Meister RSV Lahn-Dill gewinnt Kick-Off-Turnier 2008
Wie in jedem Jahr vor Saisonbeginn richteten auch 2008 die Köln 99ers wieder ihr traditionelles Kick-Off-Turnier aus. Titelverteidiger RSV Lahn-Dill wiederholte dabei seinen Erfolg aus dem Vorjahr. Im Finale gewannen die Hessen gegen die ebenfalls 3-maligen Champions Cup Gewinner und französischen Meister CS Meaux deutlich mit 80:57. Das von Astratech gesponsorte Freiwurfschießen um einen goldenen Molten Ball wurde von Michael Möllenbeck vom Zeitligisten SG Oldenburg/ Sünteltal gewonnen. In der zweiten Leistungsklasse gewannen die Gastgeber Köln 99ers III den Titel durch ein 26:24 im Finale gegen den RTB Uni Bochum.
Kanadischer National-Center Adam Lancia wechselt zum ASV Bonn
Der ASV Bonn, letztjähriger Halbfinalist der RBBL-Playoffs, hat kurz vor Beginn der Saison 2008/2009 noch mal kräftig auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Vom Silbermedaillen-Gewinner in Peking Kanada kommt Center Adam Lancia. Die Verpflichtung wurde unter anderem durch den langfristig verletzungsbedingten Ausfalls von Center Christian Meyer und dem Karriereende von Urgestein Martin Otto notwendig. Adam Lancia übernimmt auch die Nummer 9 von Martin Otto, der auf die Trainerbank wechseln wird.
Adam Lancia ist mit 28 Jahren ein erfahrender Spieler. Seine Stärken liegen im Rebound und er trifft überdurchschnittlich gut aus der Mittel- und 3er-Distanz. Er spielte bis zuletzt für das George Brown College in Toronto, Kanada.
RSV Lahn-Dill setzt wieder neue Maßstäbe – Website-Relaunch
Der deutsche Meister und Champions Cup Finalist RSV Lahn-Dill hat mal wieder ein Ausrufezeichen gesetzt. Diesmal jedoch abseits des Basketballcourts. Die Website des Bundesligisten wurde überarbeitet und in den letzten Tagen gerelauncht.
Die neue Seite kommt mit einem modernen und schlichten Layout daher und besitzt jetzt auch trendige Bilderteaser. Keine Flash-Lösung wie bei den großen Newsportalen, sondern eine weitestgehend barrierearme Lösung. Das System hinter der Website wurde wohl auch ausgetauscht, was sich auf die Artikelstruktur auswirkt – jeder Artikel hat nun seine eigene Unterseite.
Was mir auf der anderen Seite nicht gefällt ist die überflüssige Introseite, wo man zwischen der deutschen und englischen Version wählen kann oder zur Website des Gesamtvereins kommt. Das hätte man meines Erachtens auch anders lösen können, da Introseiten nicht wirklich up-to-date sind. Zum Beispiel eigene Domain für den Gesamtverein mit Verlinkung auf der “eigentlichen” Startseite. Ein Sprachenwechsel gibt es bereits durch die Fahnenicons auf der Startseite.
Alles im allem ein Kompliment an die Macher der neuen RSV-Website. Sieht wirklich super aus und fördert weiter die professionelle Auswirkung des deutschen Rollstuhlbasketball-Aushängeschildes.
RSV Lahn-Dill holt zweiten Kanadier und weitere Transfer in der RBBL
In den letzten Wochen hat sich bei den RBBL-Teams so einiges bewegt auf den Transfermarkt. Nachfolgend werden die wichtigsten Transfers der Vereine zusammengefasst. Den Anfang machen der Meister RSV Lahn-Dill und der Pokalsieger RSC-Rollis Zwickau.
