Rollstuhlbasketballer gewinnen gegen Israel und werden Fünfter
Mit einem Sieg gegen Israel beenden die deutsche Herren-Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft die Paralympics 2008 und werden Fünfter. Nach vier intensiven Vierteln stand am Ende ein 54:62 (30:33) Sieg für die Mannschaft von Headcoach Frits Wiegmann. Bester deutscher Werfer war wie so oft Dirk Passiwan mit 22 Punkten bei einer Trefferquote von knapp 60%. Center-Kollege Dirk Köhler-Lenz, gehandicaped durch einen Sturz kurz vor der Halbzeit, erzielte nur neun Punkte, holte jedoch beachtliche 10 Rebounds und gab noch zusätzwlich 3 Assists. Die weiteren deutschen Korbjäger waren Lars Lehmann mit 12 Punkten sowie Sebastian Wolk mit 10 Punkten. Nach eher durchschnittlichen Turnier-Leistungen wusste diesmal Kapitän Lars Christink zu überzeugen (8 Punkte, 3 Rebounds, 2 Assists, 57% Trefferquote).
Deutsche Rollstuhlbasketballerinnen gewinnen Silber
Es hat für Gold leider nicht gereicht. Die deutsche Damen-Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft musste sich im Finale dem Titelverteidiger USA klar mit 50:38 (23:16) geschlagen geben. Vor allem die Pressverteidigung der Amerikanerinnen und die das schlechte deutsche Zusammenspiel gaben den Ausschlag für die Niederlage. Hinzu kamen viele Turnover der deutschen Mannschaft, welche die USA für insgesamt 11 Punkte ausnutzten. Marina Mohnen kam nicht so ins Spiel wie gewohnt, war jedoch auch heute wieder Topscorerin mit insgesamt 13 Punkten (Trefferquote 50%) und 13 Rebounds. Ihr folgte Maren Butterbrodt mit 6 Zählern und 10 Rebounds. Beim Gegner war vor allem Christina Ripp mit 16 Punkten nicht zu stoppen, außerdem kamen noch vier Assists von der zur Zeit wahrscheinlich weltbesten Spielerin.
Deutschland schlägt Japan und spielt weiter um Platz 5
Nach dem Viertelfinalaus gegen Groß Britannien am Vortag hat sich die deutsche Herren-Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft noch mal motivieren können. Im ersten Match um die Plätze 5-8 gewannen die Spieler um Headcoach Frits Wiegmann deutlich gegen die Japaner mit 71:57 (37:27). Topscorer waren Dirk Passiwan mit 30 Punkten und 7 Rebounds und der überragende Dirk Köhler-Lenz vom deutschen Meister RSV Lahn-Dill. Er kam am Ende auf 23 Punkte und 14 Punkte und damit zu einem Double-Double. Beide Spieler trafen mehr als 60% ihrer Würfe.
Damen erreichen Finale, Herren verlieren im Viertelfinale gegen Groß Britannien
Für die deutschen Herren hat es leider zu einer Medaille nicht gereicht. Nach dem überraschenden Sieg gegen den Europameister Schweden konnte man gegen Groß Britannien nicht in diese Leistung anknüpfen. Am Ende stand eine knappe 64:71 (30:38) Niederlage für das deutsche Team um Coach Frits Wiegmann. Topscorer war Dirk Köhler-Lenz mit 18 Punkten. Dirk Passiwan kam auf für ihn mickrige 7 Punkte bei einer Trefferquote von unterirdischen 21% (3/14).
Besser machten es da die Damen. Sie gewannen ihr Halbfinale gegen Japan deutlich mit 60:40 (26:22) und spielen damit am Montag gegen Titelverteidiger USA, die Australien mit 60:47 (24:22) besiegten. Den gleichen Gegner hatte man bereits am zweiten Vorrundenspiel vor der Brust. Nach einer guten ersten Halbzeit verlor man noch am Ende knapp. Topscorerin gegen Japan war abermals Marina Mohnen mit 22 Punkten, unterstütz von einer stark aufspielenden Maren Butterbrodt mit 16 Zählern (70% Trefferquote).
Damen-Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft steht im Halbfinale
Die deutschen Damen haben bei den Paralympics 2008 in Peking das Halbfinale erreicht. Im Viertelfinale wurden die Niederlande deutlich mit 43:28 (21:17) besiegt. Der Finalist der Eurobasket 2007 hatte nie die Chance das Spiel zu gewinnen. Topscorerin war diesmal nicht Marina Mohnen (10 Punkte) sondern Kapitänin Annette Kahl mit 14 Punkten. Bei den Holländerinnen überzeugte nur Inge Huitzing mit 11 Punkten. Gegner morgen im Halbfinale wird Japan sein, das sein Viertelfinalmatch gegen Groß Britannien mit 45:38 (14:20) gewann. Auch die deutschen Herren spielen morgen. Ihr Viertelfinalgegner ist Groß Britannien.
Herren gewinnen sensationell gegen Europameister Schweden, Damen schlagen Groß Britannien
Was für ein Paukenschlag zum Abschluss der Vorrunde. Die deutsche Herren-Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft hat sich sensationell mit 78:72 (37:39) gegen Europameister Schweden durchgesetzt. Das Team von Bundestrainer Frits Wiegmann holte erst mit Beginn des letzten Viertels auf und zog den Schweden damit letztendlich den Zahn. Überragend wieder ein mal Dirk Passiwan mit 21 Punkte, ihm folgte ein stark aufspielender Sebastian Wolk mit 19 Punkten und neun Rebounds. Dirk Köhler-Lenz scorte 14 Punkte und 11 Rebounds aufs Parkett und Lars Lehmann ließ mit jeweils sieben Punkten und Assists die schwache Leistung von Kapitän Lars Christink vergessen.
