RSC Berlin baut Tabellenführung aus – Auswärtserfolge gegen Cottbus & Dresden

Der RSC Berlin 1 schickt sich an in die 2. Bundesliga Nord aufzusteigen und damit in der Regionalliga Ost das Feld von hinten aufzurollen. Die Berliner waren durch Spieltagsausfälle ohne Hinrundenspiele geblieben, aber konnte ihre ersten sechs Spiele in 2010 für sich entscheiden. Aber die Vorzeichen standen nicht gut beim Auswärtsspieltag in Dresden. Nach anfänglichen Transportproblemen erschienen die Charlottenburger dennoch rechtzeitig zum Spielbeginn. Mittlerweile fand bereits die Partie des Gastgeber Rolling Lions Dresden 1 gegen die Lausitzer vom LC Cottbus statt. Und es war eine klare Angelegenheit für die Brandenburger, die das Spiel zu jeder Zeit unter Kontrolle hatten. Am Ende stand ein ungefährdeter 38:62 (12:28) für das Regionalliga-Urgestein. Danach wollten die Cottbuser den Schwung mitnehmen und auch gegen den RSC Berlin 1 punkten. Bis zur Halbzeit sah es auch danach auch. Aber die Berliner kamen im zweiten Spielabschnitt besser ins Spiel und drehten die Begegnung mit 58:54 (29:34) zu ihren Gunsten. Im letzten Spiel des Tages waren die Berliner klarer Favorit gegen die bisher enttäuschenden Gastgeber aus Dresden. Lediglich ein Spiel konnte die Sachsen im Saisonverlauf gewinnen. Diese Bilanz hatte auch nach dem Spiel Bestand, weil der RSC locker und leicht mit 38:59 (18:36) die Partie nach Hause fuhr.

Rolling Lions Dresden 1 – LC Cottbus 38:62 (12:28)

RSC Berlin 1 – LC Cottbus 58:54 (29:34)

Rolling Lions Dresden 1 – RSC Berlin 1 38:59 (18:36)

HSV siegt weiter, Roller Bulls können es auch noch, USC auf Platz 3

Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL)

Das RBBL-Wochenende brachte wieder einige überraschende Ergebnisse und Erkenntnisse. Zum einem konnte der Hamburger SV sein zweites Spiel in Folge gewinnen (85:63 gegen Trier Dolphins) und kann so langsam den Klassenerhalt feiern. Die Konkurrenz aus Osnabrück (verlor 74:83 gegen die Roller Bulls) und Köln (57:67 gegen USC München) konnte ihre Spiele nicht gewinnen und somit haben die Hanseaten schon vier Punkte Abstand zu den Abstiegsrängen. Der andere Aufsteiger Roller Bulls konnte hingegen seinen Abwärtstrend stoppen. Furios in die Saison gestartet verloren die Luxemburger zum Schluß vier Spiele in Folge. Nun gelang ein wichtiger Heimsieg gegen den RSC Osnabrück. Festgesetzt auf Platz 3 und damit gute Playoffchancen hat der Altmeister USC München. Die Bayern konnten die Schwächephase der Bonner und Frankfurter Konkurrenz ausnutzen und hat nun vier Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Playoffplatz. Vierter bleibt der ASV Bonn – trotz der deutlichen Niederlage beim Deutschen Meister RSC-Rollis Zwickau. Das Hessenderby entschied wie erwartet der Favorit RSV Lahn-Dill klar gegen die zuletzt gut aufgelegten Mainhattan Skywheelers.

  • Köln 99ers – USC München 51:67 (28:37)
  • ASV Bonn – RSC-Rollis Zwickau 49:79 (29:32)
  • Mainhatten Skywheelers – RSV Lahn-Dill 59:81 (32:46)
  • Hamburger SV – Trier Dolphins 85:63 (49:28)
  • Roller Bulls – RSC Osnabrück 83:74 (41:30)

RSC Berlin nach Siegen gegen Stahnsdorf und Halle Tabellenführer

Der RSC Berlin 1 hat seinen Heimspieltag tadellos absolviert. Gegen die direkte Konkurrenz (RSV Eintracht Stahnsdorf 1) und Abstiegskandidat RBC 96 Halle konnten Siege eingefahren werden. Somit steht das Team von Hansi Wenk erstmal in dieser Saison an der Tabellenspitze in der Regionalliga Ost. Die andere Begegnung ging überraschend an den Underdog. Der RBC 96 Halle schlug in einem jederzeit spannenden Spiel die Brandenburger aus Stahnsdorf relativ deutlich. Dadurch können sich die Sachsen-Anhaltiner leise Hoffnungen auf den Verbleib in der Regionalliga machen. Sie sind nun punktgleich mit dem Vorletzten Rolling Lions Dresden 1, die jedoch bisher zwei Spiele weniger bestritten.

