Köln 99ers müssen kommende Saison ohne Center Jäntsch auskommen
Die Köln 99er sind zur Zeit voll in der Vorbereitung auf die kommende RBBL-Saison. Personell wird sich bei den Rheinländer wohl so einiges ändern, will man doch im nächsten Jahr nicht noch mal um den Abstieg spielen. Center Frederic Jäntsch, der zugleich auch Pressesprecher des Verein ist/war, wird aber aus beruflichen Gründen kürzer treten. Der RBBL-Mannschaft steht er daher nicht zur Verfügung, aber wird das ein oder andere Mal in den weiteren Spielbetriebsmannschaften die Kölner auflaufen. Grade in der Saisonschlussphase war Jäntsch einer der Eckpfeiler der 99ers, die sich am letzten Spieltag der RBBL-Saison noch vor dem sicheren Abstieg retten konnten. Ein Nachfolger auf der Position der Öffentlichkeitsarbeit ist bereits in Oliver Junggeburth gefunden worden.
Jena Caputs in der Vorbereitung auf die RBBL: Finanzen, Testspiel, neuer Sponsor und Abschied von Lars Christink aus der Nationalmannschaft
Die Vorbereitungen auf die ersten RBBL-Saison der Vereinsgeschichte laufen bereits auf Hochtouren. Vereinsvorsitzender Lars Christink mahnt aber zur Vorsicht. Die finanzielle Grundlagen für die Meldung in der höchsten deutschen Spielklasse im Rollstuhlbasketball sind leider noch nicht 100%ig gelegt. Der Etat muss dafür mehr als verdoppelt werden, damit unter anderen die steigenden Kosten bei Auswärtsfahrten gedeckt werden können. Gespräche mit alten und neuen Partnern und Sponsoren laufen im Hintergrund, doch die notwendige finanzielle Basis ist noch nicht erreicht. Darüber hinaus wollen die Caputs sich, nach dem Abgang von Topscorer Thomas Böhme Richtung RSV Lahn-Dill, auch personell und spielerisch erweitern. Eine Art Try-Out-Training findet daher zur Zeit statt, wozu zwei potentielle Spieler eingeladen sind. Informationen zu deren Identität gibt der Verein jedoch natürlich nicht raus.
Pokalsieger RSV Lahn-Dill holt sich Meisterschaft zurück
Nach der “Schmach” im letzten Jahr, als der RSC-Rollis Zwickau mit einem Auswärtserfolg in Wetzlar den Serienmeister entthronte wollten es die Hessen dieses Jahr besser machen. Nachdem man in den letzten Wochen bereits zwei Mal beim Dauerrivalen siegreich war, sollte nach dem Hinrundenheimsieg auch das letzte RBBL-Saisonspiel erfolgreich bestritten werden. Das Hinspiel ging bereits klar und deutlich mit 87:71 an den RSV, sodass die Vorzeichen klar verteilt waren.
Das Spiel begann sehr ungünstig für die Gäste aus Sachsen. Nach wenigen gespielten Minuten stand es bereits 10:2 aus Sicht das Gastgebers. Eine Auszeit war mehr als angebracht und brachte die RSC-Rollis wieder in die Spur. Bis zum Ende hin war die Partie spannend und hochklassig. Keine der Mannschaften konnten sich entscheidend absetzen. Mateusz Filipski (Topscorer der Partie mit 30 Punkten) konnte am Ende mit einem so genanten 3-Punkt-Spiel noch den hoch verdienten 65:65-Ausgleich für die Muldestädter erzielen. Durch den Playoff-Modus aus Hin- und Rückspiel blieb es dabei auch. Beim Gastgeber brillierte wieder mal Richard Peter, der als Topscorer seines Teams mit 18 Punkte, 11 Rebounds und 13 Assists ein Triple-Double auf das Parkett der Wetzlarer Rittal-Arena zauberte.
