RSC-Rollis Zwickau verpassen im deutsch-deutschen Halbfinale das Endspiel – Sieg im Spiel um Platz 3
Die RSC-Rollis Zwickau können erhobenen Hauptes vom Champions Cup 2010 in Rom zurückkehren. Nach dem sensationelle zweiten Platz im Jahr zuvor beim gastgebenden Dauerrivalen RSV Lahn-Dill. Diesen hatte man bereits im Halbfinale überraschenderweise ausgeschaltet. Die Sachsen fuhren mit personellen Problemen in die italienische Hauptstadt. RSC-Center Mateusz Filipski, wichtige Stütze des Deutsche Vizemeisters und -pokalsiegers, musste mit einer Handverletzung beim letzten Saisonhighlight antreten.
Pokalsieger RSV Lahn-Dill holt sich Meisterschaft zurück
Nach der “Schmach” im letzten Jahr, als der RSC-Rollis Zwickau mit einem Auswärtserfolg in Wetzlar den Serienmeister entthronte wollten es die Hessen dieses Jahr besser machen. Nachdem man in den letzten Wochen bereits zwei Mal beim Dauerrivalen siegreich war, sollte nach dem Hinrundenheimsieg auch das letzte RBBL-Saisonspiel erfolgreich bestritten werden. Das Hinspiel ging bereits klar und deutlich mit 87:71 an den RSV, sodass die Vorzeichen klar verteilt waren.
Das Spiel begann sehr ungünstig für die Gäste aus Sachsen. Nach wenigen gespielten Minuten stand es bereits 10:2 aus Sicht das Gastgebers. Eine Auszeit war mehr als angebracht und brachte die RSC-Rollis wieder in die Spur. Bis zum Ende hin war die Partie spannend und hochklassig. Keine der Mannschaften konnten sich entscheidend absetzen. Mateusz Filipski (Topscorer der Partie mit 30 Punkten) konnte am Ende mit einem so genanten 3-Punkt-Spiel noch den hoch verdienten 65:65-Ausgleich für die Muldestädter erzielen. Durch den Playoff-Modus aus Hin- und Rückspiel blieb es dabei auch. Beim Gastgeber brillierte wieder mal Richard Peter, der als Topscorer seines Teams mit 18 Punkte, 11 Rebounds und 13 Assists ein Triple-Double auf das Parkett der Wetzlarer Rittal-Arena zauberte.
Pokalsieger RSV Lahn-Dill nimmt RSC-Rollis Zwickau frühzeitig den Wind aus den Segeln
Es sollte die Wiedergutmachung der Pokalfinalschmach werden, aber es kam alles anders. Die frisch gebackene Pokalsieger RSV Lahn-Dill konnte einen wichtigen Auswärtssieg beim Titelverteidiger RSC-Rollis Zwickau erringen. Angetrieben US-Playmaker Michael Paye und dem Kanadier Peter Richard – beide seit Wochen in Topform – konnten den Sachsen bereits frühzeitig der Zahn gezogen werden. Bereits zur Halbzeit lagen die Hessen komfortable mit 51:31 in Führung und konnte diese bis zum Ende der Partie weitgehend halten und zeigte den Zuschauern tolle Spielzüge und gewann das RBBL-Finalhinspiel am Ende locker und leicht mit 87:71. Michael Paye war schlussendlich mit 31 Punkten (darunter 4 Dreier) der Topscorer der Partie, auf Seiten Seiten der Gastgeber erzielte Piotr Luszynski (25 Punkte, 1 Dreier) die meisten Zähler. Nun wird es schwer für den Titelverteidiger den Erfolg aus der letzten Saison zu wiederholen. Die Wetzlarer werden sich meines Erachtens in diese Form nicht mehr die Butter von Brot nehmen und nächsten Samstag den sechsten Titel der Vereinsgeschichte einfahren.
Traumfinale wieder mal perfekt, Lahn-Dill und Zwickau ziehen ins 2010er Finale ein
Die beiden Topfavoriten auf die Deutsche Meisterschaft in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL) haben alles richtig gemacht. Sowohl der frisch gebackene Deutsche Pokalsieger RSV Lahn-Dill, als auch der Titelverteidiger RSC-Rollis Zwickau setzten sich in den Halbfinalrückspielen deutlich durch.
Die Wetzlarer konnten auch die zweite Begegnung gegen den ersatzgeschwächten ASV Bonn mit 79:50 (38:32) vor heimischer Kulisse gewinnen. Topscorer der Partie waren ASV-Center Thomas Becker mit 21 Punkte sowie US-Boy Michael Paye beim RSV Lahn-Dill mit 19 Punkten.