RSC Berlin 1 – RSV Eintracht Stahnsdorf 1 63:59 (27:27)

Topscorer: Jupa Sejdiun (28 Punkte, RSV Eintracht Stahnsdorf 1), Jörg Albers (14 Punkte, RSC Berlin 1)

RBC 96 Halle – RSV Eintracht Stahnsdorf 1 51:43 (31:19)

Topscorer: Jupa Sejdiun (20 Punkte, RSV Eintracht Stahnsdorf 1), Claudia Fanghänel, Lukas Feller und Ronald Wetzel (je 12 Punkte, RBC 96 Halle)

RSC Berlin 1 – RBC 96 Halle 80:35 (53:12)

Topscorer: Adnan Souleiman (28 Punkte, RSC Berlin 1), Martin Schaller (je 14 Punkte, RBC

ALBAtrosse nach Spielabsage wieder im Geschäft

Die Dragon Wheelers im QTSV hatten aufgrund der Witterungsverhältnisse die Reise nach Berlin nicht angetreten. Dadurch riskierten sie auch eine Spielwertung für ALBA BERLIN, was dann auch durch den Spielleiter bestätigt wurde. Somit haben die Berliner wie auch die abstiegbedrohte RSG Langenhagen 4:14 Punkte und mit einem Sieg in Langenhagen alle Chancen auf den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga Nord. Die Dragon Wheelers im QTSV sind mit der Abgabe dieses Spiels faktisch der erste Absteiger aus der 2. Bundesliga Nord. Der andere Zweitligist aus unserer Region, Jena Caputs, hatte dieses Wochenende spielfrei. Wie seht ihr die Chancen von ALBA auf den Klassenerhalt? Freue mich über jeden Kommentar dazu!

Lahn-Dill bereits für Playoffs qualifiziert, HSV weiter im Aufwind

Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL)

Der Pokalsieger in Titelkandidat RSV Lahn-Dill beweist weiterhin seine Ausnahmestellung in der RBBL. Bereits sechs Spieltage vor Ende der Hauptrunden konnten sich die Hessen für die Playoffs qualifizieren. Gegen den ersatzgeschwächten ASV Bonn gewann man leicht und locker mit 76:52 (36:22). Auch der Aufsteiger Hamburger SV ist weiterhin im Aufwind. Beim schwächelnden RSC Osnabrück gewannen die Hansaeten nach knapper Halbzeitführung (26:29) am Ende dennoch unerwartet hoch mit 64:84. Vor allem Ex-Nationalspieler Ahmet Coskun ragte bei den Gästen mit 30 Punkten heraus. Auch die 33 Punkte von RSC-Neuzugang Bert Freriks konnten die schwache Mannschaftsleistung der Niedersachsen nicht wettmachen.

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Jena Caputs gewinnen “Ostderby” gegen ALBA

Am 9. Spieltag kam es zum “Ostderby” in der 2. Bundesliga Nord. Gastgeber Jena Caputs hatte die Hauptstädter von ALBA BERLIN 1 zu Gast in der heimischen Werner-Seelenbinder Halle. Für die Thüringer war es ein “Doppelspieltag”, da ich die Pro-A-Basketballer von Spiel von Science City Jena ihr Heimspieltag im diesen Rahmen veranstalteten. Das Spiel war für die ALBAtrosse bereits nach dem ersten Viertel gelaufen. Jena zog schon mit 27:8 davon und die Berliner konnten diesen Rückstand im weiteren Spielverlauf aufholen. Aber die Chancen dazu waren durchaus da. Die Caputs leisteten sich im dritten Spielabschnitt eine Schwächeperiode, in der es ALBA verpasste entscheident aufzuschließen. Das letzte Viertel ging dann wieder an die Gastgeber, die sich damit weiterhin im oberen Tabellenabschnitt tümmeln und den ambitionierten Aufstieg in die Bundesliga (RBBL) wohl noch nicht ganz aus den Augen verloren haben. Für ALBA BERLIN heißt es jetzt ganz einfach “Abhaken und weiter gehts”. Bereits am Samstag findet in der heimischen Max-Schmeling-Halle das erste Endspiel gegen Abstiegskonkurrent Dragon Wheelers im QTSV. Dort muss in jedem Fall ein Sieg her, will man nicht schon dort alle Chancen um den erhofften Verbleib in der 2. Bundesliga verspielen.