Die deutschen Damen-Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft hat ihr letztes Vorrundenspiel gegen die Auswahl von Groß Britannien am Ende souverän mit 44:50 (22:23) gewonnen. In einer stets spannenden Partie war ein mal mehr Marina Mohnen Topscorerin mit 16 Punkten. Auf Seiten der Britinnen erzielte Clare Strange, die früher für die Nusse RAMS aktiv war, mit 12 Punkten die meisten Zähler.
Die Damen spielen damit morgen ihr Viertelfinale gegen die Niederlande. Die Viertelsfinals der Herren finden erst am Samstag statt.
Haarige Angelegenheit – Rollstuhlbasketballer Ahmet Coskun sorgt für ersten Dopingfall
Rollstuhlbasketball-Nationalspieler Ahmet Coskun sorgt unverhofft für einen Dopingskandal im deutschen Paralympics-Team. Durch die Einnahme eines Haarwuchsmittels, welches eine verbotene Substanz enthielt war seine abgegebene Dopingprobe vor den Spielen in Wetzlar in der A-Probe positiv. Ahmet Coskun wurde sofort gesperrt und von den Spielen suspendiert. Er ist bereits auf dem Heimweg nach Deutschland.
Herren gewinnen gegen Tabellenführer Iran, Damen besiegen Australien
Der vierte Wettkampftag brachte den deutschen Rollstuhlbasketball-Teams wichtige Vorrundensiege. Der Herren gewannen nach zwei Niederlage ihr zweites Spiel in Folge. Gegen Tabellenführer Iran zeigte die Mannschaft von Nationaltrainer Frits Wiegmann ihre Klasse und gewann verdient mit 73:63 (39:29). Deutscher Topscorer war erstmals Dirk Köhler-Lenz vom deutschen Meister RSV Lahn-Dill.
Die Damen gewannen nach der unnötigen Niederlage gegen die USA ihr zweites Spiel gegen die Auswahl aus Australien. Am Ende hieß es 64:56 (30:18) für das Team um Bundestrainer Holger Glinicki. Topscorerin war wieder Marina Mohnen mit 22 Punkten.
Schon morgen werden die Vorrunden abgeschlossen. Die Damen bekommen es in ihrer Gruppe mit Underdog Groß Britannien zu tun. Die Herren müssen unbedingt gegen den aktuellen Europameister Schweden gewinnen.
Endlich: Deutsche Rollstuhlbasketballer gewinnen erstes Gruppenspiel bei den Paralympics
Endlich gelang der deutschen Herren-Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der erste Sieg bei den Paralympics 2008 in Peking. Gegner Südafrika konnte deutlich mit 43:96 (16:46) bezwungen werden. Topscorer bei den Deutschen war wie so oft Dirk Passiwan mit 22 Punkten. Morgen steht bereits das nächste Spiel gegen den Iran an.
Deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaften verlieren am zweiten Spieltag
Beide deutsche Rollstuhlbasketball-Mannschaften haben am zweiten Spieltag ihre Spiele verloren. Die Damen gegen Titelverteidiger USA zeigten vor allem in der ersten Halbzeit eine tolle Leistung und führten auch zu Recht. Im zweiten Abschnitt verloren sie den Faden und verloren auch am Ende das Spiel knapp mit 42:38 (23:26). Topscorerin war ein mal mehr Marina Mohnen mit 11 Punkten.
Nach der knappen Niederlage der Männer gegen Goldfavorit Kanada im ersten Spiel, wollte die Mannschaft von Coach Frits Wiegmann gegen Japan unbedingt gewinnen. Doch es kam anders und wurde auch wieder spannend. Erst in den letzten Sekunden des Spiel konnte die deutsche Mannschaft mit einem 3er von Lars Christink ausgleichen. Die erneute Führung der Japaner wollte Ahmet Coskun (Topscorer mit 12 Punkten) mit der Schlusssirene mit einem 3er toppen. Sein Schuss sprang jedoch vom Ring und am Ende stand eine unglückliche Niederlage mit 58:45 (32:29).
Morgen treten die Herren gegen Südafrika an, die Damen spielen erst am Mittwoch gegen Mitfavorit Australien.
Paralympics-Auftakt nur teilweise gelungen
Die deutsche Damen-Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft ist zum Auftakt der Paralympics 2008 in Peking ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Gegen Außenseiter Brasilien kamen die DRS-Korbjägerinnen zu einem deutlichen 62:32 (34:12) Sieg. Topscorerin war die Kölnerin Marina Mohnen mit 23 Punkten bei einer Wurfquote aus dem Feld von 61% (11/18). Ihr folgte Maren Butterbrodt mit 10 Punkten. Beim souveränen deutschen Auftaktsieg kamen alle Spielerinnen zum Einsatz.