Pokalsieger RSV Lahn-Dill nimmt RSC-Rollis Zwickau frühzeitig den Wind aus den Segeln
Es sollte die Wiedergutmachung der Pokalfinalschmach werden, aber es kam alles anders. Die frisch gebackene Pokalsieger RSV Lahn-Dill konnte einen wichtigen Auswärtssieg beim Titelverteidiger RSC-Rollis Zwickau erringen. Angetrieben US-Playmaker Michael Paye und dem Kanadier Peter Richard – beide seit Wochen in Topform – konnten den Sachsen bereits frühzeitig der Zahn gezogen werden. Bereits zur Halbzeit lagen die Hessen komfortable mit 51:31 in Führung und konnte diese bis zum Ende der Partie weitgehend halten und zeigte den Zuschauern tolle Spielzüge und gewann das RBBL-Finalhinspiel am Ende locker und leicht mit 87:71. Michael Paye war schlussendlich mit 31 Punkten (darunter 4 Dreier) der Topscorer der Partie, auf Seiten Seiten der Gastgeber erzielte Piotr Luszynski (25 Punkte, 1 Dreier) die meisten Zähler. Nun wird es schwer für den Titelverteidiger den Erfolg aus der letzten Saison zu wiederholen. Die Wetzlarer werden sich meines Erachtens in diese Form nicht mehr die Butter von Brot nehmen und nächsten Samstag den sechsten Titel der Vereinsgeschichte einfahren.
Traumfinale wieder mal perfekt, Lahn-Dill und Zwickau ziehen ins 2010er Finale ein
Die beiden Topfavoriten auf die Deutsche Meisterschaft in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL) haben alles richtig gemacht. Sowohl der frisch gebackene Deutsche Pokalsieger RSV Lahn-Dill, als auch der Titelverteidiger RSC-Rollis Zwickau setzten sich in den Halbfinalrückspielen deutlich durch.
Die Wetzlarer konnten auch die zweite Begegnung gegen den ersatzgeschwächten ASV Bonn mit 79:50 (38:32) vor heimischer Kulisse gewinnen. Topscorer der Partie waren ASV-Center Thomas Becker mit 21 Punkte sowie US-Boy Michael Paye beim RSV Lahn-Dill mit 19 Punkten.
Jena Caputs steigen in die Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL) auf
Die Jena Caputs haben ihren angekündigten Durchmarsch in die Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL) perfekt gemacht. Vor zwei Jahren als neugegründeter Verein in der Regionalliga Ost gestartet konnten die Thüringer nun ihren zweiten Aufstieg in Folge feiern und spielen in der kommenden Saison damit erstklassig. Die Partie gegen die Hot Rolling Bears Essen ging schwungvoll los und den knapp 350 Zuschauern in der Werner-Seelenbinder-Halle zeigte sich das erwartete schnelle und ausgeglichene Spitzenspiel. Die Hausherren hatten es selbst in der Hand den Aufstieg zu erreichen und so spielten die Schützlinge von Lars Christink auch. Allen voran Thomas Böhme und der wieder erstarkte Eric Zinke, die mit jeweils 23 Punkten die Topscorer der Begegnung werden sollten.
Im zweiten Viertel vollzog ein Bruch im Spiel im Essener Spiel und die Caputs spielten sich im Anschluss daran in einen wahren Rausch. Bei den Hot Rolling Bears lief gar nichts zusammen und die Westfalen gaben sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf. Die Hausherren machten in diesem Viertel herausragende 23 Punkte, Essen dagegen lediglich sechs. Damit war das Spiel vorzeitig entschieden. Spielertrainer Lars Christink konnte nun innerhalb der Aufstellungen rotieren. Vor allem aber wurde Nationalspieler Mimoun Quali (nur vier Punkte) über die gesamte Partie in Schach gehalten. Einzig Markus Pungercar (21 Punkte) stemmte sich gegen die abzeichnende Niederlage. Über ein 61:33 vor dem letzten Spielabschnitt beendeten die Caputs die Partie mit einem deutlichen 79:48-Sieg und erreichten damit ihr ambitioniertes Ziel. Nach den beiden Abgängen von Thomas Dürl und Topscorer Thomas Böhme geht es nun in die heiße Phase zur Vorbereitung der neuen Saison. Es sollen die sportlichen und finanziellen Voraussetzungen geschaffen werden, um den ein oder anderen Spieler nach Thüringen zu holen und damit vor allem in der RBBL konkurrenzfähig zu sein.
Meister und Pokalsieger meistern Hinspiele – Bonn und München klar unterlegen
Die Rollstuhlbasketball-Fans in Deutschland können sich bereits auf das “Traumfinale” zwischen amtierenden Meister und Pokalsieger freuen. Der RSC-Rollis Zwickau sowie der RSV Lahn-Dill haben mit deutlichen Auswärtssiegen die Tür zum Finale weit aufgestoßen.
