RBC 96 Halle endgültig abgestiegen – RSC/SGH Berlin Bummelletzter in der Einsteigerliga
Am vorherigen Wochenende fanden noch einige abschließende Saisonspiel in Region Ost statt. Zum einem ging es in der Regionalliga Ost darum wer in die Oberliga Ost absteigt. In der Einsteigerliga Ost fand noch ein allerletztes Saisonspiel zwischen dem RSC Berlin 3 und der SGH Berlin 2 statt. Der RSC konnte sich in diesem Vergleich mit 25:21 durchsetzen. Das Ergebnis hatte keine Auswirkungen auf die abschließende Tabellensituation
In Halle bzw. Zörbig fand der letzte Spieltag in der Regionalliga Ost statt. Die Gastgeber vom RBC 96 Halle empfangen den Tabellenzweiten LC Cottbus sowie Abstiegskonkurrent Rolling Lions Dresden. Gleich im ersten Spiel trafen diese beiden Teams aufeinander. Die Lions zeigten hier, dass sie zu Recht in der Regionalliga Ost spielen. Souverän gewannen sie die Partie mit 32:56 (8:28) und verabschiedeten damit die Hausherren in die Oberliga Ost. Aber das Erfolgserlebnis konnte gegen die favorisierten Lausitzer vom LC Cottbus nicht mit rüber genommen werden. Trotz einer 25:26-Halbzeitführung verloren die Sachsen gegen die Brandenburger am Ende klar und deutlich mit 62:40. Das abschließende Spiel zwischen dem RBC 96 Halle und dem LC Cottbus war ähnlich gestrickt. Wiederum führte der Underdog zur Halbzeit (26:22), aber am Ende gewannen die Lausitzer souverän mit 39:64.
RSC Berlin rockt weiterhin die Regionalliga – ungeschlagen in der Rückrunde
Der RSC Berlin 1 marschiert weiter Richtung 2. Bundesliga Nord. Die noch ungeschlagenden Berliner gewannen auch ihre Partien 7 und 8 beim Auswärtsspieltag in Halle an der Saale. Im ersten Spiel gegen Gastgeber RBC 96 Halle war man dann auch haushoher Favorit. Das Endergebnis von 23:74 spiegelt die Kräftverhältnisse beider Teams wieder. Darauf ging man motiviert in die Spitzenpartie dieses Spieltages gegen den bisherigen Tabellenführer RSC-Rollis Zwickau. Die Sachsen hatten der RSC-Offense wenig entgegenzusetzen und verloren relativ deutlich mit 40:58. Auch gegen die Gastgeber aus Halle hatten die Muldestädte Mühe ein ordentliches Spiel auszuziehen. Dennoch war die Führung zu keiner Zeit gefährdet und Zwickau gewann am Ende verdient mit 31:47.
RSC Berlin nach Siegen gegen Stahnsdorf und Halle Tabellenführer
Der RSC Berlin 1 hat seinen Heimspieltag tadellos absolviert. Gegen die direkte Konkurrenz (RSV Eintracht Stahnsdorf 1) und Abstiegskandidat RBC 96 Halle konnten Siege eingefahren werden. Somit steht das Team von Hansi Wenk erstmal in dieser Saison an der Tabellenspitze in der Regionalliga Ost. Die andere Begegnung ging überraschend an den Underdog. Der RBC 96 Halle schlug in einem jederzeit spannenden Spiel die Brandenburger aus Stahnsdorf relativ deutlich. Dadurch können sich die Sachsen-Anhaltiner leise Hoffnungen auf den Verbleib in der Regionalliga machen. Sie sind nun punktgleich mit dem Vorletzten Rolling Lions Dresden 1, die jedoch bisher zwei Spiele weniger bestritten.