Verloren dagegen haben leider die Männer. Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft konnte ihr Auftaktmatch gegen Kanada nicht erfolgreich gestalten und verlor äußerst knapp mit 62:59 (23:26). Die Deutschen lagen bis Ende des dritten Viertels sogar noch in Führung, aber im letzten Abschnitt spielten die Kanadier ihre Klasse aus und konnten die Partie noch für sich entscheiden. Bei den DRS-Korbjägern ragte aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung niemand heraus. Die meisten Punkte erzielte Dirk Passiwan mit 11 Punkten, ihm folgten Ahmet Coskun und Dirk Köhler-Lenz mit je 10 Punkten. Kapitän Lars Christink traf nur 25% seiner Würfe aus dem Feld (4/16) und konnte dem Spiel nicht wie gewohnt seinen Stempel aufdrücken. Bei den Kanadiern überragte Patrick Andersion mit 29 Punkten, 12 Rebounds und 5 Assists. Richard Peter (2 Punkte) und Joey Johnson (3 Punkte) vom deutschen Meister RSV Lahn-Dill blieben weit unter ihren Möglichkeiten.
Weiter geht es bereits heute bei den Damen mit dem Spiel gegen die USA und bei den Herren gegen Japan.
Deutsche Herren-Nationalmannschaft tankt viel Selbstvertrauen für die Paralympics
Eine gehörige Portion Selbstbewusstsein hat die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren beim Vier-Nationen-Turnier im schwedischen Norrköping getankt. Nach Erfolgen über Gastgeber Schweden und Rekord-Europameister Frankreich schlug die Mannschaft von Bundestrainer Frits Wiegmann zum Abschluss auch das hoch gehandelte Team aus Großbritannien souverän und scheint für die am 6. September beginnenden Paralympics gut gerüstet zu sein.
Großbritannien – Deutschland 41:55 (10:14/14:25/25:43)
Nach einem ausgeglichenen Auftakt (10:10, 4.) setzte sich die Mannschaft um die beiden Topscorer Ahmet Coskun und Dirk Köhler-Lenz Punkt für Punkt ab und konnte zur Pause bereits eine erste sichere Führung bejubeln. Nach dem Seitenwechsel folgte dann die beste Phase der ING-DiBa Korbjäger, die den Vize-Europameister bis zum 42:22 (27.) förmlich auseinander nahmen.
Damit hat die DRS-Auswahl ihre Vorbereitung auf die Spiele in Peking erfolgreich abgeschlossen und sich mental eine hervorragende Ausgangsposition geschaffen, bevor sie sich am kommenden Wochenende noch einmal zu einem internen Lehrgang im hessischen Wetzlar trifft. Am 29. August fliegen die zwölf Spieler inklusive Trainer- und Betreuercrew dann in das Reich der Mitte zum absoluten Saison-Höhepunkt.
Deutschland: Ahmet Coskun (GSD Porto Torres/ITA, 12), Dirk Köhler-Lenz (RSV Lahn-Dill, 12), Dirk Passiwan (RSC-Rollis Trier, 8), Andre Bienek (RSC Frankfurt, 6), Lars Lehmann (RSC Frankfurt, 6), Lars Christink (Jena Caputs, 5), Jens Schürmann (RSC Osnabrück, 4), Florian Fischer (USC München, 2), Andreas Kress (RSC Frankfurt), Björn Lohmann (ASV Bonn), Mimoun Quali (RSC Osnabrück), Sebastian Wolk (RSC Frankfurt).
Norrköping: Deutsche Rollis können auch Frankreich auf Distanz halten
Auch im zweiten von drei Spielen des Vier-Nationen-Turniers im schwedischen Norrköping konnte die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren ihre weiße Weste wahren. Keine 24 Stunden nach dem klaren Erfolg über Europameister Schweden gelang auch ein souveräner Sieg über den EM-Rekordtitelträger Frankreich. Erfolgreichste Schützen im DRS-Team waren dabei der Frankfurter André Bienek und Italien-Legionär Ahmet Coskun.
Frankreich – Deutschland 54:65 (7:21/21:32/30:46)
Über 12:5 (5.) und 29:15 (14.) bestimmten die ING-DiBa Korbjäger von Beginn an das Geschehen auf dem Parkett von Norrköping. Dabei unterstrich die deutsche Mannschaft einmal mehr ihre Stärke der Unberechenbarkeit. Waren gegen den Gastgeber noch Dirk Passiwan aus Trier in der Offensive und Dirk Köhler-Lenz aus Wetzlar unter den Brettern die entscheidenden Akteure, trumpften gegen die Franzosen nun die schnellen Bienek und Coskun groß auf. Zwar kam die neu formierte Equipe Tricolore noch einmal auf 43:48 (35.) heran, nachdem die Mannschaft von Bundestrainer Frits Wiegmann zahlreiche Chancen an der Freiwurflinie ausließ, doch am Ende sammelte die deutsche Auswahl weiteres Selbstbewusstsein für die Paralympics vom 6. bis 17. September in der chinesischen Hauptstadt Peking.
Deutschland: Andre Bienek (RSC Frankfurt, 16), Ahmet Coskun (GSD Porto Torres/ITA, 13), Lars Christink (Jena Caputs, 7), Dirk Köhler-Lenz (RSV Lahn-Dill, 7), Sebastian Wolk (RSC Frankfurt, 7), Dirk Passiwan (RSC-Rollis Trier, 5), Jens Schürmann (RSC Osnabrück, 5), Lars Lehmann (RSC Frankfurt, 3), Florian Fischer (USC München), Andreas Kress (RSC Frankfurt), Björn Lohmann (ASV Bonn, n.e.), Mimoun Quali (RSC Osnabrück, n.e.).