RSV Lahn-Dill verteidigt DRS-Pokal – 48:86-Debakel für Gastgeber RSC-Rollis Zwickau
Halbfinals
- ASV Bonn – RSC-Rollis Zwickau 60:86 (31:36) – Topscorer: Mateusz Filipski (29 Punkte, RSC-Rollis Zwickau) & Adam Lancia (24 Punkte, ASV Bonn)
- RSV Lahn-Dill – Hamburger SV 86:72 (48:38) – Topscorer: Michael Paye (30 Punkte, RSV Lahn-Dill) & Nikolaus Classen (24 Punkte, Hamburger SV)
Spiel um Platz 3
- ASV Bonn – Hamburger SV 86:79 (44:34) – Topscorer: Ahmet Coskun (46 Punkte, Hamburger SV) & Adam Lancia (40 Punkte, ASV Bonn)
Finale
- RSC-Rollis Zwickau – RSV Lahn-Dill 48:86 (22:46) – Topscorer: Richard Peter (28 Punkte, RSV Lahn-Dill) & Piotr Luszynski (17 Punkte, RSC-Rollis Zwickau)
LC Cottbus wahrt Heimnimbus – Zwickau gewinnt knapp gegen Stahnsdorf
Der Tabellenzweite LC Cottbus lud am Samstag zum Nachholspieltag in der Regionalliga Ost in die Lausitz ein. In der heimischen Lausitz Arena setzten sich die Hausherren gegen den Brandenburger Konkurrenten RSV Eintracht Stahnsdorf nach einseitigen Spiel mit 81:18 (38:10) durch. Mit dieser Klatsche im Gepäck wollten es die Stahnsdorfer gegen die Bundesligareserve des RSC-Rollis Zwickau besser machen. Zur Halbzeit hielt dieses “Versprechen” auch, nachdem der RSV lediglich mit einem Punkt hinten lag. Auch die zweite Spielhälfte war spannend. Die Muldestädter konnten sich nicht entscheidend absetzen, Stahnsdorf kam nicht nah genug heran. Somit fuhren die Sachsen ihren sechsten Saisonsieg ein. Die abschließende Partie zwischen Cottbus und Zwickau war dann wieder relativ einseitig. Die ersatzgeschwächten Zwickauer hatten keine richtige Durchschlagskraft entwickeln können, um das Spiel erfolgreich zu bestreiten. Am Ende gewannen spielstarke Lausitzer verdient mit 63:25 (30:19).
Meister und Pokalsieger meistern Hinspiele – Bonn und München klar unterlegen
Die Rollstuhlbasketball-Fans in Deutschland können sich bereits auf das “Traumfinale” zwischen amtierenden Meister und Pokalsieger freuen. Der RSC-Rollis Zwickau sowie der RSV Lahn-Dill haben mit deutlichen Auswärtssiegen die Tür zum Finale weit aufgestoßen.
Zwickau qualifiziert sich nach Sieg gegen AS Santo Stefano für Champions Cup 2010
Der deutsche Meister RSC-Rollis Zwickau hat sich für die Champions Cup Endrunde 2010 qualifiziert. Im letzten Spiel der Vorrunde vor heimischer Kulisse konnte das italienische Spitzenteam von AS Santo Stefano mit 76:57 bezwungen werden. Spielertrainer Piotr Luszynski drückte der Partie mit 31 Punkten, 8 Rebounds und 5 Assists seinen Stempel auf. Tanghe scorte mit 23 Punkte für die Italiener, die im dritten Viertel (20:6) einen Sieg verspielten, am häufigsten. Damit belegen die Muldestädter in der Endabrechnung den zweiten Platz vor den unbesiegten Spitzenreiter CD Once Andalucia Sevilla aus Spanien. Bei der Endrunde in Rom Anfang Mai treten mit den Sachsen und dem RSV Lahn-Dill abermals zwei Teams an.
Zwickau trotz Niederlage gegen CD Once Andalucia Sevilla mit guten Chancen
Die RSC-Rollis Zwickau haben nach dem zweiten Turniertag vor eigenem Publikum in der Euroleague 1 Gruppe B gute Chancen auf das Weiterkommen. Trotz einer knappen 78:84-Niederlage gegen CD Once Andalucia Sevilla haben es die Muldestädter im letzten Spiel gegen das italienische Topteam AS. Santo Stefano in der eigenen Hand die Reise zum Champions Cup 2010 in Rom Anfang Mai anzutreten. Das zweite Spiel am heutigen Tag gewannen die Sachsen deutlich gegen Econy Gran Canaria haushoch 93:30.