RSV Lahn-Dill mit weiteren kanadischen Weltklassespieler
Richard Peter kommt – Nicolas Hausamann geht
Der Meister schockt die nationale und wohl auch europäische Konkurrenz mit der Verpflichtung des kanadischen Nationalspielers Richard Peter. Der zweifache Paralympicsieger wechselt zur kommenden Saison zu den Hessen. Da es auf Peters Position schon zwei Spieler beim RSV Lahn-Dill gibt, hat sich der Verein entschieden sich von Nicolas Hausamann zu trennen. Der Schweizer Nationalspieler, der erst seit der vorherigen Saison bei den Hessen spielt, hätte sich an weiteres Engagement vorstellen können, akzeptiert jedoch die Entscheidung. Seine nächstes Ziel ist ein erfolgreiches Abschneiden bei der B-EM im eigenen Land.
Auch verlassen wird der Bayreuther Markus Legath, wie Hausamann auch erst zur letzten Saison zum RSV Lahn-Dill gestoßen. Bei Annika Zeyen können die Hessen jedoch Erfreuliches verkündigen. Die Nationalspielerin wird auch in der kommenden Saison für den RSV auf Titeljagd gehen.
Ob der deutsche Meister hinsichtlich des Champions Cups noch mal auf dem Transfermarkt zuschlagen, lassen die RSV-Verantwortlichen noch offen.
RSC-Rollis Zwickau holen Günther Mayer
Neuzugang Günther Mayer verpflichtet – drei Spieler verlassen das Team
Beim Pokalsieger aus Sachsen kündigt sich mal wieder ein harter Schnitt an. Insgesamt vier Spieler (wenn man Nationalspieler Lars Christink mitzählt) verlassen die Sachsen. Während Center Erik Zinke den Lockrufen Christinks zu den Jena Caputs folgt, wechselt Marek Srutka aller Wahrscheinlichkeit nach zum französischen Topteam CS Meaux. Der Tscheche absolvierte dort bereits ein Probetraining. Der letzte Abgang beim RSC-Rollis Zwickau ist Arian Krug (langjähriger Bestandteil des Bundesliga-Teams). Er wird in Zukunft in der Regionalliga Ost für die zweite Zwickauer Mannschaft auflaufen.
Einziger bis jetzt feststehender Neuzugang ist Günter Mayer. Der langjährige Spieler des RSV Bayreuth sollte kein Unbekannter sein und ist mit 2,0 Punkten klassifiziert. In der abgelaufenen Saison spielte er in Italien beim Erstligisten Santo Stefano, wo auch RSC-Spieler Mateusz Filipski schon gespielt hatte.
RSC Frankfurt verlassen sechs Spieler
Einziger derzeitiger Neuzugang ist Johannes Hengst
Vorjahresvierte RSC Frankfurt muss für die kommenden Saison auf insgesamt sechs Spieler verzichten. Thomas Holzreiter wird wahrscheinlich nach Italien wechseln, André Bienek verschlägt es in die US-College-Liga, Björn Wolk beendet aus familiären Gründen seine Laufbahn, Sebastian Arnold (wechselt zurück nach Aschaffenburg, Bernd Hofscheier wechselt zum Zweitligisten Koblenz und Thomas Dürl wechselt zum Regionalligisten Jena Caputs.
Dem gegenüber steht bisher nur ein einziger Neuverpflichtung. Der Topscorer der 2. Bundesliga Nord aus der letzten Saison verlässt seinen Verein UBC Münster, da er in Mainz mit seinem Studium anfängt und schließt sich den Hessen an. Weitere Neuzugänge sollen kommen, aber das Gespann aus Trainer Donner und Manager Lozar können noch keine konkreten Namen nennen.
Mehrfacher Topscorer der Bundesliga Süd kommt nach München
Durch das Verpassen der Playoffs sind die Verantwortlichen des USC München drauf und dran die derzeitige Mannschaft zu verstärken. Die Bayern können daher bis jetzt mit einem Neuzugang aufwarten. Benjamin Schlabbach vom SKV Ravensburg, Dritter der 2. Bundesliga Süd und einer der Topscorer (23,5 Punkte pro Spiel), kommt an die Isar und wird das Unternehmen Playoffs in Angriff nehmen. Verlassen werden dagegen den USC München Trainer Jürgen Wieber sowie die Spieler Bernd Miller, Daniel Heine und Leo Apel.
