in diesem Jahr. „Nach dem Lehrgang hatte ich ein kurzes Gespräch mit Heidi Kirste über meine Entwicklung und dem aktuellen Leistungsstand. Das es dann mit der Einladung zu den weiteren Lehrgängen so schnell geht hat mich schon überrascht.“, strahlte die angehende Physiotherapeutin. Als nächste Termine stehen Lehrgängen im April und August an, ehe es im September zum ersten Camp bzw. Turnier geht. Heide Kirste, die für die neue Mannschaft im Team Germany verantwortlich trägt gibt als Ziel die Teilnahme an den Weltmeisterschaft der Juniorinnen unter 25 Jahren im kanadischen St. Catharine (Ontario).
RSC Osnabrück steigt in die 2. Bundesliga Nord ab – Köln 99ers mit Minimalchance
Der RSC Osnabrück um Nationaltrainer Frits Wiegmann ist der erste Absteiger aus der Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL). Im einzigen Sonntagspiel hatte man gegen Spitzenreiter und Titelfavoriten RSV Lahn-Dill keine Chance zu gewinnen. Die Hessen hingegen konnten auch ohne ihr Kanada-Duo Joey Johnson und Peter Richard souverän aufspielen. Wie vor Wochenfrist wurde Youngster Kai Gerlach Topscorer mit 20 Punkten. Seine zehn Rebounds und eine Feldquote vom 75% rundeten sein Double-Double ab. Bert Freriks und Mustafa Korkmaz (je 13 Punkte) waren auf Seiten der Gastgeber die einzigen zweistelligen Punktesammler.
Köln 99ers machen es wieder nach Overtime – Jena Caputs verlieren Heimnimbus
Die Köln 99ers haben erfolgreich ihren Auswärtstrip nach Ostdeutschland beendet. Nach dem knappen OT-Sieg gegen ALBA BERLIN am Samstag ging es tags darauf zu den Jena Caputs. Die Thüringer peilen in ihrer ersten Zweitligasaison bereits den Durchmarsch in die Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL) an. Zu Hause sind die Caputs bisher ohne Niederlage, aber die Mannschaft von Spielertrainer und Nationalspieler Lars Christink musste ohne “die Böhmes” auskommen. Sowohl Topscorer Thomas Böhme als auch sein Vater waren grippeerkrankt nicht am Start. Die Gäste vom Rhein wieder mit Topscorer Max Poulin, der diesmal auch gleich in der Starting Five stand.
ALBA BERLIN zwingt Köln 99ers um Max Poulin in die Overtime
Am Samstag fand das vorletzte Heimspiel der Saison 2009/2010 in der 2. Bundesliga Nord für die ALBAtrosse statt. Gegner diesmal die zweite Mannschaft der Köln 99ers. Das Spiel begann zu ungewohnt später Stunde, sodass auch Headcoach Andrew Flavell und Köln’s Starspieler Max Poulin mit von der Partie sein konnten. Beide spielten bereits am Nachmittag mit der ersten Mannschaft in Hamburg um den Klassenerhalt in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL). Leider war hier durch die Rheinländer nix zu holen und der HSV gewann dieses wichtige Spiel knapp mit 63:60.
Nun ging es für beide zur nächste Aufgabe in der Bundeshauptstadt bei den ALBA-Rollis. Köln startete ohne den kanadischen Nationalcenter und konnte sich auch ohne ihn eine leichte Führung ausbauen. Allein Sami Koc konnte hier 8 seiner 21 Punkte ohne Not markieren. Die Berliner Defense war also gewarnt und musste eine gute Mischung aus enger Verteidigung und “Mut zur Lücke” finden. Diese wurde dann auch gefunden und nach einigen ausgelassenen Chancen in der Offense hielt ALBA gut mit und es entwickelte sich eine sehr gute Zweitligapartie. Angetrieben vom Berliner Topscorer Jan Rittner gingen die ALBAtrosse kurz vor der Halbzeitpause knapp in Führung, die aber mehr oder weniger postwendend von Max Poulin mit einem weitem 3er zum 37:37-Pausenstand ausgeglichen wurde.