Oberliga Ost trotzt der Kälte

Der 6. Spieltag in der Oberliga Ost stand auf wackeligen Füßen. Kurzfristig war die Halle der gastgebenden SG RSC-SGH Berlin bis zum Nachmittag durch eine schulische Veranstaltung anderweitig vergeben. Durch eine schnelle und unkomplizierte Kommunikation zwischen den spielenden Teams konnte eine Verlegung oder gar eine Absage verhindert werden. Die Spielzeiten wurden der neuen Hallenzeit entsprechend nach hinten verlegt. Hinzu kam aber noch der Umstand, dass die Temperaturen in der Halle den draußen in nichts nachstanden ;-) Baumaßen am Gebäude (die Peter-Ustinov-Schule soll noch eine weitere Halle in der zweiten Etage) verliefen nicht wie geplant und auch teilweise schief. Die Isolationsschicht des Daches muss vollkommen erneuert werden, sodass eine reguläre Beheizung der Halle nicht machbar ist.

Aber die Mannschaften aus Berlin (SG RSC-SGH Berlin und ALBA BERLIN 3) und Sachsen-Anhalt (VfB Germania Halberstadt) spielten sich entsprechend warm ;-) Die erste Partie, die ich selbst nicht sehen konnte, gewannen die Halberstädter klar und deutlich gegen das Frauen-Team der SG Berlin mit 26:48. Danach gingen die Sachsen-Anhaltiner gestärkt in die Partie gegen ALBA BERLIN 3. Die Berliner gespickt mit jungen und talentierten Spielern mussten jedoch auf wichtige Stützen verzichten. Die noch fehlende Spielerfahrung und körperliche Überlegenheit des Gegners lassen den Spielverlauf schnell wiedergeben. Halberstadt lag bereits bereits zur Halbzeit mit 2:28 vorn. Im zweiten Spielabschnitt fanden die Berliner besser ins Spiel, aber ohne jegliche Chance die Partie umzudrehen. Lediglich die Pressverteidigung gelang das ein oder andere Mal, so dass auch Halberstadt des Öfteren 8-Sekunden-Regelverletzung zwang. Dennoch eine abklärte Partie der Germania bei der am Ende ein deutlicher 10:54-Sieg stand.

Zu später Stunde dann endlich das Berliner Derby. Die Gastgeber wollten ihre Niederlage aus dem ersten Spiel vergessen machen. Die ALBAtrosse starteten wie zuvor harmlos in die erste Spielhälfte. Keine wirklich gut erspielten Aktionen im Offensivspiel und viele Lücken im Defensivverbund. Dadurch hatte das Frauen-Team von Coach Hansi Wenk leichtes Spiel und viele Fastbreak-Chancen. ALBA-Interimscoach Red Frister mobilisierte seine Schützlinge in der Halbzeitpause noch mal und ließ mehrere Formationen und Spielsysteme austesten. Dies gelang phasenweise recht gut und man konnte die Partie mit einem geringeren Rückstand als im Spiel davor beenden (12:41).

SG RSC-SGH Berlin – ALBA BERLIN 3 41:12 (25:4)

Topscorer: Franka Johanning (15 Punkte, SG RSC-SGH Berlin), Sven Postelmann (6 Punkte, ALBA BERLIN 3)

ALBA BERLIN 3 – VfB Germania Halberstadt 10:54 (2:28)

Topscorer: Stefan Kalms (20 Punkte, VfB Germania Halberstadt), Dirk Zipper (8 Punkte, ALBA BERLIN 3)

Germania Halberstadt – SG RSC-SGH Berlin 48:26 (23:16)

Topscorer: Uwe Schneider (14 Punkte, VfB Germania Halberstadt), Franka Johanning (10 Punkte, SG RSC-SGH Berlin)