Köln 99ers verpflichten Volker Frings vom ASV Bonn
Joe Bestwick bleibt bei den Kölnern
Nach der gelungenen Coup mit den Köln 99ers können die Kölner bereits den ersten Neuzugang für die kommenden Saison melden. Vom rheinischen Rivalen wechselt Volker Frings zu den Domstädtern und verstärkt somit die 99ers, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Auch weiterhin an Bord wird Topscorer Joe Bestwick sein. Der Brite, der sich wie auch Marina Mohnen auf die Paralympics vorbereitet, bleibt mindestens ein weiteres Jahr und komplettiert den Kölner Kader.
Sascha Gergele kehrt zu den RSC-Rollis Trier zurück
Andre Hopp kommt von der SGK Heidelberg
Neben den Neuzugängen aus der eigenen zweiten Mannschaft (Peter Müller, Peter Schwickert und Sascha Corneli) gibt es zwei überraschende Wechsel. Sascha Gergele kehrt nach einem einjährigen Gastspiel beim italienischen Topclub Amnic Sassari zu seinem Heimatverein zurück. Der zweite echte Neuzugang ist Andre Hopp von der SGK Heidelberg. Der Topscorer der 2. Bundesliga Süd zieht es vor allem wegen seines sportlichen Ziehvaters zu den RSC-Rollis Trier. Damit sind die Weichen gelegt, um in der neuen Saison eine bessere Platzierung als im letzten Jahr (6. Platz) zu erreichen.
Weitere Verpflichtungen liegen noch nicht vor. Vor allem News von den Neulingen SV REHA Augsburg und ALBA BERLIN sowie dem ASV Bonn und RSC Osnabrück sind bis jetzt rar. Bei den ALBA Rollis wird wohl Khalid Rahmuni-Alami vom Lokalrivalen RSC Berlin neu hinzukommen, des weiteren gibt es noch Gerüchte, um die Verpflichtung eines Dänen.
Rollstuhlbasketball in Deutschland immer professioneller – RSC Köln schließt sich Köln 99ers an

Der Rollstuhlbasketball in Deutschland wird mit der Zeit immer professioneller. Zur neuen Saison gibt der RSC Köln bekannt, dass sich die Rollstuhlbasketballer ab sofort den Köln 99ers anschließen werden. Es entsteht unter dem Dach der Köln 99ers ein neuer Verein unter dem Label ” RBC Köln 99ers”. Es sollen dadurch in Zusammenarbeit mit den Profis der Köln 99ers in den Basketballern der SG Köln 99ers Synergieeffekte entstehen und die Marke Köln 99ers gestärkt werden.
Mit insgesamt vier Mannschaften treten die Köln 99ers in der kommenden Spielzeit an. Die erste Mannschaft der Kölner wird, wie in den vergangenen Saison, in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL) spielen, die zweite Mannschaft steigt zur kommenden Saison in die 2. Bundesliga Nord auf. Fünfzig aktive Mitglieder hat der neu gegründete Verein, der auch Teil der in Gründung stehenden Konzept “Cologne School of Basketball” sein wird. Damit entsteht der größte Basketballverein Deutschlands.
Weitere Information gibt es dazu auf der Website der Kölner.
ALBA BERLIN spielt kommende Saison in der 1. Bundesliga
Die überraschende Hammermeldung in der sonst tristlosen Offseason: Die 1. Mannschaft von ALBA BERLIN Rollstuhlbasketball wird in der kommenden Saison 2008/2009 für die Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL) melden. Eine entsprechende Mitteilung gab es heute vom Abteilungsvorsitzenden Red Frister. Die RBBL-Spielleitung trat an ALBA BERLIN heran mit der Bitte für die 1. Bundesliga zu melden. Damit spielen seit einigen Jahren wieder 10 Mannschaften in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga.