Norrköping: Deutschland bezwingt den gastgebenden Europameister Schweden
Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren ist mit einem Erfolg in das letzte Testturnier vor den Paralympics vom 6. bis 17. September in Peking gestartet. In der schwedischen Hafenstadt Norrköping, 170 Kilometer südlich von Stockholm, bezwang die DRS-Auswahl dabei den schwedischen Gastgeber, der vor Jahresfrist bei der Eurobasketball 2007 in Deutschland noch sensationell EM-Titelträger wurde. Überragender Akteur beim Erfolg über Schweden war dabei der Trierer Dirk Passiwan.
Schweden – Deutschland 52:70 (15:18/27:33/37:44)
Der 31-jährige Passiwan steuerte mit 36 Punkten dabei mehr als die Hälfte der deutschen Korbpunkte bei und war von den Skandinaviern in keiner Phase des Spiels zu stoppen. Dabei begann das Spiel ganz nach dem Geschmack der aus Portugal stammenden schwedischen Auswahltrainerin Ines Lopez, als Hussein Haidari bereits nach zehn Sekunden ein Dreipunktespiel abschloss. Über 26:25 (17.) und 38:33 (26.) lagen in der Folge dann jedoch die ING-DiBa Korbjäger stets leicht in Front, ehe die Gastgeber im entscheidenden letzten Spielviertel physisch förmlich einbrach und dieses mit 15:26 an die Deutschen abgeben mussten. Neben Passiwan traf dabei auch Center Dirk Köhler-Lenz aus Wetzlar zweistellig.
Deutschland: Dirk Passiwan (RSC-Rollis Trier, 36/1 Dreier), Dirk Köhler-Lenz (RSV Lahn-Dill, 10), Ahmet Coskun (GSD Porto Torres/ITA, 8), Lars Christink (Jena Caputs, 6), Sebastian Wolk (RSC Frankfurt, 4), Andre Bienek (RSC Frankfurt, 2), Lars Lehmann (RSC Frankfurt, 2), Mimoun Quali (RSC Osnabrück, 2), Florian Fischer (USC München), Andreas Kress (RSC Frankfurt), Björn Lohmann (ASV Bonn), Jens Schürmann (RSC Osnabrück).
Quelle: http://www.drs-rollstuhlbasketball.de/start/start.php
Finaler Paralympic-Test für deutsche Herren-Nationalmannschaft in Norrköping
Bevor die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren am 29. August ins schwül-heiße Peking aufbricht, bestreitet der EM-Dritte von 2007 seinen letzten Test im skandinavischen Norden. In Norrköping, rund 170 Kilometer südlich der schwedisch Hauptstadt Stockholm gelegen, bestreitet das Team von Bundestrainer Frits Wiegmann am Wochenende somit seine Paralympic-Generalprobe gegen Großbritannien, Frankreich und den gastgebenden Überraschungs-Europameister von 2007.
Dieser ist dann nicht nur im chinesischen Peking Gruppengegner der deutschen Auswahl, sondern auch am Freitag erster Konkurrent des Vier-Nationen-Turniers in der schwedischen Provinz Östergötland. Zuletzt standen sich die beiden Mannschaften bereits Mitte Mai beim Paralympic World Cup im britischen Manchester gegenüber, wo die ING-DiBa Korbjäger zweimal gegen einen allerdings ersatzgeschwächten Gegner als Sieger vom Parkett rollten.
Somit ist nicht nur das abschließende Match am Sonntag gegen Großbritannien eine wichtige Standortbestimmung vor den XIII. Paralympics, bei der die Mannschaft des Trainer-Duos Frits Wiegmann und Siggi Mörtl nur zu gerne das nötige Selbstbewusstsein für die Spiele im Reich der Mitte tanken würde. Dritter Konkurrent in Schweden ist am Samstag Frankreich, das sich als Rekord-Europameister bei den kontinentalen Titelkämpfen im letzten Jahr im hessischen Wetzlar nicht für die Paralympics vom 6. bis 17. September qualifizieren konnte.
Spielplan: Schweden – Deutschland (Fr., 20 Uhr), Frankreich – Schweden (Sa., 14 Uhr), Großbritannien – Deutschland (So., 11 Uhr).
Deutschland: Andre Bienek (RSC Frankfurt), Lars Christink (Jena Caputs), Ahmet Coskun (GSD Porto Torres/ITA), Florian Fischer (USC München), Dirk Köhler-Lenz (RSV Lahn-Dill), Andreas Kress (RSC Frankfurt), Lars Lehmann (RSC Frankfurt), Björn Lohmann (ASV Bonn), Dirk Passiwan (RSC-Rollis Trier), Mimoun Quali (RSC Osnabrück), Jens Schürmann (RSC Osnabrück), Sebastian Wolk (RSC Frankfurt).
Quelle: http://www.drs-rollstuhlbasketball.de/start/start.php?ort=drssingle&bericht=485
Deutsche Rollstuhlbasketballer für die Spiele in Peking eingekleidet
Alke Behrens für verletzte Silke Bleifuss nachnomminiert
Paralympic-Teilnehmer nahmen Ausstattung in Mainz entgegen
Die deutsche Herren- und Damen-Nationalmannschaften sind seit Samstag mit dem offiziellen Dress des deutschen Olympia- und Paralympicteams ausgestattet. Während Dirk Nowitzki & Co. in der Nacht zu Sonntag bereits ihren ersten Sieg in Peking einfahren konnte, nahmen die Rollstuhlbasketballer ihre Bekleidung in der „Kurmainz Kaserne“ in Mainz entgegen, bevor es am 29. August in das Reich der Mitte geht.