RSV Eintracht Stahnsdorf 2 in der Einsteigerliga weiterhin vorn

Der RSV Eintracht Stahnsdorf 2 konnte beim Heimspieltag der SGH Berlin seine Tabellenführung in der Einsteigerliga Ost behaupten. In den Spielen gegen die Berliner Konkurrenz von SGH Berlin 2 (Sieg) und SGH Berlin 3 (Niederlage) holten sich die Brandenburg die notwendigen Punkte um weiterhin von oben zu grüßen. Ärgster Verfolger ist die SGH Berlin 3, die neben dem Spiel gegen Stahnsdorf auch die vereinsinterne Partie gegen die SGH Berlin 3 gewinnen konnten.

SGH Berlin 2 – RSV Eintracht Stahnsdorf 2 20:27 (8:16)

Topscorer: Martin Schade (14 Punkte, RSV Eintracht Stahnsdorf 2), Stephan Steinl (12 Punkte, SGH Berlin 2)

RSV Eintracht Stahnsdorf 2 – SGH Berlin 3 24:38 (14:22)

Topscorer: Jan Schäfer (12 Punkte, SGH Berlin 3), Martin Schade (14 Punkte, RSV Eintracht Stahnsdorf 2)

SGH Berlin 3 – SGH Berlin 2 27:19 (12:12)

Topscorer: Tim Schildberger (14 Punkte, SGH Berlin 3), Stephan Steinl (9 Punkte, SGH Berlin 2)

ALBA und Caputs starten mit Niederlagen ins neue Jahr

ALBA BERLIN und die Jena Caputs sind mit Niederlagen in das neue Jahr gestartet. Die Berliner verloren daheim ihre Begegnung gegen die starken Hot Rolling Bears um Nationalspiel Mimoun Quali mit 39:64 (21:38). Nach dem Overtime-Sieg der RSG Langenhagen gegen die Abstiegskonkurrenten Dragon Wheelers im QTSV (72:61) müssen die ALBAtrosse mehr denn je um den Klassenerhalt bangen. Vor allem sollte in der Rückrunde gegen die beiden Konkurrenten gewonnen, um den Abstieg in die Regionalliga Ost noch zu verhindern.

Die Jena Caputs hatten ebenfalls kein Glück beim ihrem ersten Spiel in 2010. Bei den wiedererstärkten Köln 99er 2 (erstmal mit RBBL-Neuzugang Max Poulin) reichten auch die 21 Punkte von Topscorer und Kapitän Lars Christink nicht, um die Last-Minute-Niederlage (63:61) zu verhindern. Vor allem das Fehlen von Thomas Böhme machte sich im Jenaer Spiel bemerkbar. Damit haben die Aufstiegsträume der Thüringer einen weiteren Dämpfer erhalten.

Tabellenführer in der 2. Bundesliga Nord bleiben die Hot Rolling Bears aus Essen gefolgt von der SG Oldenburg/Sünteltal, die überraschend beim BBC Warendorf mit 60:50 verloren.

  • BBC Warendorf 1 – SG Oldenburg/Sünteltal 1 60:50 (25:22)
  • ALBA BERLIN 1 – Hot Rolling Bears Essen 1 39:64 (21:38)
  • Köln 99ers 2 – Jena Caputs 63:61 (29:38)
  • RSG Langenhagen 1 – Dragon Wheelers im QTSV 72:61 (32:22) OT

Zwickau 2 nach empfindlicher Niederlage dennoch Tabellenführer

Der Regionspokalsieger RSC-Rollis Zwickau 2 hatte am Wochenende die Regionalligakonkurrenz aus Berlin und Dresden zu Gast. Allerdings muss das Team um Topscorerin Sylvia Hofmann derzeit auf seinen Spielertrainer Maik Kretzschmar krankheitsbedingt verzichten. Arian Krug sowie Jürgen Schnorr übernahme am Sonntag die Mannschaftsleitung. Trotz des schmerzhaften Ausfalls von Kretzschmar kann der RSC mit einem verstärkten Kader auffahren. Mit René Rilke und Falk Friedrich kehren zwei ehemalige Zwickauer Spieler wieder in den Kader des Regionalligisten zurück. Beide standen auch mehrere Jahre im Bundesligaaufgebot des RSC.

