Bonn und Hamburg komplettieren DRS Final Four 2010
Das Final Four 2010 um den DRS-Pokal ist komplett. Ex-Serienmeister ASV Bonn und der Hamburger SV konnten ihre Partien am ersten Wochenende im neuen Jahr für sich entscheiden. Die Bonner gewannen etwas überraschend beim Playoff-Konkurrenten Mainhattan Skywheelers deutlich mit 57:75 (20:37). Die Hessen mussten auf ihren Sebastian Wolk verzichten sowie kurzfristig ohne Coach Marco Hopp in das Spiel gehen. Frankfurt fand nie richtig ins Spiel und hatte eine zu schlechte Trefferquote, um die Partie für sich zu entscheiden. Zweistellig punkteten Kapitän Lars Lehmann (19 Punkte) sowie Andy Kress (16 Punkte). Bei den Bonnern lief gewohnt viel über den kanadischen Superstar und Topscorer Adama Lancia. Der Nordamerikaner kam am Ende auf 31 Punkte.
Der Hamburger SV hatte dagegen die weitaus leichtere Aufgabe. Die Hansestädter reisten zum Auswärtsspiel nach Essen. Der dortige Zweitligist Hot Rolling Bears wollte die Überraschung schaffen und ins Final Four einziehen. Das Spiel stand dann auch immer auf des Messers Schneide. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Angetrieben von Topscorer Ahmet Coskun konnten die Elbestädter aber schlußendlich die Partie doch für sich entscheiden. Am Ende stand ein knapper 57:62 (32:38)-Auswärtserfolg.
Damit trifft der ASV Bonn im Halbfinale auf den amtierenden Deutschen Meister und Final-Four-Gastgeber RSC-Rollis Zwickau und der Hamburger SV muss mit dem Titelverteidiger RSV Lahn-Dill aufnehmen.
DRS-Pokal Viertelfinale 2009/2010
- RSC-Rollis Zwickau 1 – Trier Dolphins 1 20:0 (abgesagt)
- Hot Rolling Bears Essen 1 – Hamburger SV 1 57:62 (32:38)
- USC München 1 – RSV Lahn-Dill 1 42:62 (14:33)
- Mainhatten Skywheelers – ASV Bonn 1 57:75 (20:37)
DRS-Pokal Final-Four 2009/2010
- ASV Bonn 1 – RSC-Rollis Zwickau 1
- RSV Lahn-Dill 1 – Hamburger SV 1
Pokalsieger RSV Lahn-Dill vorzeitig im Pokal Final Four
Der aktuelle Deutsche Pokalsieger RSV Lahn-Dill zieht vorzeitig ins Pokal Final Four ein. Die Auswärtsfahrt zum Altmeister USC München nutzten die Hessen für einen “Doppelspieltag”. Am Samstag konnte man die Ligapartie mit 38:66 (13:34) gewinnen bevor es am Sonntag zur DRS-Pokal-Viertelfinalpartie ebenfalls in München kam. Auch hier waren die Bayern unterlegen, konnten beim 42:62 (14:33) die Partie in wenig offener gestalten. Der Pokalsieger steht damit zum x-ten Mal nacheinander im Final Four um den DRS-Pokal. Alle Weiteren Viertelfinalbegegnungen finden Anfang des nächsten Jahres statt.
Topscorer: Benjamin Rykline (19 Punkte, USC München), Michael Paye (13 Punkte, RSV Lahn-Dill)
DRS-Pokal-Viertelfinale ohne Teams aus der Region
Die zweite Runde im DRS-Pokal brachte für die Teams aus dem Rollstuhlbasketballverband Ost keine positiven Erfolgserlebnisse. Einzig der Deutsche Meister RSC-Rollis Zwickau konnte sich auswärts in Meppen in seiner Runde durchsetzen.
Zweitligist ALBA BERLIN musste nach Zwickau reisen, da sich die dortige Bundesliga-Reserve als Regionspokalsieger Ost für diese Runde qualifizierte. Die Gastgeber verloren gleich ihr erstes Spiel gegen die Köln 99ers 2 und die Berliner ALBAtrosse machten es ihnen nach. Sie verloren stark ersatzgeschwächt (nur sieben spielfähige Spieler) gegen den Ligakonkurrenten Hot Rolling Bears Essen nach sehr starker erster Halbzeit.