Auf rund 70 Teile beläuft sich die Ausstattung, die der Deutsche Behindertensportverband (DBS) in Zusammenarbeit mit seinen Partnern der insgesamt 276-köpfige Delegation für die XIII. Paralympics vom 6. bis 17. September zur Verfügung stellt. Vom Präsentationsanzug für die Eröffnungsfeier bis hin zu der mit dem Namenszug „Deutschland“ in chinesischer und deutscher Sprache bedruckten Funktionsbekleidung reichen die Produkte der Firmen Adidas, Bäumler, Betty Barclay und Sioux. Im Wettkampf werden die beiden deutschen Teams jedoch wie seit Jahren in Trikots ihres offiziellen Textilausrüsters Spalding auflaufen, die in Peking aufgrund der olympischen und paralympischen Statuten jedoch nicht das Logo des Hauptsponsors ING-DiBa tragen dürfen.
Einen kurzfristigen Wechsel im Damenteam musste dabei kurz zuvor noch Bundestrainer Holger Glinicki vornehmen. Nachdem sich die Verletzung von Silke Bleifuß an der rechten Hand als so gravierend herausgestellt hat, dass die Frankfurterin ihre Teilnahme an den Spielen in Peking absagen musste, wurde die 28-jährige Alke Behrens von der SG Oldenburg/Sünteltal nachnominiert.
Quelle: http://www.drs-rollstuhlbasketball.de/start/start.php?ort=drssingle&bericht=481
Deutschland gewinnt letzten Test bei der Spitfire Challenge in Toronto
Erneuter Erfolg über Weltmeister Kanada im Etobicoke Olympium
Als am Dienstag die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen auf dem Frankfurter Flughafen landete, kehrte der amtierende Europameister von seiner letzten Auslandsreise vor seinem großen Ziel Paralympics zurück. Im kanadischen Toronto absolvierte die DRS-Auswahl zuvor mehrere Trainingsspiele gegen Mexiko und Brasilien, ehe am Montag in Toronto der kanadische Gastgeber in einem offiziellen Länderspiel erneut hauchdünn bezwungen werden konnte.
Kanada – Deutschland 62:64 (15:9/30:31/48:44)
Wie zuletzt stets entwickelte sich im Duell des Weltmeisters gegen den Europameister ein enges Match, in das der Gastgeber im Etobicoke Olympium von Toronto besser startete. Die deutschen Damen hatten zwar nach einer Aufholjagd im zweiten Viertel zur Halbzeit wieder die Nase knapp vorne, lagen jedoch Mitte des dritten Spielviertels erneut deutlich mit 33:41 (24.) zurück. Nach der 62:60 (39.)-Führung durch Centerin Maren Butterbrodt, konterte Kanadas Topscorerin Misty Thomas zwar 30 Sekunden vor der Schlusssirene noch einmal zum 62:62-Ausgleich, doch als die niedersächsische Centerin sieben Sekunden vor dem Ende nach einem Foul an die Freiwurflinie durfte und ihre beiden Chancen souverän nutzte, hatte Deutschland den Weltmeister erneut hauchdünn bezwungen. Beste Spielerin auf dem Parkett war dabei Marina Mohnen vom RSC Köln.
Ehe die Mannschaft nun am 30. August zum Saison-Höhepunkt nach Peking aufbricht, wo vom 6. bis 17. September die XIII. Paralympics stattfinden, steht nun nur noch ein letztes Trainingslager vom 15. bis 17. August im Leistungszentrum Hannover an.
Deutschland: Marina Mohnen (23, RSC Köln), Maren Butterbrodt (12, Team BEB Niedersachsen), Annika Zeyen (10, RSV Lahn-Dill), Simone Kues (6, RBV Lüneburg), Annette Kahl (3, Hamburger SV), Nora Schratz (3, RSC Frankfurt), Gesche Schünemann (3, RSV Lahn-Dill), Birgit Meitner (2, SV Augsburg), Edina Müller (2, ASV Bonn), Nicole Seifert (Hamburger SV), Silke Bleifuß (n.e., RSC Frankfurt), Britta Kautz (n.e., ASV Bonn).
Quelle: http://www.drs-rollstuhlbasketball.de/start/start.php?ort=drssingle&bericht=477
Deutschland unterliegt Team Kanada knapp mit 54:55
Die deutsche Damen-Nationalmannschaft im Rollstuhlbasketball hat das Vorbereitungsspiel gegen Team Kanada in Berlin mit 54:55 (31:29) verloren. In einer stets spannenden, schnellen und attraktiven Partie setzten sich am Ende die Weltmeisterinnen gegen die amtierenden Europameisterinnen durch. In der ersten Halbzeit fand das deutsche Team besser ins Spiel und konnte immer mal wieder mit weniger Punkten in Führung setzten. Dabei verpasste es das Team von Coach Holger Glinicki sich höher abzusetzen. Das erste Viertel war noch am Ende ausgeglichen (15:15) und in die Halbzeitpause ging es mit einer knappen 2-Punkte-Führung (31:29).