Über Neuzugänge, die für Konkurrenzfähigkeit in der höchsten deutschen Rollstuhlbasketball-Liga notwendig sind, gibt es noch keine Informationen. Damit stehen auch die Meldungen der übrigen Mannschaften von ALBA BERLIN Rollstuhlbasketball fest. Die zweite Mannschaft spielt im neugegründeten Rollstuhlbasketballverband Ost in der Oberliga Ost und die dritte Mannschaft in der Einsteigerliga Ost. Somit nimmt eine Mannschaft weniger von ALBA BERLIN Rollstuhlbasketball am Spielbetrieb teil.
Zwickau ohne Chance in Paris, Frankfurt wird Dritter in Tusla
Der deutsche Pokalsieger RSC-Rollis Zwickau und der RSC Frankfurt haben ihre beiden Endrunden um den André-Vergauwen-Cup sowie den Willi-Brinkmann-Cup absolviert. Die Zwickauer mussten in Paris wie auch im Finale um die deutsche Meisterschaft ohne ihre beiden Topstars Piotr Luszynski und Mateusz Filipski auskommen. Am Ende reichte es jedoch nur für den siebenten Platz. Besser machten es dagegen die Frankfurter. Beim Finale des Willi-Brinkmann-Cups in Tusla (Türkei) erreichten die Hessen einen hervorragenden dritten Platz in der Endabrechnung.
André-Vergauwen-Cup
- CAPSAAA – RSC Rollis Zwickau 57:46
- RSC Rollis Zwickau – Aces WBC 52:49
- SANDRA GRAN CANARIA – RSC Rollis Zwickau 60:46
- RSC Rollis Zwickau – SC Antilope 61:76
- KIK Zmaj Gradacac – RSC Rollis Zwickau 59:71
Willi-Brinkmann-Cup
- Nevsky Alyans – RSC Frankfurt 61:100
- RSC Frankfurt – CP Mideba 68:65
- Vital Vigo Amfiv – RSC Frankfurt 68:55
- Padova Millennium Basket – RSC Frankfurt 61:56
- FUNDACIÓN GRUPO NORTE – RSC Frankfurt 41:64
RSV Lahn-Dill holt überlegen die nächste Meisterschaft
Und täglich grüßt das Murmeltier. Der Favorit RSV Lahn-Dill hat am Samstag gegen den RSC-Rollis Zwickau seine sechste Deutsche Meisterschaft in der deutschen Rollstuhlbasketball-Bundesliga gewonnen. Es war zusätzlich der fünfte Titel in Folge seit 2004.
Die Vorzeichen standen für die Zwickauer ließen von Beginn an nichts Gutes bedeuten. Im Hinspiel verlor man daheim deutlich mit 65:82. Zusätzlich fehlten den Sachsen neben dem seit dem Hinspiel verletzten Kapitän Piotr Luszynski auch noch der andere Topscorer Mateusz Filipski.
Das Spiel war somit schon vor dem Tipp-Off nahezu entscheiden, was dann der Spielverlauf verdeutlichte. Alle Viertel gewann der neue deutsche Meister RSV Lahn-Dill und am Ende klar und deutlich mit 83:44 (34:24).
Topscorer in einem hochklassigen Spiel waren Dirk Köhler-Lenz (RSV Lahn-Dill, 17 Punkte) sowie Rostislav Pohlmann vom RSC-Rollis Zwickau mit 15 Punkten.
Beide Team fahren nun zu den europäischen Saisonfinals. Der RSC-Rollis Zwickau spielt im André-Vergauwen-Cups in Paris, der RSV Lahn-Dill fährt nach Madrid und spielt um den Champions Cup.
Unterschätze nie des Herz eines Champions
Diese Phrase konnte ich mir beim Betrachten des Ergebnisse des ersten Finalspiels um die RBBL-Playoffs nicht verkneifen. Der Meister RSV Lahn-Dill schlägt den neuen Pokalsieger RSC-Rollis Zwickau deutlich mit 65:82 (33:44). Ausschlaggebend für die Zwickauer Niederlage war wohl das Fehlen vom Center Piotr Luszynski, der mit einer Bandschiebenverletzung aussetzen musste. Ob er kommendes Wochenende wieder dabei ist, wird sich die Woche noch herausstellen. Topscorer waren Joey Johnson (RSV Lahn-Dill, 30 Punkte) und Mateusz Filipski (RSC-Rollis Zwickau, 25 Punkte, 3 Dreier).