Zwickau konnte beim Heimspieltag die Tabellenführung wieder übernehmen und an ALBA BERLIN 2 am RSV Eintracht Stahnsdorf 1 vorbeiziehen. Dass dies auch das gesteckte Ziel ist zeigte das ersten Spiel. Im Sachsenderby gegen die Rolling Lions Dresden 1 gewann man deutlich mit 63:42. Die Lions hatten keine Zeit die Pleite zu verdauen und mussten sofort ins nächste Spiel gehen. Gegen den RSC Berlin 1 (in der Hinrunde ohne Spielpraxis) lag man zur Halbzeit (31:28) gut auf, aber im zweiten Spielabschnitt setzte sich der Favorit klar durch und gewann verdient mit 67:55. Im letzten Spiel des Tages standen sich nun die beiden vorherigen Sieger gegenüber. Und zur großen Überraschung aller konnten die Berliner sich deutlich und souverän gegen die Sachsen mit 43:72 durchsetzen.

  • RSC-Rollis Zwickau 2 – Rolling Lions Dresden 1 63:42 (31:18)
  • RSC Berlin 1 – Rolling Lions Dresden 1 67:55 (31:28)
  • RSC-Rollis Zwickau 2 – RSC Berlin 1 42:73 (12:34)

Mainhattan Skywheelers besiegen ASV Bonn im dritten Anlauf

Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL)

Drei Spiele hat es diese Saison gebraucht ehe die Mainhattan Skywheelers den ehemaligen Serienmeister vom ASV Bonn mit 74:67 (37:31) besiegen konnten. Nach den Pleiten in der Hinrunde und im DRS-Pokalviertelfinale konnten nun die Hessen ihren ersten Erfolg gegen die Nordrheinwestfalen einfahren. Nach ihren Verletzungspausen wieder dabei waren Coach Marco Hopp sowie Nationalspieler und Topscorer Sebastian Wolk. Der ASV Bonn konnten hingegen nur mit sechs Spieler die Reise antreten und war damit allen Möglichkeiten bereits zu Spielbeginn beraubt. Damit konnte auch die Negativserie der Frankfurter gestoppt werden, obwohl den Kampf um die Playoff noch unerreichbar scheint.

Alle weiteren Spiele des 11. Spieltages liefen wie erwartet. Lediglich die Köln 99ers schickten sich in der ersten Halbzeit an den Pokalsieger RSV Lahn-Dill zu ärgern. Letztendlich konnten die Hessen in der zweiten Halbzeit noch mal aufdrehen und gewannen die Partie dann auch souverän mit 66:84 (34:42).

  • Hamburger SV – USC München 50:70 (23:38)
  • Roller Bulls – RSC-Rollis Zwickau 55:80
  • Köln 99ers – RSV Lahn-Dill 66:84 (34:42)
  • Mainhatten Skywheelers – ASV Bonn 74:67 (37:31)
  • Trier Dolphins – RSC Osnabrück 90:77 (51:42)

ASV Bonn gewinnt Rheinderby gegen Köln 99ers, HSV verliert knapp beim Meister

Der 10. Spieltag der RBBL-Saison brachte nur drei Ergebnisse hervor. Die Spiele RSC Osnabrück gegen Mainhatten Skywheelers und USC München gegen Trier Dolphins wurden entweder bereits im Voraus verlegt oder mussten kurzfristig krankheitsbedingt abgesagt werden. Die anderen Spiele brachten zum Teil erstaunliche Resultate. Der Aufsteiger Hamburger SV schrammte beim Meister RSC-Rollis Zwickau haarscharf an einem Sensationssieg vorbei. Die Hanseaten hielten zur Halbzeit und Unendschieden (37:37) und ließen sich auch im zweiten Spielabschnitt nicht unterkriegen. Aber die Sachsen spielten ihre gesamte Cleverness aus und konnten den HSV noch knapp mit 76:72 besiegen. Der anderen Aufsteiger Roller Bulls gerät so langsam in eine Negativspirale. Zu Saisonbeginn noch furios gestartet konnten die Luxemburger seit langem nicht mehr punkten. Das Spiel beim Pokalsieger RSV Lahn-Dill war eine klare Angelegenheit (37:75), aber dennoch steht der Aufsteiger mit insgesamt vier Siegen gut da und konnte sich vor kurzem noch berechtigte Aufstiegschancen ausrechnen. Das Rheinderby gewann der Favorit aus Bonn gegen den Überraschungstabellenletzten Köln 99ers klar mit 77:64 (39:32).