Die Jena Caputs aus Thüringen – ebenfalls 2. Bundesliga Nord – reisten ins weite Bonn um dort zunächst gegen den Ligarivalen Dragon Wheelers im QTSV zu spielen. Das Spiel wurde gewonnen und man stand im Entscheidungsspiel gegen den ASV Bonn 1, der sein Spiel gegen seine eigene Bundesliga-Reserve gewann. Leider reichte es nicht zum Sieg und man musste sich dem Bundesligisten geschlagen geben.
Zwickau 2 holt Regionspokal Ost 2009
Ein Nachfolger für den letztjährigen Gewinner (Jena Caputs, jetzt 2. Bundesliga Nord) ist gefunden. Beim Finale des Regionspokal Ost in Cottbus gewannen die RSC-Rolli Zwickau 2 die 2009er Auflage des Qualifikationsturniers für die 1. Runde des DRS-Pokals. Die Sachsen sind dadurch Ausrichter der 1. Runde im DRS-Pokal. Gegner sind dann am 31.10.2009 die Haupstädter von ALBA Berlin 1, die Hot Rolling Bears Essen 1 sowie die Köln 99ers 2.
LC Cottbus – RSC-Rollis Zwickau 2 49:57 (26:32)
Topscorer: Sylvia Hofmann (26 Punkte, RSC-Rollis Zwickau 2), Mathias Zieschow (18 Punkte, LC Cottbus)
RSC Berlin 1 – RSC-Rollis Zwickau 2 38:50 (23:18)
Topscorer: Rainer Müller & Sylvia Hofmann (16 Punkte, RSC-Rollis Zwickau 2), Jörg Albers (12 Punkte, RSC Berlin 1)
LC Cottbus – RSC Berlin 1 50:54 (29:28)
Topscorer: Jörg Albers (17 Punkte, RSC Berlin 1), Frank Stoy (15 Punkte, LC Cottbus)
RSC-Rollis Zwickau 2 folgen RSC Berlin 1 ins Finale nach Cottbus
Am vergangenden Wochenende fand die Vorrunde Süd um den Einzug ins Finale des Regionspokals Ost in Cottbus (12.09.2009) statt. In Zwickau trafen die Gastgeber vom RSC-Rollis auf die Regionalliga-Konkurrenten RBC 96 Halle und Rolling Lions Dresden 1.
Im ersten Spiel der Vorrunde trafen die Zwickauer auf die Rolling Lions. Ein bis zur Halbzeit (18:17) spannendes Spiel wurde in der zweiten Hälfte zur einfachen Aufgabe für die Zwickauer. Sie gewannen am Ende souverän mit 57:37.
Topscorer: Sylvia Hofmann (30 Punkte, RSC-Rollis Zwickau) und Christoph Merthen (18 Punkte, Rolling Lions Dresden 1)
Im zweiten Spiel wollten die Dresdener sich besser präsentieren als in der zweiten Halbzeit der ersten Partie. Nach anfänglichen Schwierigkeiten klappte dies auch. Am Ende stand dann ein deutlicher 28:41 (16:19)-Erfolg gegen die überforderten Hallenser.
Topscorer: Christoph Merthen (17 Punkte, Rolling Lions Dresden 1) und Martin Schaller (20 Punkte, RBC 96 Halle)
Das dritte Spiel sollte nun über das Weiterkommen entscheiden. Die RSC-Rollis Zwickau 2 trafen auf den zuvor unterlegenden RBC 96 Halle. Die Sachsen spielten ihren Stiefel konsequent runter und gewannen haushoch mit 72:38 (37:12).
Topscorer: Sylvia Hofmann (22 Punkte, RSC-Rollis Zwickau 2) und Rainer Liedtke (10 Punkte, RBC 96 Halle)
Der RSC-Rollis Zwickau 2 fährt nun am 12. September nach Cottbus zum Finale des Regionspokal Ost. Gegner sind dort die Gastgeber vom LC Cottbus sowie der Vorrunden-Nord-Sieger RSC Berlin 1. Der Regionspokalsieger hat dann in der 1. Runde des DRS-Pokals einen Heimspieltag. Gegner sind dann die Köln 99ers 2, die Hot Rolling Bears Essen 1 sowie ALBA Berlin 1.