Packendes Pokalfinale mit Verlängerung – RSC-Rollis Zwickau besiegen RSV Lahn-Dill
Die erste Sensation der Saison ist perfekt. Ein einem spannenden Pokalfinale in Frankfurt setzten sich die RSC-Rollis Zwickau gegen den Titelverteidiger RSV Lahn-Dill mit 85:84 (13:17, 28:35, 47:48, 75:75) nach Verlängerung durch.
In dem vielleicht spannendsten deutschen Endspiel in der Geschichte des DRS-Pokal lag der Favorit zur Halbzeit noch deutlich mit 28:35 vorn. Die Sachsen kämpften sich im Laufe der zweiten Halbzeit immer näher heran und konnten noch die Verlängerungen erzwingen. Routinier Rostislav Pohlmann wurde dann auf Seiten der RSC-Rollis Zwickau zum Pokalheld, indem er praktisch mit der Schlußsirene den Endstand markierte.
Auf beiden Seiten mussten zwei Spieler (Nicolas Hausammann, Matthias Heimbach) mit fünf Fouls vorzeitig das Spiel beenden. Der RSV Lahn-Dill hatte in Michael Paye (30 Punkte) und Kapitän Joey Johnson (28) die besten Scorer. Beim nun zweimaligen Pokalsieger RSC-Rollis Zwickau überzeugten vor allem Kapitän Piotr Luszynski mit 23 Punkten und Oldie Rostislav Pohlmann mit 22 Punkten.
Am nächsten Wochenende haben jedoch die Hessen die Chance zur Revanche. Dann steigt nämlich das erste Playoff-Finalspiel in Zwickau um die deutsche Rollstuhlbasketball-Bundesliga RBBL.
RSC-Rollis Zwickau folgen RSV Lahn-Dill ins Pokalfinale
Das nächste Traumfinale im deutschen Rollstuhlbasketball ist perfekt. Nach dem Meister und Pokalsieger RSV Lahn-Dill als erstes Team ins Pokalfinale einzog folgten im zweiten Halbfinale auch die Favoriten des RSC-Rollis Zwickau (gegen den RSC Frankfurt). In einem zum Schluß sehr engen Spiel behielten die Sachsen kühlen Kopf und fuhren mit 63:67 (27:38) den nächsten wichtigen Sieg gegen die Hessen ein. Sebastian Wolk (RSC Frankfurt) und Piotr Luszynski (RSC-Rollis Zwickau) waren mit je 20 Punkten die Topscorer ihrer Teams.
Damit heißt auch das Pokalfinale am heutigen Sonntag: RSV Lahn-Dill gegen RSC-Rollis Zwickau. Die gleiche Paarung gibt es dann auch im Playoff-Finale in der deutschen Rollstuhlbasketball-Bundesliga RBBL. Das Final Four findet in diesem Jahr in Frankfurt statt.
RSV Lahn-Dill zieht ins Pokalfinale ein
Der deutsche Meister und Pokalsieger RSV Lahn-Dill zieht auch in diesem Jahr ins Pokalfinale ein. Beim Final Four in Frankfurt schlugen die Hessen im Halbfinale den ASV Bonn souverän mit 74:58 (39:29). Überragender Mann auf dem Platz war Superstar Michael Paye mit 29 Punkten. Er musste jedoch mit 5 Fouls vorzeitig das Spiel beenden. Bei den Bonner scorte Martin Otto mit 22 Punkten am besten. Der RSV Lahn-Dill spielt nun morgen gegen den Sieger des zweiten Halbfinals RSC Frankfurt gegen RSC-Rollis Zwickau. Kuriosität am Rande: Beide Pokalhalbfinalbegegnungen sind die gleichen wie bei den Playoff-Halbfinals in der deutschen Rollstuhlbasketball-Bundesliga RBBL.