RSC Berlin 1 – RSV Eintracht Stahnsdorf 1 63:59 (27:27)
Topscorer: Jupa Sejdiun (28 Punkte, RSV Eintracht Stahnsdorf 1), Jörg Albers (14 Punkte, RSC Berlin 1)
RBC 96 Halle – RSV Eintracht Stahnsdorf 1 51:43 (31:19)
Topscorer: Jupa Sejdiun (20 Punkte, RSV Eintracht Stahnsdorf 1), Claudia Fanghänel, Lukas Feller und Ronald Wetzel (je 12 Punkte, RBC 96 Halle)
RSC Berlin 1 – RBC 96 Halle 80:35 (53:12)
Topscorer: Adnan Souleiman (28 Punkte, RSC Berlin 1), Martin Schaller (je 14 Punkte, RBC
RBC 96 Halle nicht angetreten, Cottbus gewinnt in Stahnsdorf
Der RBC 96 Halle musste bereits im Voraus den Spieltag witterungsbedingt absagen. Damit kam es leider nur zu einem Spiel, in dem sich die Gastgeber RSV Eintracht Stahnsdorf 1 und der LC Cottbus gegenüberstanden. Die Geschichte dieses Spieles (siehe Kommentar von Jörg Schadt) ist schnelle erzählt. Die Stahnsdorfer führten bereits zur Halbzeit (27:18) und kontrollierten die Cottbuser in allen Belangen. Aber in der zweiten Halbzeit kamen die Lausitzer immer weiter ran und die Eintracht fand kaum noch ins Spiel zurück. Am Ende konnte der LC Cottbus die Partie noch drehen und gewann nicht unverdient am Ende mit 41:46.
Die Partien des RBC 96 Halle wurden bereits mit 0:20 Körben und 0:2 Punkten gegen die Sachsen-Anhaltiner gewertet. Meiner Erachtens eine überzogene Entscheidung der Spielleitung, zumal es sich in diesen Tagen um eine Großwetterlage handelt, die vor allem im ostdeutschen Raum zu schwierigen Verhältnissen führte. Man befindet sich hier nicht nicht in der Bundesliga, wo den meisten Teams entsprechende Transportunternehmen für Auswärtsreisen zur Verfügung stehen. Da die Hallenser nach meinen Informationen bereits frühzeitig die Nichtanreise ankündigten, wäre eine Verlegung des Spieltages meiner Meinung nach kein Problem gewesen. Der Spielplan ist zur Zeit eh vollkommen auseinander gezerrt. Der RSC Berlin 1 bestritt zum Beispiel nicht ein einziges Spiel in der Hinrunde.
- RSV Eintracht Stahnsdorf 1 – RBC 96 Halle 20:0
- LC Cottbus – RBC 96 Halle 20:0
- RSV Eintracht Stahnsdorf 1 – LC Cottbus 41:46 (27:18)
ALBA BERLIN 2 schließt zu Tabellenführer Zwickau auf
ALBAs Zweite lud zum 5. Spieltag in der Regionalliga Nord. Das Team um Headcoach Klaus-Dieter Meyer wollte mit zwei Siegen zu Tabellenführer RSC-Rollis Zwickau aufschließen. Das gelang den Berlinern dann auch mit zwei souveränen Siegen. Einzig das Spiel gegen Dresden wurde zum Ende hin unnötig spannend. Im “sächsischen” Duell bezwang Dresden die Hallenser deutlich.
ALBA BERLIN 2 – RBC 96 Halle 58:31 (34:22)
Topscorer: Volker Krause (14 Punkte, ALBA BERLIN 2), Ronald Wetzel (12 Punkte, RBC 96 Halle)
RBC 96 Halle – Rolling Lions Dresden 1 42:52 (25:22)
Topscorer: Christoph Merthen (29 Punkte, Rolling Lions Dresden 1), Ronald Wetzel (13 Punkte, RBC 96 Halle)
ALBA BERLIN 2 – Rolling Lions Dresden 1 55:49 (30:22)
Topscorer: Michael Bayer (20 Punkte, ALBA BERLIN 2), David Luis Martinez Hernandez (19 Punkte, Rolling Lions Dresden 1)
RSC-Rollis nutzen Heimvorteil – erster Tabellenführer in der Regionalliga Ost
Die RSC-Rollis Zwickau haben ihren Heimvorteil am ersten Spieltag der Regionalliga Ost 2009/2010 rundum erfolgreich ausgenutzt. Die Sachsen gewannen ihre beiden Spiele gegen den Underdog RBC 96 Halle und den anderen Aufsteiger ALBA BERLIN 2. Im Duell der Aufsteiger hatten die Berliner gegen die Sachsen-Anhaltiner die besseren Karten.