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RBC 96 Halle nicht angetreten, Cottbus gewinnt in Stahnsdorf

Der RBC 96 Halle musste bereits im Voraus den Spieltag witterungsbedingt absagen. Damit kam es leider nur zu einem Spiel, in dem sich die Gastgeber RSV Eintracht Stahnsdorf 1 und der LC Cottbus gegenüberstanden. Die Geschichte dieses Spieles (siehe Kommentar von Jörg Schadt) ist schnelle erzählt. Die Stahnsdorfer führten bereits zur Halbzeit (27:18) und kontrollierten die Cottbuser in allen Belangen. Aber in der zweiten Halbzeit kamen die Lausitzer immer weiter ran und die Eintracht fand kaum noch ins Spiel zurück. Am Ende konnte der LC Cottbus die Partie noch drehen und gewann nicht unverdient am Ende mit 41:46.

Die Partien des RBC 96 Halle wurden bereits mit 0:20 Körben und 0:2 Punkten gegen die Sachsen-Anhaltiner gewertet. Meiner Erachtens eine überzogene Entscheidung der Spielleitung, zumal es sich in diesen Tagen um eine Großwetterlage handelt, die vor allem im ostdeutschen Raum zu schwierigen Verhältnissen führte. Man befindet sich hier nicht nicht in der Bundesliga, wo den meisten Teams entsprechende Transportunternehmen für Auswärtsreisen zur Verfügung stehen. Da die Hallenser nach meinen Informationen bereits frühzeitig die Nichtanreise ankündigten, wäre eine Verlegung des Spieltages meiner Meinung nach kein Problem gewesen. Der Spielplan ist zur Zeit eh vollkommen auseinander gezerrt. Der RSC Berlin 1 bestritt zum Beispiel nicht ein einziges Spiel in der Hinrunde.

  • RSV Eintracht Stahnsdorf 1 – RBC 96 Halle 20:0
  • LC Cottbus – RBC 96 Halle 20:0
  • RSV Eintracht Stahnsdorf 1 – LC Cottbus 41:46 (27:18)

Bonn und Hamburg komplettieren DRS Final Four 2010

Das Final Four 2010 um den DRS-Pokal ist komplett. Ex-Serienmeister ASV Bonn und der Hamburger SV konnten ihre Partien am ersten Wochenende im neuen Jahr für sich entscheiden. Die Bonner gewannen etwas überraschend beim Playoff-Konkurrenten Mainhattan Skywheelers deutlich mit 57:75 (20:37). Die Hessen mussten auf ihren Sebastian Wolk verzichten sowie kurzfristig ohne Coach Marco Hopp in das Spiel gehen. Frankfurt fand nie richtig ins Spiel und hatte eine zu schlechte Trefferquote, um die Partie für sich zu entscheiden. Zweistellig punkteten Kapitän Lars Lehmann (19 Punkte) sowie Andy Kress (16 Punkte). Bei den Bonnern lief gewohnt viel über den kanadischen Superstar und Topscorer Adama Lancia. Der Nordamerikaner kam am Ende auf 31 Punkte.

Der Hamburger SV hatte dagegen die weitaus leichtere Aufgabe. Die Hansestädter reisten zum Auswärtsspiel nach Essen. Der dortige Zweitligist Hot Rolling Bears wollte die Überraschung schaffen und ins Final Four einziehen. Das Spiel stand dann auch immer auf des Messers Schneide. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Angetrieben von Topscorer Ahmet Coskun konnten die Elbestädter aber schlußendlich die Partie doch für sich entscheiden. Am Ende stand ein knapper 57:62 (32:38)-Auswärtserfolg.

Damit trifft der ASV Bonn im Halbfinale auf den amtierenden Deutschen Meister und Final-Four-Gastgeber RSC-Rollis Zwickau und der Hamburger SV muss mit dem Titelverteidiger RSV Lahn-Dill aufnehmen.