SGH Berlin 1 steigt ungeschlagen in die Regionalliga Ost auf
Es sollte der krönende Abschluss einer erfolgreichen Saison in der Oberliga Ost werden. Die SGH Berlin 1 fuhr als ungeschlagener Tabellenführer zum Auswärtsspieltag zum Ortsrivalen ALBA BERLIN 3. Das dritte Team im Bunde war mit dem RSC Berlin auch aus der Bundeshauptstadt. Das erste Spiel bestritten die Hausherren und der Oberliga-Spitzenreiter. Es war am Ende eine klare Angelegenheit. Gegen noch unerfahrene ALBAtrosse gewann die SGH Berlin deutlich und auch in dieser Höhe verdient mit 13:51. Das zweite Spiel entschied nun über den Aufstieg in die Regionalliga Ost. Der RSC Berlin 2 wollte der SGH die erste Saisonniederlage zulegen. Zur Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel (16:15) und auch der zweite Spielabschnitt blieb spannend. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Eine etwas konfuse Schlussphase brachte den RSC Berlin wieder ran, aber in Führung ging das Team von Trainer Hansi Wenk, trotz eines 3ers durch Hakan Sanlimeral, dabei nie. Am Ende gewann die SGH Berlin 1 verdient 50:47 und steigt damit ungeschlagen in die Regionalliga Ost auf. Dort wird sich zeigen, ob der Charlottenburger Aufschwung weiter geht bzw. ob das Team von Headcoach Martin Schmidt die Klasse halten kann. Im abschließenden Spiel gewann der RSC Berlin 2 souverän gegen die ALBA-Youngsters mit 52:26.
Jeder darf mal ran – ALBA, Dresden und Stahnsdorf mit je einem Sieg
Was für ein verrückter Regionalliga-Spieltag in Stahnsdorf. Jede Mannschaft konnte einen Sieg erringen und so gingen alle Akteure zufrieden in die kommenden letzten Spieltage der Saison. Gleich zum Auftakt kam es zur erwartet spannenden Partie zwischen dem gastgebenden RSV Eintracht Stahnsdorf 1 und ALBA BERLIN 2. Das Spiel war dann auch zu jeder spannend und ausgeglichen und vor allem durch die Topscorer (Alexander Dellheim / ALBA und Jupa Sejdiu / Stahnsdorf) geprägt war. Am Ende konnten die Gastgeber, die das letzte Viertel ohne Center Jörg Schadt (5 Fouls) auskommen mussten, jubeln und gewannen knapp mit 51:46. Danach gingen die ALBAtrosse mit viel Wut im Bauch in ihre zweite Partie gegen die Rolling Lions Dresden. Aber auch hier wussten die Hauptstädter nicht vollends zu überzeugen. Das Team von Headcoach Klaus-Dieter Meyer konnte die 4-Punkte-Halbzeitführung nicht ausbauen. Die Sachsen hielten sich immer wieder im Spiel und verloren am Ende denkbar knapp mit 44:46. Das letzte Duell des Tages spielten dann wieder die Hausherren aus. Doch trotz des Sieges gegen ALBA BERLIN kamen die Brandenburger mehr schlecht als recht ins Spiel. Die Rolling Lions glaubten an ihre Chance, doch auch diese Begegnung blieb bis zum Ende spannend. Aber schlussendlich gelang den Dresdenern der Coup und sie gewannen gegen den Gastgeber mit 35:40.
Mainhatten Skywheelers gewinnen Nachholspiel gegen RSC Osnabrück
Mit 88:49 (51:34) haben die Mainhattan Skywheelers gegen das Kellerkind RSC Osnabrück ein Nachholspiel vom 1. Spieltag gewonnen. Am Valentinstag setzen die Hessen die Niedersachsen von Beginn an unter Druck und zeigten dem Gegner wer “Herr im Haus” ist. Frankfurt ist nach diesem Sieg nun punktgleich mit dem ASV Bonn, der zur Zeit den vierten und letzten Playoffplatz inne hat. Für den RSC Osnabrück um Headcoach und Nationaltrainer Frits Wiegmann sieht es dagegen sehr düster aus. Der Gang in die 2. Bundesliga Nord ist damit fast schon besiegelt. Bester Spieler und Scorer des Tages war Nationalspieler Sebastian Wolk mit 30 Punkten. Auf Seiten der Niedersachsen konnten lediglich die Niederländer Mustafa Korkmaz (20 Punkte) sowie Bert Freriks (19 Punkte) mithalten.