RSC-Rollis Zwickau 2 – RBC 96 Halle 68:28 (37:14)
Topscorer: Rainer Müller (29 Punkte, RSC-Rollis Zwickau 2), Martin Schaller (12 Punkte, RBC 96 Halle)
ALBA BERLIN 2 – RBC 96 Halle 48:39 (26:13)
Topscorer: Volker Krause (16 Punkte, ALBA BERLIN 2), Ralph Pabst (8 Punkte, RBC 96 Halle)
RSC-Rollis Zwickau 2 – ALBA BERLIN 2 56:50 (22:25)
Topscorer: Rainer Müller (20 Punkte, RSC-Rollis Zwickau 2), Volker Krause (19 Punkte, ALBA BERLIN 2)
RSC-Rollis Zwickau 2 folgen RSC Berlin 1 ins Finale nach Cottbus
Am vergangenden Wochenende fand die Vorrunde Süd um den Einzug ins Finale des Regionspokals Ost in Cottbus (12.09.2009) statt. In Zwickau trafen die Gastgeber vom RSC-Rollis auf die Regionalliga-Konkurrenten RBC 96 Halle und Rolling Lions Dresden 1.
Im ersten Spiel der Vorrunde trafen die Zwickauer auf die Rolling Lions. Ein bis zur Halbzeit (18:17) spannendes Spiel wurde in der zweiten Hälfte zur einfachen Aufgabe für die Zwickauer. Sie gewannen am Ende souverän mit 57:37.
Topscorer: Sylvia Hofmann (30 Punkte, RSC-Rollis Zwickau) und Christoph Merthen (18 Punkte, Rolling Lions Dresden 1)
Im zweiten Spiel wollten die Dresdener sich besser präsentieren als in der zweiten Halbzeit der ersten Partie. Nach anfänglichen Schwierigkeiten klappte dies auch. Am Ende stand dann ein deutlicher 28:41 (16:19)-Erfolg gegen die überforderten Hallenser.
Topscorer: Christoph Merthen (17 Punkte, Rolling Lions Dresden 1) und Martin Schaller (20 Punkte, RBC 96 Halle)
Das dritte Spiel sollte nun über das Weiterkommen entscheiden. Die RSC-Rollis Zwickau 2 trafen auf den zuvor unterlegenden RBC 96 Halle. Die Sachsen spielten ihren Stiefel konsequent runter und gewannen haushoch mit 72:38 (37:12).
Topscorer: Sylvia Hofmann (22 Punkte, RSC-Rollis Zwickau 2) und Rainer Liedtke (10 Punkte, RBC 96 Halle)
Der RSC-Rollis Zwickau 2 fährt nun am 12. September nach Cottbus zum Finale des Regionspokal Ost. Gegner sind dort die Gastgeber vom LC Cottbus sowie der Vorrunden-Nord-Sieger RSC Berlin 1. Der Regionspokalsieger hat dann in der 1. Runde des DRS-Pokals einen Heimspieltag. Gegner sind dann die Köln 99ers 2, die Hot Rolling Bears Essen 1 sowie ALBA Berlin 1.
RSC Berlin gewinnt im Regionspokal Ost die Vorrunde Nord
Die Charlottenburger Rollstuhlbasketballer vom RSC Berlin 1 haben ihren Heimvorteil in der Vorrunde Nord des Regionspokal Ost 2009 genutzt. In der heimischen Halle gewannen sie beiden Spiele gegen den Berliner Rivalen ALBA BERLIN 2 sowie gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf 1 aus Brandenburg.