Nach der Pause fanden die Kanadierinnen besser ins Spiel und konnten die deutschen Schlüsselspielerinnen (Annika Zeyen, Marina Mohnen, Maren Butterbrodt) besser kontrollieren. Dadurch ging vor allem der Offense-Spielfluss ins Stocken bei DRS-Team. Fiel in der ersten Halbzeit fast jeder Wurf durch in den Ring, sankt im dritten und vierten Abschnitt die Wurfquote der Deutschen. Hinzu kamen einige unnötige Ballverluste, so dass die Team Kanada leichte Punkte erzielen konnte. Sie spielten vorn clever ihre Angriffe aus und verteidigten nun härter und ließen dadurch kaum gute Wurfmöglichkeiten zu. Aber auch sie konnten sich nicht entscheidend absetzten und die deutschen Spielerinnen kamen noch mal ran.
Mit einem 3-Punkte-Rückstand ging es in die letzte Spielminute und auch die Nordamerikanerinnen zeigten nerven und ließen gute Offense-Aktionen aus. Circa 40 Sekunden vor Schluss hatte Deutschland Ballbesitz und konnte mit einem 3er den Spielstand ausgleichen. Doch ein Turnover brachte Team Kanada wieder in Ballbesitz und wurden natürlich schnell gefoult. Leider hatten die Deutschen im Gegensatz zu den Gästen noch nicht das Teamfoullimit nicht erreicht und konnte den Gegner damit nicht an die Freiwurflinie zwingen (wo sie Schwächen zeigten). Aber Kanada konnte diesen Umstand nicht nutzen und vergab den Angriff und Deutschland hatte eine letzte Chance. Entgegen aller Erwartungen zog Birgit Meitner zum Korb und holte zwei Freiwürfe heraus. Sie traf beide und Team Kanada gewann knapp aber verdient mit 54:55.
Damit fand seit der Europameisterschaft 1993 zum ersten Mal wieder ein Länderspiel im Rollstuhlbasketball statt. Das Länderspiel wurde in der Charlottenburger Peter-Ustinov-Schule ausgetragen und wurde vom RSC Berlin veranstaltet. Den Organisatoren des Events gilt höchster Respekt und das Spiel wird den Berlinern in Erinnerung bleiben.
Nachtrag
Bereits am Samstag gab es ein (jedenfalls mir) nicht bekanntes Spiel beider Mannschaft, was die Deutschen mit 67:63 (28:35) für sich entscheiden konnten.
Weltmeister Kanada gastiert zum Abschluss seiner Deutschlandreise in Berlin
Länderspiel in der Peter-Ustinov-Sporthalle – Hamburger Coach Clinic ein Erfolg
Nach dem Drei-Nationen-Turnier in Hamburg am vergangenen Wochenende kommt es am Sonntag in Berlin bereits zu einer Neuauflage des brisanten Duells zwischen dem Weltmeister Kanada und dem Europameister Deutschland. Wie schon in der Hansestadt dürfen sich auch die Fans in der Bundeshauptstadt auf ein spannendes Match freuen, endeten die Spiele der deutschen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen gegen die Nordamerikanerinnen zuletzt doch alle mit einem hauchdünnen Endergebnis für einen der beiden Medaillenkandidaten bei den Paralympics.
Ausgerichtet durch den RSC Berlin empfängt die DRS-Auswahl so am Sonntag um 14 Uhr in der Sporthalle der Peter-Ustinov-Schule in Berlin-Charlottenburg die kanadische Auswahl, die sich während der Woche im Rollstuhlbasketball-Leistungszentrum in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover weiter auf die Paralympics vom 6. bis 17. September in Peking vorbereitet haben. Beide Teams zählen neben den USA, Paralympicsieger von Athen 2004, und Australien zu den heißesten Medaillenkandidaten für die Spiele im Reich der Mitte. Wie in Hamburg im Rahmen des Senatsempfangs nutzt die kanadische Auswahl ihren Aufenthalt in Berlin auch zu einer touristischen Stippvisite und besucht dort organisiert vom gastgebenden Berliner Regionalligisten den deutschen Reichstag.
Internationale Coach-Clinic in Hamburg mit kanadischer- und DBB-Beteiligung
Die im Rahmen des Kanada-Gastspiels in Hamburg durchgeführte Coach-Clinic war ein voller Erfolg. Als Referenten hatte der Vorsitzende der DRS-Lehrkommission, Friedrich Pollmann (Köln), dabei unter anderem den kanadischen Damen-Nationaltrainer Tim Frick, den deutschen U22-Bundestrainer Peter Richarz und DBB-Trainerausbilder Michael Bühren gewinnen können. Die Teilnehmer informierten sich dabei insbesondere in den Fragen von Scouting-Auswertungen und erhielten Einblicke in den hohen technischen Trainingsstand, der inzwischen erlaubt mit Hilfe von Augenkameras Blickrichtungen und Fahrwege von Spielern zu analysieren.
Team Canada: Elaine Allard (CIVA Montreal), Chantal Benoit (Ottawa Royals), Tracey Ferguson (British Columbia Breakers), Tara Feser (Edmonton Inferno), Lisa Franks (Club 99 Saskatoon), Katie Harnock (University of Alabama/USA), Jennifer Krempien (Edmonton Inferno), Kendra Ohama (Calgary Grizzlies), Sabrina Pettinicchi (Gullison Allcourts), Cindy Ouellet (University of Alabama/USA), Lori Radke (Mountain Rollers), Misty Thomas (British Columbia Breakers).
