Relegation in Cottbus – Aufstiegsrunde 2012

von am 15. April 2012 in LC Cottbus

Die Red Rollers vom LC Cottbus richten am kommenden Wochenende die Relegation um den Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord aus. Die Lausitzer empfangen ab 11 Uhr die Regionalligameister aus dem Norden und Westen in der Lausitz Arena.

Meister in der Regionalliga Nord sind in der abgelaufenen die Emsland Rolli Baskets geworden. Lediglich eine Niederlage (gegen die Achim Lions) bei elf Siegen ließ die ehemalige BSG Meppen zu. Unter Trainer Günter Hömmeke soll der Wiederaufstieg angepeilt werden. Ihm zur Seite steht die ehemalige Nationalspieler Jens Schürmann der Spieler und auch Co-Trainer ist. Topscorer der Emsländer ist Marco Schürmann, der knapp 17 Punkte pro Spiel erzielte.

Aus der Regionalliga West tritt der dortige Meister Köln 99ers an. Die Bundesligareserve der Rheinländer ist ebenfalls am direkten Wiederaufstieg interessiert. Unter Headcoach Sedat Özbicerler wurden alle Partien der Saison erfolgreich bestritten. Topscorer Michael Kloos (20,4 PPS) und der griechische Nationalspieler Michalis Stergiopoulos (14,9 PPS) bilden das Offense-Duo der Domstädter. Die Kölner sind in der Breite stark besetzt. Mit Patrick Richter und Gada Jammoul spielten gleich zwei Akteure regelmäßig im RBBL-Team. Guard Dominik Zielke spielte in der abgelaufenen Saison mit Doppellizenz bereits in der 2. Bundesliga Nord für den ASV Bonn.

Die Gastgeber feierten im dritten Anlauf die Meisterschaft in der Regionalliga Ost. Das Team von Ralf Paulo kann auf eine eingespielte Truppe zurückgreifen. Die Cottbuser verloren in dieser Saison lediglich das Hinspiel gegen die RSC-Rollis Zwickau 2. Das Trio Stoy/Schulze/Friedrich (15,6/18/14,1) konnte im Schnitt zweistellig punkten. Falk Friedrich und Mike Reichardt waren bereits für den Bundesligisten RSC-Rollis Zwickau und die Rolling Lions Dresden in der Vergangenheit aktiv. Routinier Ronny Kiethe spielte mit ALBA Berlin mehrere Jahre in der 2. Bundesliga Nord. Ein offizielles Statement, ob man den Aufstieg anvisiert, gab es bisher von den Lausitzern nicht.

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