Köln 99ers sichern in letzter Sekunde Klassenerhalt
Die Köln 99ers haben sich im letzten Saisonspiel beim USC München den Klassenerhalt gesichert. Am Ende einer spannenden Partie stand es 65:67 für die Rheinländer. Topscorer der Partie sind laut Keyscout Livescore Benjamin Ryklin mit 28 Punkten auf Seiten des Altmeisters aus Bayern und Superstar Max Poulin mit am Ende 26 Punkten bei den Domstädtern. Damit ist das Schicksal der Trier Dolphins besiegelt. Sie steigen in die 2. Bundesliga Süd ab. Grund zu jubeln haben zum Teil auch die ALBAtrosse. Ein Sieg nächste Woche beim letzten Spiel in Langenhagen würde nach dem Last-Minute-Klassenerhalt der Kölner ebenfalls den Nichtabstieg der Berliner bedeuten.
Playoff-Halbfinals 2010 angesetzt
Die Halbfinalbegegnungen für die RBBL-Playoffs 2010 in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga sind nun angesetzt. Die Hinspiele finden am kommenden Samstag (20.03.2010) statt, die Rückspiele werden einen Tag vor Ostersonntag am 03.04.2010 absolviert. Pokalsieger und Hauptrundenerster RSV Lahn-Dill trifft auf Ex-Meister ASV Bonn und Titelverteidiger RSC-Rollis Zwickau spielen gegen Altmeister USC München um den Einzug ins Finale.
RBBL-Halbfinal Hinspiele
- 20.03.2010 ASV Bonn – RSV Lahn-Dill
- 20.03.2010 18:30 USC München – RSC-Rollis Zwickau
RBBL-Halbfinal Rückspiele
- 03.04.2010 18:30 RSV Lahn-Dill – ASV Bonn
- 03.04.2010 16:00 RSC-Rollis Zwickau – USC München
München festigt Platz 3, 100er in Zwickau, Überraschung in Frankfurt
Der Altmeister USC München hat sich am letzten regulären Spieltag der Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL) den dritten Playoff-Platz gesichert. Die Bayern schlugen den Absteiger RSC Osnabrück um Headcoach und Bundestrainer Frits Wiegmann mit 46:78. Damit stehen die Münchner im Halbfinale dem RSC-Rollis Zwickau gegenüber, die ihr letztes Hauptrundspiel haushoch in Trier mit 32:105 gewannen. Die Sachsen konnten beide Hauptrundenspiele gegen die Bayern souverän gewinnen und gehen als Titelverteidiger dementsprechend favorisiert ins Halbfinale. Die Überraschung des Spieltages fand in Frankfurt statt.
Jena Caputs wieder in der Spur – für ALBA BERLIN wird es knapp
Die Jena Caputs haben die knappe OT-Niederlage gegen die Köln 99ers verdaut. Das Team um Spielertrainer Lars Christink gewann seine Auswärtsaufgabe bei den Dragon Wheelers im QTSV mit 36:51. Die Thüringer legten in einem schwachen Zweitligaspiel bereits die Basis in der ersten Halbzeit, als man 12:27 davonziehen konnte. Die stark ersatzgeschwächten Caputs mussten unter anderem auf Thomas Böhme und Andy Ortmann verzichten. Aber Nationalspieler Lars Christink ließ sich nicht lang bitten und zauberte 27 Punkte und zahlreiche Assists auf das Parkett. Mit dieser Leistung bewies der gebürtige Jenaer, dass er noch lange nicht zu den “Alten Herren” gehört. Bei den Dragon Wheelers konnte lediglich Michael Glanemann 12 Punkten überzeugen. Damit sind die Jena Caputs weiterhin im Rennen um den Aufstieg in die Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL), zumal sich am Wochenende die SG Oldenburg/Sünteltal im Spitzenspiel die Hot Rolling Bears Essen knapp 67:63 besiegen konnten und die Caputs in den letzten drei Saisonspielen gegen beide Mitkonkurrenten antreten muss.