Playoff-Halbfinals 2010 angesetzt
Die Halbfinalbegegnungen für die RBBL-Playoffs 2010 in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga sind nun angesetzt. Die Hinspiele finden am kommenden Samstag (20.03.2010) statt, die Rückspiele werden einen Tag vor Ostersonntag am 03.04.2010 absolviert. Pokalsieger und Hauptrundenerster RSV Lahn-Dill trifft auf Ex-Meister ASV Bonn und Titelverteidiger RSC-Rollis Zwickau spielen gegen Altmeister USC München um den Einzug ins Finale.
RBBL-Halbfinal Hinspiele
- 20.03.2010 ASV Bonn – RSV Lahn-Dill
- 20.03.2010 18:30 USC München – RSC-Rollis Zwickau
RBBL-Halbfinal Rückspiele
- 03.04.2010 18:30 RSV Lahn-Dill – ASV Bonn
- 03.04.2010 16:00 RSC-Rollis Zwickau – USC München
Rollis Zwickau gewinnen Euroleague 1-Auftakt gegen Hyéres Handiclub 86:51
Die Gastgeber vom RSC-Rollis Zwickau haben den Auftakt zur Champions Cup Vorrunde Euroleague 1 erfolgreich gestaltet. Gegen den französischen Meister Hyéres Handiclub im Anschluß an die offizielle Eröffnung (vor 550 Zuschauern in der Scheffelberg Halle) konnten die Sachsen vom Start weg gefallen. Nach einem 13-Punktevorsprung nach dem ersten Viertel wurden dieser zur Halbzeit auf 45:21 ausgebaut. Dadurch konnte Spielertrainer frühzeitig rotieren, so dass auch die Bankspieler wie Rainer Müller und Frank Oehme ihre Spielzeit bekamen. Auf Seiten der Franzosen überzeugten vor allem Routinier Ouahid Boustilla und der 23-jährige Mickael Poulin, Bruder von Max Poulin von den Köln 99ers. Topscorer der Partie wurden der Zwickauer Mateusz Filipski mit 21 Punkten und Ouahid Boustilla auf Seiten von Hyéres Handiclub mit 17 Punkten. Bereits morgen früh geht es für den Gastgeber weiter mit der Partie gegen die favorisierten Spanier von C.D. Once Andalucia. Diese gewannen ebenfalls ihre Auftaktpartie gegen Econy Gran Canaria mit 91:43. Der italienische Vertreter und Spitzenclub AS. Santo Stefano startet erst morgen ins Geschehen.
München festigt Platz 3, 100er in Zwickau, Überraschung in Frankfurt
Der Altmeister USC München hat sich am letzten regulären Spieltag der Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL) den dritten Playoff-Platz gesichert. Die Bayern schlugen den Absteiger RSC Osnabrück um Headcoach und Bundestrainer Frits Wiegmann mit 46:78. Damit stehen die Münchner im Halbfinale dem RSC-Rollis Zwickau gegenüber, die ihr letztes Hauptrundspiel haushoch in Trier mit 32:105 gewannen. Die Sachsen konnten beide Hauptrundenspiele gegen die Bayern souverän gewinnen und gehen als Titelverteidiger dementsprechend favorisiert ins Halbfinale. Die Überraschung des Spieltages fand in Frankfurt statt.
Cottbus rückt auf – ALBA schlägt Zwickau
Der LC Cottbus war nach einigen verletzungsbedingten, abgesagten Spieltag wieder Gastgeber an einem Regionalliga-Spieltag. Zu Gast waren ALBA BERLIN 2 sowie der RSC-Rollis Zwickau 2. Gleich zu Beginn die Toppartie des Spieltages. Die Hausherren wollten mit einem Sieg gegen die Hauptstädter von ALBA Boden gegenüber dem ungeschlagenen Tabellenführer RSC Berlin Boden gut machen. Bis zur Halbzeit hielten die ALBAtrosse teilweise gut mit, aber zum Ende der Begegnung konnten sich die Lausitzer immer mehr absetzen und gewannen am Ende verdient mit 59:43. Danach wollten es die Schützlinge von Klaus-Dieter Meyer besser machen. Gegen die Bundesliga-Reserve der RSC-Rollis Zwickau konnte man vom Start weg das Geschehen bestimmen. Die Berliner gewannen am Ende souverän und deutlich mit 38:55. Zum Ende des Spieltages in der Lausitz Arena setzen die Brandenburger Hausherren auch gegen die Sachsen durch. Nach einer einseitigen Partie hieß es am Ende 62:23 für den LC Cottbus.