Im ersten Spiel ging es gleich gegen den Lokalrivalen ALBA BERLIN 2. Das gut eingespielte Team von Hans-Jürgen Wenk hatte gegen die neuformierte Mannschaft von ALBA-Coach Klaus-Dieter Meyer leichtes Spiel. Am Ende gewann der RSC Berlin 1 deutlich mit 60:43 (33:23).
Topscorer: Jörg Albers (24 Punkte, RSC Berlin 1) und Anna Jackowski (12 Punkte, ALBA BERLIN 2)
Danach ging es bei den Albatrossen darum die Minimalchance auf den Gewinn der Vorrunde Nord aufrecht zu erhalten. Im packenden Spiel gegen den letztjährigen Oberliga-Rivalen RSV Eintracht Stahnsdorf 1 ging es hoch her. Die Berliner konnte sich nie richtig absetzen aber gewannen am Ende verdient mit 42:49 (26:28).
Topscorer: Michael Bayer (22 Punkte, ALBA BERLIN 2) und Jörg Schad (14 Punkte, RSV Eintracht Stahnsdorf 1)
Das letzte Spiel entschied nun über den Sieger, der am 12. September zum Finale nach Cottbus fährt. Die Partie zwischen dem Gastgeber RSC Berlin 1 und dem RSV Eintracht Stahnsdorf 1 war dann aber eine klare Angelegenheit. Die Berliner siegten haushoch mit 69:32 (35:21) und holten damit den Vorrundenerfolg.
Topscorer: Adnan Souleiman (18 Punkte, RSC Berlin 1) und Timo Selin (12 Punkte, RSV Eintracht Stahnsdorf 1)
In Cottbus trifft der RSC Berlin 1 nun auf den Gastgeber sowie auf den Sieger der Vorrunde Süd (Dresden, Halle oder Zwickau).
Gruppenauslosung DRS-Pokal 2009/2010
- Gruppe 1: Regionssieger Nord – RSC Osnabrück 1, SG Oldenburg/Sündeltal – RSC-Rollis Zwickau 1, Sieger Spiel 1 – Sieger Spiel 2
- Gruppe 2: Regionssieger Ost – Köln 99ers 2, Hot Rolling Bears Essen 1 – ALBA BERLIN 1, Sieger Spiel 1 – Sieger Spiel 2
- Gruppe 3: Regionssieger West – ASV Bonn 1, Jena Caputs – Dragon Wheelers im QTSV, Sieger Spiel 1 – Sieger Spiel 2
- Gruppe 4: RSG Langenhagen 1 – Köln 99ers 1, Hamburger SV 1 – BBC Warendorf 1, Sieger Spiel 1 – Sieger Spiel 2
- Gruppe 5: Regionssieger Mitte – RSV Lahn-Dill 1, SV Reha Augsburg 1 – BVSV Donauswörth 1, Sieger Spiel 1 – Sieger Spiel 2
- Gruppe 6: RSG Ludwigshafen – USC München 2, SG Heidelberg-Kirchheim 1 – RSC-Rolli Trier 1, Sieger Spiel 1 – Sieger Spiel 2
- Gruppe 7: Regionssieger Süd – Roller Bulls St. Vith, SKV Ravensburg – USC München 1, Sieger Spiel 1 – Sieger Spiel 2
- Gruppe 8: BIG OETTINGER Hot Wheels Gotha – Mainhatten Skywheelers, RSV Basket Salzburg – Mainhatten Skywheelers, BIG OETTINGER Hot Wheels Gotha – RSV Basket Salzburg
Alle Spiele am 31.10.2009 um 11:00, 13:30 und 16:00 Uhr – die Spiele in Gotha (Gruppe 8) finden am 01.11.2009 statt. Die Viertelfinals sind auf den 02.01.2010 datiert – das Final Four findet vom 27-28.03.2010 statt
RBC 96 Halle siegreich zum Saisonende – Halberstadt mit knappen Erfolg gegen Dresden
Der RBC 96 Halle hat nach einem Hänger zur Saisonmitte pünktlich zum letzten Heimspieltag zu alter Stärke zurückgefunden. Beim elften und vorletzten Spieltag in der Oberliga Ost traf der RBC 96 Halle auf den VfB Germania Halberstadt sowie die Rolling Lions Dresden 2.