Die ALBAtrosse aus der Hauptstadt zittern dagegen um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga Nord. Das Team von Headcoach David Bittner konnte das letzte Saisonheimspiel nicht erfolgreich gestalten. Gegen den ewigen Rivalen BBC Warendorf lag man bereits zur Halbzeitpause deutlich mit 22:32 hinten. Bei den Warendorfern trugen sich gleich drei Spieler mit zweistelligen Punktewerten in die Scorerliste ein. Andre Heseker war BBC-Topscorer mit 18 Punkte. Bei ALBA BERLIN gab es dagegen nur zwei Offensivoptionen, bei denen Jan Rittner mit 23 Punkt hervorstach. Nun wird es ganz schwer den Abstieg noch zu verhindern. Die Hauptstädter müssen zum Saisonende noch zum Aufstiegsaspiranten Hot Rolling Bears Essen und am letzten Spieltag der Showdown in Langenhagen. Gegen die Niedersachsen müssen die ALBAtrosse eine 44:58-Heimniederlage wettmachen.
Köln 99ers geben nicht auf – USC München kann für die Playoffs planen
Was für ein Spieltag liegt wieder hinter uns in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL). Die Köln 99ers halten ihre Hoffnungen auf den Klassenerhalt hoch. Beim 79:58-Heimsieg gegen Aufsteiger Roller Bulls zeigten die Rheinländer, dass sie eigentlich das Potential für die deutsche Eliteliga haben. Altmeister USC München kann nach einem souveränen und überzeugenden 61:44-Heimerfolg über die Mainhatten Skywheelers für die Playoffs planen. Die Bayern werden aller Voraussicht im Halbfinale auf den amtierenden Deutschen Meister RSC-Rollis Zwickau treffen. Um den letzten Startplatz für die RBBL-Playoffs kämpfen am 18. und letzten Spieltag der Ex-Serienmeister ASV Bonn sowie die Mainhatten Skywheelers.
- USC München – Mainhatten Skywheelers 61:44 (26:26)
- Köln 99ers – Roller Bulls 79:58 (42:32)
- ASV Bonn – Hamburger SV 88:56 (46:29)
- RSV Lahn-Dill – Trier Dolphins 84:23 (42:11)
- RSC-Rollis Zwickau – RSC Osnabrück 94:54 (52:27)
RSC Osnabrück steigt in die 2. Bundesliga Nord ab – Köln 99ers mit Minimalchance
Der RSC Osnabrück um Nationaltrainer Frits Wiegmann ist der erste Absteiger aus der Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL). Im einzigen Sonntagspiel hatte man gegen Spitzenreiter und Titelfavoriten RSV Lahn-Dill keine Chance zu gewinnen. Die Hessen hingegen konnten auch ohne ihr Kanada-Duo Joey Johnson und Peter Richard souverän aufspielen. Wie vor Wochenfrist wurde Youngster Kai Gerlach Topscorer mit 20 Punkten. Seine zehn Rebounds und eine Feldquote vom 75% rundeten sein Double-Double ab. Bert Freriks und Mustafa Korkmaz (je 13 Punkte) waren auf Seiten der Gastgeber die einzigen zweistelligen Punktesammler.
Köln 99ers machen es wieder nach Overtime – Jena Caputs verlieren Heimnimbus
Die Köln 99ers haben erfolgreich ihren Auswärtstrip nach Ostdeutschland beendet. Nach dem knappen OT-Sieg gegen ALBA BERLIN am Samstag ging es tags darauf zu den Jena Caputs. Die Thüringer peilen in ihrer ersten Zweitligasaison bereits den Durchmarsch in die Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL) an. Zu Hause sind die Caputs bisher ohne Niederlage, aber die Mannschaft von Spielertrainer und Nationalspieler Lars Christink musste ohne “die Böhmes” auskommen. Sowohl Topscorer Thomas Böhme als auch sein Vater waren grippeerkrankt nicht am Start. Die Gäste vom Rhein wieder mit Topscorer Max Poulin, der diesmal auch gleich in der Starting Five stand.
ALBA BERLIN zwingt Köln 99ers um Max Poulin in die Overtime
Am Samstag fand das vorletzte Heimspiel der Saison 2009/2010 in der 2. Bundesliga Nord für die ALBAtrosse statt. Gegner diesmal die zweite Mannschaft der Köln 99ers. Das Spiel begann zu ungewohnt später Stunde, sodass auch Headcoach Andrew Flavell und Köln’s Starspieler Max Poulin mit von der Partie sein konnten. Beide spielten bereits am Nachmittag mit der ersten Mannschaft in Hamburg um den Klassenerhalt in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL). Leider war hier durch die Rheinländer nix zu holen und der HSV gewann dieses wichtige Spiel knapp mit 63:60.