RSC Berlin rockt weiterhin die Regionalliga – ungeschlagen in der Rückrunde
Der RSC Berlin 1 marschiert weiter Richtung 2. Bundesliga Nord. Die noch ungeschlagenden Berliner gewannen auch ihre Partien 7 und 8 beim Auswärtsspieltag in Halle an der Saale. Im ersten Spiel gegen Gastgeber RBC 96 Halle war man dann auch haushoher Favorit. Das Endergebnis von 23:74 spiegelt die Kräftverhältnisse beider Teams wieder. Darauf ging man motiviert in die Spitzenpartie dieses Spieltages gegen den bisherigen Tabellenführer RSC-Rollis Zwickau. Die Sachsen hatten der RSC-Offense wenig entgegenzusetzen und verloren relativ deutlich mit 40:58. Auch gegen die Gastgeber aus Halle hatten die Muldestädte Mühe ein ordentliches Spiel auszuziehen. Dennoch war die Führung zu keiner Zeit gefährdet und Zwickau gewann am Ende verdient mit 31:47.
Kölner Lebenszeichen beim Sieg gegen Trier
Abstiegskandidat Köln 99ers kann doch noch gewinnen. Im Heimspiel gegen die Trier Dolphins konnten “die Jecken” am Karnevalswochenende einen wichtigen Sieg einfahren. Doch der erst zweite Saisonsieg kommt vermutlich zu spät, zumal das Restprogramm alles andere als leicht aussieht.
Der Pokalsieger RSV Lahn-Dill musste ohne Richard Peter und Dirk Köhler-Lenz ins Spitzenspiel des Spieltages gehen. Zu Gast war der Altmeister USC München, der sich mit einer Siegesserie heimlich, still und leise auf Platz 3 der Tabelle vorgearbeitet hat. Auch die Bayern hatten Personalsorgen, daher waren die knapp 1100 Zuschauer in Wetzlar verwundert, dass ihr RSV “nur” mit 23:19 zur Halbzeit führte. Aber im zweiten Spielabschnitt lief es bei den Hessen deutlich besser. Angetrieben von Topscorer Kai Gerlach (21 Punkte, 1 Dreier) konnte der Tabellenerste die Partie am Ende dennoch deutlich mit 65:34 für sich entscheiden.
Erster Saisonsieg der ALBAtrosse in der Oberliga Ost
Beim Auswärtsspieltag in Charlottenburg konnte ALBA BERLIN 3 den ersten Saisonsieg einfahren. Zunächst ging es jedoch im Eröffnungsspiel gegen den gastgebenden RSC Berlin 2. Die Mannschaft von Hansi Wenk konnte seiner Favoritenrolle gerecht werden und gewannen gegen die ALBAtrosse deutlich mit 42:15. Danach sollte es zum bereits angekündigten Sieg kommen. Gegen die Frauenmannschaft der SG RSC-SGH Berlin gewann das Team von Interimstrainer Red Frister relativ deutlich mit 42:31. Ein Achtungserfolg für diese noch junge und unerfahrene Mannschaft, zumal man das Hinspiel an gleicher Stelle haushoch verloren hatte. Im letzten Spiel des Tages setzten sich die Gastgeber gegen das Frauenteam knapp mit 43:46 durch. Der RSC Berlin 2 überholte damit den VfB Germania Halberstadt und steht nun auf dem zweiten Tabellenplatz, die SG Berlin bleibt auf dem vierten Rang und ALBA BERLIN behält trotz des Sieges die berühmte “roter Laterne”.