Gleich im ersten Spiel ging es für die Gastgeber gegen die spielstarken Halberstädter. Die Hallenser taten sich bis zu Halbzeit schwer und lagen auch mit zwei Punkten zurück. Aber die Sachsen-Anhaltiner kämpften sich zurück ins Spiel und gewannen am Ende recht deutlich mit 49:38. Topscorer Youngster Lukas Feller (RBC 96 Halle) mit 14 Punkten und Ronny Deumeland vom VfB Germania Halberstadt mt 18 Punkten.
Danach ging es für die Halberstädter um Wiedergutmachung. Gegner waren die Rookies der Rolling Lions Dresden 2. Doch der VfB hatte mit den Liganeulingen jede Menge Probleme. Aber am Ende setzten sie sich mit 41:37 durch und feierten einen versöhnlichen Saisonabschluss. Wiederum Ronny Deumeland (17 Punkte) und Dominik Marz mit 20 Punkten für die Dresdener waren die herausragenden Spieler.
Der Spieltagsabschluss war den Gastgebern vorbehalten, die favorisiert in die Partie gegen die Rolling Lions Dresden 2 gingen. Und sie wurden dieser Rolle gerecht und lagen bereits zur Halbzeit mit 12:30 nahezu uneinholbar vorn. Am Ende stand ein souveräner 32:56-Sieg für die Hallenser und einen tollen Saisonabschluss. Die Rolling Lions hatten wie immer in Dominik Marz ihren Besten, er kam am Ende auf 14 Punkte. Der RBC 96 Halle hatte zwei Topspieler in seinen Reihen. Der immer besser werdene Youngster Lukas Feller und Martin Schaller scorten je 20 Punkte aufs Parkett.
Halle belegt damit den dritten Tabellenplatz zum Saisonende, wohingegend ihre beiden Gegner an diesem Spieltag sich auf den letzten beiden Plätzen der Oberliga Ost wiederfinden. Für die nächste Saison ist einer Dreikampf um den Aufstiegsrang möglich – Stahnsdorf, Halle und der RSC Berlin werden sich ein spannendes Rennen liefern.
Ergebnisse des 11. Spieltages in der Oberliga Ost
- RBC 96 Halle – VfB Germania Halberstadt 49:38 (15:17)
- VfB Germania Halberstadt – Rolling Lions Dresden 41:37 (18:13)
- Rolling Lions Dresden 2 – RBC 96 Halle 32:56 (12:30)
Albatrosse werden vorzeitig Meister und steigen in die Regionalliga auf
ALBA BERLIN 2 hat beim Spieltag in Halberstadt vorzeitig den Aufstieg in die Regionalliga Ost klargemacht. Im ersten Spiel des Tages gewannen von der Anreise müde Albatrosse nach holprigen Start gegen die Gastgeber vom VfB Germania Halberstadt mit 46:20. Topscorer war wie so oft in dieser Saison Center Jan Suckow mit 21 Punkten.
Nach einem Spiel Pause ging es gegen die wiedererstarkten Hallenser. Vom Start weg machten die Berliner ihrem Gegner klar, dass sie auch dieses Spiel für sich entscheiden wollen. Am Ende stand ein deutlicher 89:28-Sieg zu Buche. Jan Suckow zeigte wieder eine starke Leistung und kam auf sensationelle 41 Punkte. Playmaker Christoph Pisarz folgte ihm mit 28 Punkten.
Damit sicherten die Berliner den direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga Ost, nach dem sie in der letzten Saison mit lediglich einem Sieg absteigen mussten. Im Spiel des RSC Berlin 2 gegen den RBC 96 Halle ging es wesentlich enger zu. Am Ende konnten sich die Hallenser überraschenderweise durchsetzen und gewannen knapp mit 40:48. Angestachelt von der unnötigen Niederlagen gingen die Berliner mit viel Siegeswillen in die Partie gegen die Gastgeber. Der Einsatz wurde belohnt und der VfB Germania Halberstadt verlor auch sein zweites Hemspiel mit 47:25.