Nun ging es für beide zur nächste Aufgabe in der Bundeshauptstadt bei den ALBA-Rollis. Köln startete ohne den kanadischen Nationalcenter und konnte sich auch ohne ihn eine leichte Führung ausbauen. Allein Sami Koc konnte hier 8 seiner 21 Punkte ohne Not markieren. Die Berliner Defense war also gewarnt und musste eine gute Mischung aus enger Verteidigung und “Mut zur Lücke” finden. Diese wurde dann auch gefunden und nach einigen ausgelassenen Chancen in der Offense hielt ALBA gut mit und es entwickelte sich eine sehr gute Zweitligapartie. Angetrieben vom Berliner Topscorer Jan Rittner gingen die ALBAtrosse kurz vor der Halbzeitpause knapp in Führung, die aber mehr oder weniger postwendend von Max Poulin mit einem weitem 3er zum 37:37-Pausenstand ausgeglichen wurde.
Mainhatten Skywheelers gewinnen Nachholspiel gegen RSC Osnabrück
Mit 88:49 (51:34) haben die Mainhattan Skywheelers gegen das Kellerkind RSC Osnabrück ein Nachholspiel vom 1. Spieltag gewonnen. Am Valentinstag setzen die Hessen die Niedersachsen von Beginn an unter Druck und zeigten dem Gegner wer “Herr im Haus” ist. Frankfurt ist nach diesem Sieg nun punktgleich mit dem ASV Bonn, der zur Zeit den vierten und letzten Playoffplatz inne hat. Für den RSC Osnabrück um Headcoach und Nationaltrainer Frits Wiegmann sieht es dagegen sehr düster aus. Der Gang in die 2. Bundesliga Nord ist damit fast schon besiegelt. Bester Spieler und Scorer des Tages war Nationalspieler Sebastian Wolk mit 30 Punkten. Auf Seiten der Niedersachsen konnten lediglich die Niederländer Mustafa Korkmaz (20 Punkte) sowie Bert Freriks (19 Punkte) mithalten.
Kölner Lebenszeichen beim Sieg gegen Trier
Abstiegskandidat Köln 99ers kann doch noch gewinnen. Im Heimspiel gegen die Trier Dolphins konnten “die Jecken” am Karnevalswochenende einen wichtigen Sieg einfahren. Doch der erst zweite Saisonsieg kommt vermutlich zu spät, zumal das Restprogramm alles andere als leicht aussieht.
Der Pokalsieger RSV Lahn-Dill musste ohne Richard Peter und Dirk Köhler-Lenz ins Spitzenspiel des Spieltages gehen. Zu Gast war der Altmeister USC München, der sich mit einer Siegesserie heimlich, still und leise auf Platz 3 der Tabelle vorgearbeitet hat. Auch die Bayern hatten Personalsorgen, daher waren die knapp 1100 Zuschauer in Wetzlar verwundert, dass ihr RSV “nur” mit 23:19 zur Halbzeit führte. Aber im zweiten Spielabschnitt lief es bei den Hessen deutlich besser. Angetrieben von Topscorer Kai Gerlach (21 Punkte, 1 Dreier) konnte der Tabellenerste die Partie am Ende dennoch deutlich mit 65:34 für sich entscheiden.
Pokalsieger gewinnt hauchdünn beim Meister
Es war das Duell des 14. Spieltags in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL). Der amtierende Deutsche Meister RSC-Rollis Zwickau hatte den Deutschen Pokalsieger RSV Lahn-Dill zu Gast in der heimischen Scheffelberghalle. Und es wurde auch das erwartet spannende und hochklassige Spiel, dass Spieler, Trainer und über 600 Fans herbeisehnten. Alles sah nach einen Heimerfolg für die Sachsen aus, aber zum Ende des dritten Viertels kamen die Hessen immer näher und vor dem letzten Spielabschnitt lag der Pokalsieger nur noch mit zwei Punkten hinten. Richard Peter brachte den RSV Lahn-Dill dann wieder mit 53:52 nach vorn und es folgten in den letzten fünf Minuten nicht weniger als elf Führungswechsel. Nach dem 63:62 durch Johnson gelang Zwickau noch ein letzter Angriff. Marcin Balcerowski scheiterte drei Sekunden vor der Schlusssirene mit einem Korbleger aus Rücklage. Der RSV Lahn-Dill sicherte sich somit das Heimrecht im zweiten Playoffspiel bis ins Finale.