Lahn-Dill wieder im Finale, Zwickau schafft Comeback
Das Rennen ums Finale der Deutschen Meisterschaft in der deutschen Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL) ist entschieden. Nachdem Meister und Pokalsieger RSV Lahn-Dill mühelos das Rückspiel gegen den ASV Bonn mit 76:65 (36:30) gewann zog am Sonntag der RSC-Rollis Zwickau nach. Nach der deutlichen Niederlage im Hinspiel setzten sich die Sachsen in ihrem Heimspiel gegen den RSC Frankfurt souverän mit 72:48 (46:19) durch in zogen nach 2006 wieder ins Finale ein. Damit sind beide Mannschaften automatisch für die Vorrunden im Champions Cup in der nächsten Saison qualifiziert.
1,5 Überraschungen zum Playoff-Auftakt
It’s playoff time in der deutschen Rollstuhlbasketball Bundesliga RBBL. Zum Auftakt der Halbfinalspiele am Wochenende gab es eine faustdicke Überraschung und eine überraschend knappe Niederlage. Nun aber zu den Ereignisse im Detail.
Meisterschaftsfavorit RSC-Rollis Zwickau trat zunächst auswärts beim RSC Frankfurt an. Schon zur Halbzeit 43:37 (für den RSC Frankfurt) kündigte sich die potentielle Sensation an. Während auf Seiten des RSC-Rollis Zwickau Superstar Piotr Luszynski mit 40 Punkten den Alleinunterlage mimte sorgte ein Trio bei den Frankfurtern für die Punkte (Andre Bienek und Sebastian Wolk je 23 Punkte, Silke Bleifuß mit 15 Punkten). Am Ende fuhren die Hessen die Partie souverän mit 11 Punkten Vorsprung nach Hause (90:79).
Zur Überraschung hat es in Bonn leider nicht gereicht. Der ASV Bonn hatte den Meister und Pokalsieger RSV Lahn-Dill zu Gast. Am Ende der ersten Halbzeit (23:30) zogen die Wetzlarer bereits mit 7 Punkten davon. Davon ließen sich die Bonner nicht beeindrucken und kämpften weiter um jeden Punkt. Am Ende stand ein knapper 4-Punkte-Sieg (59:63) für den RSV Lahn-Dill zu Buche. Abschließend kann man sagen, dass die Hessen die Spielanteile auf verschiedenen Schultern verteilten. Einzig Joey Johnson mit 18 Punkten hatte in dieser Kategorie einen zweistelligen Wert. Beim ASV Bonn hingehend konnten nur DREI Spieler punkten (Martin Otto und Thomas Becker mit 22 Punkten, Tarik Cajo mit 15 Punkten).
It’s Playoff-Time – wer wird Deutscher Meister 2008
Am Samstag starten die ersten Playoff-Halbfinals um die Deutsche Meisterschaft in der RBBL. Dabei stehen sich der Meister RSV Lahn-Dill und der Vizemeister ASV Bonn gegenüber. Die zweite Partie steigt zwischen den RSC-Rollis Zwickau und dem RSC Frankfurt. Die RBBL-Playoff-Runden werden in jeweils zwei Spielen absolviert und bei Punktegleichheit gilt die bessere Korbdifferenz.
Meister nimmt Revanche für Hinspielniederlage
Der amtierende Meister nimmt erfolgreich Revanche an der Heimniederlage gegen die RSC-Rollis Zwickau im Hinspiel und gewinnt das letzte Spiel der regulären Saison bei den Sachsen mit 73:78. Nach dem 12-Punkte-Rückstand zur Halbzeit (28:40) legten die Zwickauer nach, aber konnten jedoch nicht mehr entscheidend die Hessen ärgern.
Topscorer beim RSV Lahn-Dill waren Joey Johnson mit 30 Punkten und Michael Paye mit 28 Punkten. Die Sachsen hatten in Piotr Luszynski (24 Punkte) und Mateusz Filipski (17) ihre besten Korbjäger. Damit geht der Meisterschaftsfavorit als Tabellenerster in die Playoffs, der RSC-Rollis Zwickau als Zweiter. Es kommt dadurch zu folgenden Halbfinal-Begegnungen.