Sowohl der RSC Berlin 2 als Zweiter als auch der RBC 96 Halle als Dritter zogen am RSV Eintracht Stahnsdorf in der Tabelle vorbei. Diese finden sich nun auf dem vierten Rang wieder, haben jedoch zwei Spiele weniger auf ihrem Konto. Der RSC Berlin bei gleicher Bilanz (6:4) das weitaus bessere Korbdifferenz gegenüber den Hallsensern.
Ergebnisse des 9. Spieltages in der Oberliga Ost
- VfB Germania Halberstadt – ALBA BERLIN 2 20:46 (12:18)
- RSC Berlin 2 – RBC 96 Halle 40:48 (12:24)
- RBC 96 Halle – ALBA BERLIN 2 28:89 (12:40)
- RSC Berlin 2 – VfB Germania Halberstadt 47:25 (26:12)
Stahnsdorfer nicht meisterlich, Halle wie ausgewechselt
Beim Oberliga-Spieltag in Halberstadt fanden insgesamt vier Spiele statt. Die RSV Eintracht Stahnsdorf wollte ihren großen Worten Taten folgen lassen. Nach der knappen Niederlage gegen den “Bundesligisten” ALBA BERLIN 2 konnte man jedoch nicht mehr in diese Topleistung anknüpfen.
Gleich im ersten Spiel verlor man überraschend gegen die Gastgeber vom VfB Germania Halberstadt. Das Fehlen des zweitbesten RSV-Scorers Jupa Sejdin konnte nicht kompensiert werden und man verlor relativ deutlich mit 50:41. Jörg Schad (Stahnsdorf, 26 Punkte) und Ronny Deumeland (Halberstadt, 23 Punkte) machten die Topscorer unter sich aus. Auch gegen den RBC 96 Halle reichte es nicht zu einem Sieg (32:49). RBC-Spieler Ronald Wetzel sorgte mit 15 Zählern für die höchste Punkteausbeutung.
Die Hallenser zeigten sich nach eher schwachen Auftritten wieder in besserer Verfassung und vor allem kehrten wichtige Spieler ins Line-Up zurück. Daher gewann man auch die Partie gegen die SGH Berlin 1 souverän mit 52:30. Ronald Wetzel wurde mit erneut 15 Punkten wieder Topscorer der Partie.
Das vierte und letzte Spiel des Tages bestritten die SGH Berlin 1 und die Gastgeber. Die Berliner hatten nach einer Niederlagenserie hier das bessere Ende für sich und gewannen deutlich mit 40:22. SGH-Center Martin Schmidt überzeugte mit insgesamt 18 Punkten.
Die Tabellensituation zeigt folgendes Bild. ALBA BERLIN liegt unbesiegt auf dem ersten Rang. Danach folgen Stahnsdorf, RSC Berlin und Halle mit je 5:3-Siegen. Das Tabellenende beginnt bei der SGH Berlin, die wie Halberstadt und die Dresdener Lions eine Bilanz von 2:6 aufweist.
Ergebnisse des 8. Spieltages in der Oberliga Ost
- VfB Germania Halberstadt – RSV Eintracht Stahnsdorf 50:41 (19:21)
- RBC 96 Halle – SGH Berlin 52:30 (22:12)
- RSV Eintracht Stahnsdorf – RBC 96 Halle 32:49 (17:21)
- SGH Berlin – VfB Germania Halberstadt 40:22 (23:14)
Stahnsdorf wieder an der Oberliga-Tabellenspitze
Mit zwei ungefährdeten Siegen ist der RSV Eintracht Stahnsdorf an die Tabellenspitze der Oberliga Nord zurückgekehrt. Beim heimischen Spieltag gewannen die Brandenburger jeweils deutlich gegen den VfB Germania Halberstadt (57:33) und den RBC 96 Halle (72:27). In den anderen Begegnungen setzten sich die Hallenser gegen die SGH Berlin durch, die ihre zweite Partie gegen Halberstadt aber gewinnen konnten.
