Pokalsieger gewinnt hauchdünn beim Meister
Es war das Duell des 14. Spieltags in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL). Der amtierende Deutsche Meister RSC-Rollis Zwickau hatte den Deutschen Pokalsieger RSV Lahn-Dill zu Gast in der heimischen Scheffelberghalle. Und es wurde auch das erwartet spannende und hochklassige Spiel, dass Spieler, Trainer und über 600 Fans herbeisehnten. Alles sah nach einen Heimerfolg für die Sachsen aus, aber zum Ende des dritten Viertels kamen die Hessen immer näher und vor dem letzten Spielabschnitt lag der Pokalsieger nur noch mit zwei Punkten hinten. Richard Peter brachte den RSV Lahn-Dill dann wieder mit 53:52 nach vorn und es folgten in den letzten fünf Minuten nicht weniger als elf Führungswechsel. Nach dem 63:62 durch Johnson gelang Zwickau noch ein letzter Angriff. Marcin Balcerowski scheiterte drei Sekunden vor der Schlusssirene mit einem Korbleger aus Rücklage. Der RSV Lahn-Dill sicherte sich somit das Heimrecht im zweiten Playoffspiel bis ins Finale.
Der USC München konnte mit einem Heimerfolg gegen favorisierte Bonner seinen dritten Tabellenplatz verteidigen und den Abstand zum einem Nicht-Playoffplatz weiter ausbauen. Die Playoffplätze vervollständigen die Hessen der Mainhattan Skywheelers. Sie gewannen bei den erstarkten Hanseaten vom Hamburger SV ungefährdet. Die Nordlichter müssen nach dem Heimsieg des RSC Osnabrück gegen engagierte Köln 99ers weiterhin um den Klassenerhalt zittern. Das Team von Bundestrainer Frits Wiegmann hat nur noch zwei Punkte Rückstand auf den HSV. Aber der direkte Vergleich und das leichtere Restprogramm sprechend eindeutig für die Hamburger. Keine Gedanken um den Klassenerhalt müssen sich die Roller Bulls mehr machen. Der Aufsteiger aus Luxemburg gewann in Trier und beide Team beenden die Saison im gesicherten Mittelfeld.
- Hamburger SV – Mainhatten Skywheelers 58:84 (33:42)
- Trier Dolphins – Roller Bulls 65:80 (36:27)
- RSC-Rollis Zwickau – RSV Lahn-Dill 62:63 (32:26)
- USC München – ASV Bonn 67:61 (29:24)
- RSC Osnabrück – Köln 99ers 60:51 (32:20)