DRS-Pokal Viertelfinale 2009/2010

  • RSC-Rollis Zwickau 1 – Trier Dolphins 1 20:0 (abgesagt)
  • Hot Rolling Bears Essen 1 – Hamburger SV 1 57:62 (32:38)
  • USC München 1 – RSV Lahn-Dill 1 42:62 (14:33)
  • Mainhatten Skywheelers – ASV Bonn 1 57:75 (20:37)

DRS-Pokal Final-Four 2009/2010

  • ASV Bonn 1 – RSC-Rollis Zwickau 1
  • RSV Lahn-Dill 1 – Hamburger SV 1

Merry X-Mas / Happy New Year

Wünsche allen Lesern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Jahr 2010!

Köln 99ers drehen Partie, Roberts verlässt Osnabrück

Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL)

Die Köln 99ers konnten nach den Verlust ihres Topscorer Joe Bestwick den ersten Sieg in der RBBL erringen. Beim Heimspiel gegen die Mainhattan Skywheelers sah es zur Halbzeit (28:40) jedoch nicht nach einem positiven Spielverlauf für die Rheinländer aus. Eine Energieleistung in der zweiten Halbzeit und einem heiß laufenden Sebastian Spitznagel (am Ende kam er auf 30 Punkte) sollte jedoch den enorm wichtigen Heimsieg erzwingen.

Die anderen Ergebnisse waren eher vorhersehbar – erwähnenswert sind die 120 Zwickauer Punkte im Heimspiel gegen die Trierer Dolphins (Dirk Passiwan mit 52 Punkten) und die Verabschiedung der Playoff-Träume des Aufsteigers Roller Bulls (Niederlage beim ASV Bonn). Die Partie USC München gegen den RSC Osnabrück wurde abgesagt. Beide Vereine konnten sich nicht auf einer Verlegung verständigen, sodass das Spiel 20:0 für den Altmeister aus Bayern gewertet wurde. Osnabrück konnte durch vielfältige Spielerausfälle keine spielfähige Mannschaft aufbieten …

Verzichten müssen die Niedersachsen in Zukunft auf Brian Roberts. Der RSC-Topscorer der letzten Jahre wird ab 2010 wieder für seinen Heimatverein SG Paderborn/Bielefeld auf Körbejagd gehen. Roberts gibt momentane mentale Probleme und zu großen persönlichen Aufwand an (Roberts wohnt in Paderborn und arbeitet in Dortmund).

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SGH fast durch – Debakel für die ALBAtrosse

Der letzte Spieltag der Oberliga Ost im Jahr 2009 führte die Berliner Teams SGH und ALBA BERLIN 3 ins sächsische Dresden. Die Rolling Lions luden zur sechsten Spielrunde. Im ersten Spiel sah man sich dem unbesiegten Tabellenführer SGH Berlin 1 gegenüber. Danach waren die Berliner weiterhin ohne Saisonniederlage und es kam zum Berliner Derby. Aber leider reisten die ALBAtrosse durch die Wetterkapriolen verspätet an. Die Charlottenburger waren bereit den Spielbeginn entsprechend nach hinten zu verlagern. Der angesetzte erste Schiedsrichter war jedoch anderer Meinung und wertete die Partie wegen “Nichtantritts” mit 20:0 Punkten für den Tabellenersten, der damit weiterhin ungeschlagen. Damit sind die Charlottenburger nahezu durch und können bereits vom Aufstieg in der Regionalliga Ost träumen.

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USC München gewinnt in Frankfurt, Roller Bulls weiter in der Erfolgsspur

Der USC München sorgte für die Überraschung am 8. Spieltag der RBBL. Die Altmeister aus Bayern gewannen bei den Mainhattan Skywheelers und konnten damit den Abstand zu den Playoffplätzen verringern. Dort angekommen und sich festgesetzt haben die Roller Bulls. Der luxemburgische Aufsteiger gewann gegen die weiterhin sieglosen Köln 99ers. Punktgleich mit den Bulls sind die Trier Dolphins. Sie mussten sich dem Pokalsieger RSV Lahn-Dill deutlich geschlagen gegen. Topscorer der RBBL bleibt der Trier Dirk Passiwan. Der Italien-Rückkehrer liegt derzeit 332 Punkten deutlich vor dem Zweitplatzierten Mateusz Filipski (193 Punkte) vom Meister RSC-Rollis Zwickau.