Ergebnisse des 4. Spieltages in der Oberliga Ost
- RSV Eintracht Stahnsdorf – VfB Germania Halberstadt 57:33
- SGH Berlin – RBC 96 Halle 37:49 (18:14)
- VfB Germania Halberstadt – SGH Berlin 40:53 (23:28)
- RBC 96 Halle – RSV Eintracht Stahnsdorf 27:72
Berliner Vereine starten erfolgreich in die Oberliga Ost
ALBA BERLIN und der RSC Berlin starten erfolgreich in die Saison der neuen Oberliga Ost. Beiden Berliner Mannschaften gelangen je zwei Siege beim dritten Spieltag in der Max-Schmeling-Halle. Während die Albatrosse gegen die gemeinsamen Gegner RBC 96 Halle und VfB Germania Halberstadt deutlich gewann und seine Aufstiegsambitionen unterstrich, konnte der RSC Berlin nur teilweise überzeugen. Vor allem offensiv ließ die Mannschaft von Hans-Jürgen Wenk beste Gelegenheiten aus. Beim Spiel gegen Halberstadt wurde so ein sicherer Sieg beinahe leichtfertig hergegeben. Gegen die an diesem Spieltag in allen Belangen unterlegenden Hallenser, konnte man jedoch souverän den Sieg nach Hause fahren.
ALBA BERLIN führt nun mit einer makellosen Bilanz die Oberliga Ost an. Gefolgt werden die Albatrosse vom RSV Eintracht Stahnsdorf sowie dem Lokalrivalen RSC Berlin 2, die ebenfalls noch keine Niederlage auf ihrem Konto haben, aber das schlechtere Korbverhältnis aufweisen.
Ergebnisse des 3. Spieltages in der Oberliga Ost
- ALBA BERLIN 2 – RBC 96 Halle 85:41 (26:5, 40:18, 61:30, 85:41)
- RSC Berlin 2 – VfB Germania Halberstadt 35:30 (8:8, 17:12, 21:24, 35:30)
- RBC 96 Halle – RSC Berlin 2 24:50 (6:16, 13:30, 19:42, 24:50)
- VfB Germania Halberstadt – ALBA BERLIN 2 16:62 (5:16, 13:30, 14:44, 16:62)
Meyra-Cup in Halle
Am Wochenende fand eines von sechs Vorrundenturnieren um den Meyra-Cup 2008 statt, bevor es für die Turnierersten zum Finale nach Hannover geht. Aus dem Rollstuhlbasketballverband Ost traten insgesamt fünf Teams an, um den Turniersieg zu erringen. Der sechste Teilnehmer war die Mannschaft aus Hof.
Die Auslosung brachte die schwächeren Team aus Stahnsdorf, Hof und Halle in die Gruppe A, wobei die spielstärksten Teams (ALBA BERLIN, Cottbus und Dresden) in Gruppe B um die Halbfinalteilnahme kämpfen mussten.
In der ersten Gruppe konnten sich Gastgeber Halle und Stahnsdorf durchsetzen, in der anderen Gruppe zogen ALBA BERLIN und Dresden ins Halbfinale. Dort setzen sich ALBA BERLIN (gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf) und die Rolling Lions Dresden (gegen den RBC 96 Halle) durch und spielten im Finale zum zweiten Mal gegeneinander. Dort wurde es im Vergleich zum Vorrunden spiel deutlicher und Dresden konnte am Ende den Turniersieg feiern.
Nun geht es für den Sachsen Richtung Hannover zum Finale. Qualifiziert sind bereits die Stralsund Pirates (in Stralsund), Team 99 aus Aschaffenburg (in Hamburg) und die Mannschaft aus Wien (in Schwandorf). Die beiden letzten Vorrundenturniere finden in Telfs (Tirol) und Gummersbach statt.