Der deutsche Kader für Hamburg und Peking: Silke Bleifuß (RSC Frankfurt), Maren Butterbrodt (Team BEB Niedersachsen), Annette Kahl (Hamburger SV), Britta Kautz (ASV Bonn), Simone Kues (Hamburger SV), Birgit Meitner (SV Augsburg), Marina Mohnen (RSC Köln), Edina Müller (ASV Bonn), Nora Schratz (RSC Frankfurt), Gesche Schünemann (RSV Lahn-Dill), Nicole Seifert (Hamburger SV), Annika Zeyen (RSV Lahn-Dill).
Quelle: http://www.drs-rollstuhlbasketball.de/start/start.php?ort=drssingle&bericht=472
Hamburg: Europameister Deutschland schlägt zweimal den Weltmeister
DRS-Damen platzieren sich vor Kanada und den Niederlande
Ergbenisse: Niederlande – Kanada 50:72, Deutschland – Niederlande 58:32, Deutschland – Kanada 68:65, Niederlande – Kanada 53:62, Deutschland – Niederlande 53:52, Deutschland – Kanada 57:54.
Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen hat beim Drei-Nationen-Turnier in der Hamburger Sporthalle Wandsbek nicht nur den Sieg in diesem Vorbereitungsturnier auf die Spiele in Peking errungen, sondern dabei auch zweimal den amtierenden Weltmeister Kanada geschlagen. Mit vier Erfolgen aus vier Spielen setzte sich der Europameister vor den Nordamerikanerinnen und den Niederländerinnen durch und dürfte nach diesem Turniersieg endgültig zu den großen Medaillenkandidaten bei den XIII. Paralympics in China zählen.
Deutschland – Niederlande 53:52
Im vorletzten Turnierspiel machten es die deutschen Korbjägerinnen nach einer komfortablen Pausenführung nach dem Seitenwechsel noch einmal spannend. Nach einem vermeintlich vorentscheidenden 41:28 (27.) durch Centerin Maren Butterbrodt kam der Vize-Europameister aus den Niederlanden mit einem starken Schlussspurt noch einmal gefährlich auf. Beste Spielerin im Oranje-Team war dabei Carina Versloot mit zwei Dreiern.
Deutschland: Annette Kahl (Hamburger SV, 11), Marina Mohnen (RSC Köln, 8), Gesche Schünemann (RSV Lahn-Dill, 8), Annika Zeyen (RSV Lahn-Dill, 8), Maren Butterbrodt (Team BEB Niedersachsen, 4), Nora Schratz (RSC Frankfurt, 3), Simone Kues (Team BEB Niedersachsen, 2), Birgit Meitner (SV Augsburg, 2), Edina Müller (ASV Bonn, 2), Silke Bleifuß (RSC Frankfurt, 1), Britta Kautz (ASV Bonn).
Deutschland – Kanada 57:54 (12:13/25:29/45:42)
Im abschließenden Match gegen den Weltmeister sahen die rund 400 Zuschauer ein traditionell hoch spannendes Match zwischen dem Gastgeber und Kanada. Insbesondere die Centerin Misty Thomas, die mit der kanadischen Fußgänger-Nationalmannschaft bereits 1996 in Atlanta olympisches Edelmetall gewann, war unter den Brettern kaum zu stoppen. So führte der Gast in 26. Spielminute schon mit 40:34, ehe die Hamburgerin Annette Kahl zur Hochform auflief und mit 15 Punkten in Serie praktisch im Alleingang für die Wende sorgte. Am Ende schlug der Europameister damit zum wiederholten Mal in der Paralympic-Vorbereitung den Weltmeister, ehe es am kommenden Wochenende in Berlin zu einer Neuauflage dieses brisanten Duells kommt.
Deutschland: Marina Mohnen (RSC Köln, 19), Maren Butterbrodt (Team BEB Niedersachsen, 2), Annika Zeyen (RSV Lahn-Dill, 5), Nora Schratz (RSC Frankfurt), Simone Kues (Team BEB Niedersachsen, 4), Birgit Meitner (SV Augsburg, 1), Gesche Schünemann (RSV Lahn-Dill), Annette Kahl (Hamburger SV, 26), Edina Müller (ASV Bonn), Nicole Seifert (Hamburger SV), Silke Bleifuß (RSC Frankfurt, n.e.), Britta Kautz (ASV Bonn, n.e.).
Quelle: http://www.drs-rollstuhlbasketball.de/start/start.php?ort=drssingle&bericht=471
Drei-Nationen-Turnier (Damen) in Hamburg
DRS-Damen fordern ab Samstag in Hamburg Weltmeister Kanada
Vize-Europameister Niederlande ebenfalls zu Gast in der Sporthalle Wandsbek
Am Wochenende steht Hamburg erneut im Zeichen des Basketballs. Nachdem sich Dirk Nowitzki & Co. in der vergangenen Woche in der Hansestadt gegen Kanada auf die Olympia-Qualifikation vorbereiteten, trifft auch die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen im hohen Norden auf die Konkurrenz aus Nordamerika. Beide Teams sind, wie die Niederlande als Dritter Turnierteilnehmer, bereits für Peking qualifiziert und wollen sich in Hamburg und eine Woche später in der Bundeshauptstadt Berlin den letzten Schliff im Kampf um paralympisches Edelmetall holen.