- RSV Lahn-Dill gegen ASV Bonn
- RSC-Rollis Zwickau gegen RSC Frankfurt
Beurlaubung von Lars Christink schlägt weiter hohe Wellen
Die kurzfristige und für die meistens überraschende Beurlaubung von Point Guard Lars Christink vom RSC-Rollis Zwickau schlägt weiter hohe Wellen. Vor allem im Gästebuch der RSC-Website sind die Ereignisse vom Wochenende das TOP-Thema.
Bei einigen Recherchen zum Thema fand ich folgende für mich überraschende und weitestgehend unbekannte Details. Bereits im Dezember 2007 hat der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft einen neuen Verein in Jena gegründet – die Jena Caputs. Es wurden bereits einige Spieler mit und ohne RBB-Erfahrung rekrutiert (unter anderem RSC-Spieler Eric Zinke und der Ex-Zwickauer und derzeitige Rolling Lion Falk Friedrich) und auch einige Testspiele gab es schon. Ziel ist es zunächst Partner und Sponsoren auf das Projekt aufmerksam zu machen und dann zur kommenden Saison erstmalig am Spielbetrieb teilzunehmen. Das große und ehrgeizige Ziel lautet “1. Bundesliga zu spielen”.
RSC-Rollis Zwickau beurlauben Lars Christink
Nach dem Heimspiel der RSC-Rollis Zwickau gegen den ASV Bonn am vergangenen Sonntag entschloss sich der RSC-Vorstand während eines persönlichen Gesprächs mit Lars Christink, ihn bis Saisonende zu beurlauben.
Christink nannte Disharmonien mit dem Management als Grund und wollte ab dem 1. März nicht mehr am Spielbetrieb teilnehmen. Kurz vor der Partie gegen den ASV Bonn teilte er außerdem RSC-Trainer Maik Kretzschmar mit, dass er die erste Halbzeit nicht spielen wird. Alle weiteren Infos dazu gibt es auch im Internet-TV-Kanal TV-Zwickau.
Der Verlust von Point Guard Lars Christink schwächt die Zwickauer enorm. Die bisher recht guten Titelchancen in der RBBL sind nun stark gesunken.
Dirk Passiwan mit Saisonbestleistung von 59 Punkten
In der RBBL (Rollstuhlbasketball-Bundesliga) stellte der Trierer Center Dirk Passiwan mit 59 Punkten eine Saisonbestleistung auf. Sein Verein (RSC-Rollis Trier) gewann dann auch deutlich gegen den Aufsteiger und ehemaligen Deutschen Meister RSC Osnabrück mit 94:77 (42:33). Trier bleibt damit dem Tabellenende fern liegt auf Platz sechs. Die anderen Partien des Spieltages entschieden die Favoriten aus Frankfurt, Lahn-Dill und Zwickau für sich.
Historischer Zwickau Auswärtserfolg beim RSV Lahn-Dill
Die RSC-Rollis Zwickau gewannen am Samstag nach 14 sieglosen Spielen wieder ein Spiel gegen den Erzrivalen und Serienmeister RSV Lahn-Dill. Auch bei den Gastgebern riss eine Serie, bei der man 5 Jahre oder 51 Pflichtspiele ohne Niederlage in der Wetzlarer August-Bebel-Sporthalle blieb. Am Ende gewann Zwickau souverän mit 53:65 (21:34) und ausgerechnet der ehemalige RSVer Lars Christink war mit 18 Punkten und 8 Assists der dominierende Mann im dem Parkett.
Damit ist Zwickau gleichzeit Herbstmeister. Die drei ersten Mannschaften in der RBBL (Zwickau, Lahn-Dill und Frankfurt) haben 12:2 Punkte. Im nächsten Spiel müssen die Zwickauer in Frankfurt antreten und diesen Erfolg unterstreichen. Im ersten Heimspiel der Saison verloren die Sachsen gegen die Hessen überraschend und wollen nun Revanche nehmen.