  • Mainhatten Skywheelers – USC München 54:60 (29:21)
  • Roller Bulls – Köln 99ers 82:70 (40:36)
  • Hamburger SV – ASV Bonn 62:79 (31:42)
  • Trier Dolphins – RSV Lahn-Dill 70:117 (29:58)
  • RSC Osnabrück – RSC-Rollis Zwickau 36:76 (22:42)

ALBA-Rollis verlieren weiter an Boden, Jena Caputs wieder im Aufwind

Beide Zweitligaclubs aus unsere Region waren am Wochenene aktiv. Die ALBAtrosse hatten dabei den Konkurrenten RSG Langenhagen zu Gast. Beide Team stehen im Tabellenkeller und ALBA BERLIN wollte vor heimischer Kulisse einen wichtigen Erfolg einfahren. Nach einer engen, aber erfolgreichen ersten Halbzeit konnten die Berliner optimistisch in den zweiten Spielabschnitt gehen. Aber das Spiel der Berliner lief nicht mehr so wie in den ersten 40 Minuten. Hinzu kam dass sich die Niedersachsen besser eingespielt hatten und sich gute Wurfchancen erarbeiten. ALBA traf zum Ende hin nix mehr und somit ging die Partie an die Gäste aus Langenhagen.

Die Jena Caputs wollte nach ihrer ersten Saisonniederlage vor Wochenfrist wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Das gelang den Thüringern auch eindrucksvoll. Mit einer kämpferischen Mannschaftsleistung konnte der bisherige Tabellenführer Hot Rolling Bears Essen geschlagen werden. Der wiedergenesende Thomas Böhme war diesmal wieder die wichtige Stütze des Teams um Spielertrainer Lars Christink. Dieser wurde an der Seitenlinie von Thomas Dürl ersetzt, damit sich der Nationalspieler voll auf das Spielgeschehen konzentrieren konnte.

ALBA BERLIN rangiert weiterhin auf dem sechsten Tabellenrang und muss um den Verbleib in der 2. Bundesliga Nord weiterhin zittern. Zumal noch das Nachholspiel gegen die Hot Rolling Bears aussteht. Daher muss die Devise sein in der Rückrunde vor allem die Heimspiel erfolgreich zu gestalten und gegen die direkten Konkurrenten um den Abstieg zu Punkten. Die Jena Caputs lassen ihr Ziel “RBBL – Bundesliga” nicht aus den Augen. Die ersten drei Teams, darunter auch die Thüringer, haben derzeit eine Niederlage und haben gute Aufstiegschancen.

ALBA BERLIN 1 – RSG Langenhagen 1 44:58 (30:29)

Topscorer: Heiko Müllers (28 Punkte, RSG Langenhagen 1), Jan-Bruno Rittner (14 Punkte, ALBA BERLIN 1)

Hot Rolling Bears Essen 1 – Jena Caputs 50:58 (27:32)

Topscorer: Thomas Böhme (18 Punkte, Jena Caputs), Markus Pungercar & Michael Neid (je 14 Punkte, Hot Rolling Bears Essen 1)

ALBA BERLIN 2 schließt zu Tabellenführer Zwickau auf

ALBAs Zweite lud zum 5. Spieltag in der Regionalliga Nord. Das Team um Headcoach Klaus-Dieter Meyer wollte mit zwei Siegen zu Tabellenführer RSC-Rollis Zwickau aufschließen. Das gelang den Berlinern dann auch mit zwei souveränen Siegen. Einzig das Spiel gegen Dresden wurde zum Ende hin unnötig spannend. Im “sächsischen” Duell bezwang Dresden die Hallenser deutlich.

ALBA BERLIN 2 – RBC 96 Halle 58:31 (34:22)

Topscorer: Volker Krause (14 Punkte, ALBA BERLIN 2), Ronald Wetzel (12 Punkte, RBC 96 Halle)

RBC 96 Halle – Rolling Lions Dresden 1 42:52 (25:22)

Topscorer: Christoph Merthen (29 Punkte, Rolling Lions Dresden 1), Ronald Wetzel (13 Punkte, RBC 96 Halle)

ALBA BERLIN 2 – Rolling Lions Dresden 1 55:49 (30:22)

Topscorer: Michael Bayer (20 Punkte, ALBA BERLIN 2), David Luis Martinez Hernandez (19 Punkte, Rolling Lions Dresden 1)