Bevor es am Samstagmorgen um 10 Uhr in der Sporthalle Wandsbek mit der Partie zwischen dem WM-Titelträger aus Kanada und den Niederlanden losgeht, lässt es sich auch die Freie und Hansestadt nicht nehmen den Medaillenkandidaten für die Paralympics vom 6. bis 17. September aus Deutschland mit einem Senatsempfang gebührend willkommen zu heißen. Dies natürlich auch unter dem Gesichtspunkt, dass mit Bundestrainer Holger Glinicki, seinem Co-Trainer Peter Richarz (Aumühle) und den Spielerinnen Annette Kahl, Simone Kues und Nicole Seifert gleich eine Handvoll Hamburger dem DRS-Auswahlteam angehören.
Am Samstag und Sonntag bekommen die Zuschauer dabei ein hochklassiges Drei-Nationen-Turnier zu sehen, in dessen Rahmen der Europameister Deutschland den Weltmeister Kanada herausfordern wird. Bevor es in Berlin (27. Juli) zu einem erneuten Duell mit Kanada kommt, kämpfen die drei teilnehmenden Teams in der Sporthalle Wandsbek in einer Doppelrunde um den Turniersieg in der Hansestadt, dessen Aufenthalt für die Nordamerikanerinnen zudem mit zahlreichen touristischen Attraktionen gespickt ist.
Erfolgreichste Schützen für das deutsche Team waren in der bisherigen Vorbereitung vor allem die beiden Center-Spielerinnen Marina Mohnen vom RSC Köln und Maren Butterbrodt (Team BEB Niedersachsen). Doch gerade gegen ein absolutes Spitzenteam wie Kanada hängt auch viel von der Form der Schlüsselspielerinnen Annika Zeyen vom RSV Lahn-Dill und der Hamburgerin Simone Kues ab, die zur kommenden Saison innerhalb der zweiten Bundesliga vom RBV Lüneburg zum Hamburger SV wechselt.
Spielplan Hamburg
Niederlande – Kanada (Sa., 10 Uhr), Deutschland – Niederlande (Sa., 13:30 Uhr), Deutschland – Kanada (Sa., 16:30 Uhr), Niederlande – Kanada (Sa.., 19:30 Uhr), Deutschland – Niederlande (So., 10 Uhr), Deutschland – Kanada (So., 14 Uhr). Alle Partien finden in der Sporthalle Wandsbek statt.
Der deutsche Kader für Hamburg und Peking
Silke Bleifuß (RSC Frankfurt), Maren Butterbrodt (Team BEB Niedersachsen), Annette Kahl (Hamburger SV), Britta Kautz (ASV Bonn), Simone Kues (Hamburger SV), Birgit Meitner (SV Augsburg), Marina Mohnen (RSC Köln), Edina Müller (ASV Bonn), Nora Schratz (RSC Frankfurt), Gesche Schünemann (RSV Lahn-Dill), Nicole Seifert (Hamburger SV), Annika Zeyen (RSV Lahn-Dill).
Quelle: http://www.drs-rollstuhlbasketball.de/start/start.php
Europameister Deutschland empfängt Weltmeister Kanada
Rollstuhlbasketball der Damen in Berlin
Am Sonntag, 27. Juli 2008 steht für die deutsche Nationalmannschaft im Rollstuhlbasketball der Damen ein weiteres Vorbereitungsspiel in der entscheidenden Phase vor den XIII. Paralympischen Sommerspielen in Beijing (vom 6. bis 17. September) an.
Das Team Germany wird sich in Berlin mit dem Team aus Kanada messen. Die Partie verspricht ein sportliches Highlight zu werden, denn es spielt Deutschland als Europameister 2007 gegen den Weltmeister 2006 aus Kanada.
Der Berliner Verein RSC Berlin richtet dieses Länderspiel aus und hofft auf eine meisterliche Stimmung durch viele begeisterte Zuschauer.
Das Team Germany tritt mit folgendem Kader an
Silke Bleifuss (RSC Frankfurt), Maren Butterbrodt (Team BEB Niedersachsen), Annette Kahl (Hamburger SV), Simone Kues (RBV Lüneburg), Britta Kautz (ASV Bonn), Birgit Meitner (SV Augsburg), Marina Mohnen (RSC Köln), Edina Müller (ASV Bonn), Nora Schratz (RSC Frankfurt), Gesche Schünemann (RSV Lahn-Dill), Nicole Seifert (Hamburger SV), Annika Zeyen (RSV Lahn-Dill).
Termin
Sonntag, 27.07.2008 – Einlass 12.00 Uhr – Spielbeginn 14.00 Uhr
Veranstaltungsort
Sporthalle der Peter-Ustinov-Schule – Neue Kantstraße 23/24 (Ecke Kuno-Fischer-Straße) – 14057 Berlin
Eintrittspreis
3,00 €, ermäßigt 0,00 € am Spieltag
Eintrittskarten
auf www.rsc-berlin.de oder unter Tel.: 030 – 949 61 87 – Vorbestellte Karten werden bis 13.00 Uhr reserviert
Anbindung – ÖPNV
Bus M 49 – Haltestelle “Kuno-Fischer-Straße” – S-Bahn S41, S42, S 46 – Haltestelle “Messe Nord / ICC“
Weitere Informationen unter: www.rsc-berlin.de