Der USC München konnte mit einem Heimerfolg gegen favorisierte Bonner seinen dritten Tabellenplatz verteidigen und den Abstand zum einem Nicht-Playoffplatz weiter ausbauen. Die Playoffplätze vervollständigen die Hessen der Mainhattan Skywheelers. Sie gewannen bei den erstarkten Hanseaten vom Hamburger SV ungefährdet. Die Nordlichter müssen nach dem Heimsieg des RSC Osnabrück gegen engagierte Köln 99ers weiterhin um den Klassenerhalt zittern. Das Team von Bundestrainer Frits Wiegmann hat nur noch zwei Punkte Rückstand auf den HSV. Aber der direkte Vergleich und das leichtere Restprogramm sprechend eindeutig für die Hamburger. Keine Gedanken um den Klassenerhalt müssen sich die Roller Bulls mehr machen. Der Aufsteiger aus Luxemburg gewann in Trier und beide Team beenden die Saison im gesicherten Mittelfeld.
HSV siegt weiter, Roller Bulls können es auch noch, USC auf Platz 3
Das RBBL-Wochenende brachte wieder einige überraschende Ergebnisse und Erkenntnisse. Zum einem konnte der Hamburger SV sein zweites Spiel in Folge gewinnen (85:63 gegen Trier Dolphins) und kann so langsam den Klassenerhalt feiern. Die Konkurrenz aus Osnabrück (verlor 74:83 gegen die Roller Bulls) und Köln (57:67 gegen USC München) konnte ihre Spiele nicht gewinnen und somit haben die Hanseaten schon vier Punkte Abstand zu den Abstiegsrängen. Der andere Aufsteiger Roller Bulls konnte hingegen seinen Abwärtstrend stoppen. Furios in die Saison gestartet verloren die Luxemburger zum Schluß vier Spiele in Folge. Nun gelang ein wichtiger Heimsieg gegen den RSC Osnabrück. Festgesetzt auf Platz 3 und damit gute Playoffchancen hat der Altmeister USC München. Die Bayern konnten die Schwächephase der Bonner und Frankfurter Konkurrenz ausnutzen und hat nun vier Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Playoffplatz. Vierter bleibt der ASV Bonn – trotz der deutlichen Niederlage beim Deutschen Meister RSC-Rollis Zwickau. Das Hessenderby entschied wie erwartet der Favorit RSV Lahn-Dill klar gegen die zuletzt gut aufgelegten Mainhattan Skywheelers.
- Köln 99ers – USC München 51:67 (28:37)
- ASV Bonn – RSC-Rollis Zwickau 49:79 (29:32)
- Mainhatten Skywheelers – RSV Lahn-Dill 59:81 (32:46)
- Hamburger SV – Trier Dolphins 85:63 (49:28)
- Roller Bulls – RSC Osnabrück 83:74 (41:30)
Lahn-Dill bereits für Playoffs qualifiziert, HSV weiter im Aufwind
Der Pokalsieger in Titelkandidat RSV Lahn-Dill beweist weiterhin seine Ausnahmestellung in der RBBL. Bereits sechs Spieltage vor Ende der Hauptrunden konnten sich die Hessen für die Playoffs qualifizieren. Gegen den ersatzgeschwächten ASV Bonn gewann man leicht und locker mit 76:52 (36:22). Auch der Aufsteiger Hamburger SV ist weiterhin im Aufwind. Beim schwächelnden RSC Osnabrück gewannen die Hansaeten nach knapper Halbzeitführung (26:29) am Ende dennoch unerwartet hoch mit 64:84. Vor allem Ex-Nationalspieler Ahmet Coskun ragte bei den Gästen mit 30 Punkten heraus. Auch die 33 Punkte von RSC-Neuzugang Bert Freriks konnten die schwache Mannschaftsleistung der Niedersachsen nicht wettmachen.