Köln 99ers geben nicht auf – USC München kann für die Playoffs planen
Was für ein Spieltag liegt wieder hinter uns in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL). Die Köln 99ers halten ihre Hoffnungen auf den Klassenerhalt hoch. Beim 79:58-Heimsieg gegen Aufsteiger Roller Bulls zeigten die Rheinländer, dass sie eigentlich das Potential für die deutsche Eliteliga haben. Altmeister USC München kann nach einem souveränen und überzeugenden 61:44-Heimerfolg über die Mainhatten Skywheelers für die Playoffs planen. Die Bayern werden aller Voraussicht im Halbfinale auf den amtierenden Deutschen Meister RSC-Rollis Zwickau treffen. Um den letzten Startplatz für die RBBL-Playoffs kämpfen am 18. und letzten Spieltag der Ex-Serienmeister ASV Bonn sowie die Mainhatten Skywheelers.
- USC München – Mainhatten Skywheelers 61:44 (26:26)
- Köln 99ers – Roller Bulls 79:58 (42:32)
- ASV Bonn – Hamburger SV 88:56 (46:29)
- RSV Lahn-Dill – Trier Dolphins 84:23 (42:11)
- RSC-Rollis Zwickau – RSC Osnabrück 94:54 (52:27)
RSC Osnabrück steigt in die 2. Bundesliga Nord ab – Köln 99ers mit Minimalchance
Der RSC Osnabrück um Nationaltrainer Frits Wiegmann ist der erste Absteiger aus der Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL). Im einzigen Sonntagspiel hatte man gegen Spitzenreiter und Titelfavoriten RSV Lahn-Dill keine Chance zu gewinnen. Die Hessen hingegen konnten auch ohne ihr Kanada-Duo Joey Johnson und Peter Richard souverän aufspielen. Wie vor Wochenfrist wurde Youngster Kai Gerlach Topscorer mit 20 Punkten. Seine zehn Rebounds und eine Feldquote vom 75% rundeten sein Double-Double ab. Bert Freriks und Mustafa Korkmaz (je 13 Punkte) waren auf Seiten der Gastgeber die einzigen zweistelligen Punktesammler.
RSC Berlin rockt weiterhin die Regionalliga – ungeschlagen in der Rückrunde
Der RSC Berlin 1 marschiert weiter Richtung 2. Bundesliga Nord. Die noch ungeschlagenden Berliner gewannen auch ihre Partien 7 und 8 beim Auswärtsspieltag in Halle an der Saale. Im ersten Spiel gegen Gastgeber RBC 96 Halle war man dann auch haushoher Favorit. Das Endergebnis von 23:74 spiegelt die Kräftverhältnisse beider Teams wieder. Darauf ging man motiviert in die Spitzenpartie dieses Spieltages gegen den bisherigen Tabellenführer RSC-Rollis Zwickau. Die Sachsen hatten der RSC-Offense wenig entgegenzusetzen und verloren relativ deutlich mit 40:58. Auch gegen die Gastgeber aus Halle hatten die Muldestädte Mühe ein ordentliches Spiel auszuziehen. Dennoch war die Führung zu keiner Zeit gefährdet und Zwickau gewann am Ende verdient mit 31:47.
Kölner Lebenszeichen beim Sieg gegen Trier
Abstiegskandidat Köln 99ers kann doch noch gewinnen. Im Heimspiel gegen die Trier Dolphins konnten “die Jecken” am Karnevalswochenende einen wichtigen Sieg einfahren. Doch der erst zweite Saisonsieg kommt vermutlich zu spät, zumal das Restprogramm alles andere als leicht aussieht.
Der Pokalsieger RSV Lahn-Dill musste ohne Richard Peter und Dirk Köhler-Lenz ins Spitzenspiel des Spieltages gehen. Zu Gast war der Altmeister USC München, der sich mit einer Siegesserie heimlich, still und leise auf Platz 3 der Tabelle vorgearbeitet hat. Auch die Bayern hatten Personalsorgen, daher waren die knapp 1100 Zuschauer in Wetzlar verwundert, dass ihr RSV “nur” mit 23:19 zur Halbzeit führte. Aber im zweiten Spielabschnitt lief es bei den Hessen deutlich besser. Angetrieben von Topscorer Kai Gerlach (21 Punkte, 1 Dreier) konnte der Tabellenerste die Partie am Ende dennoch deutlich mit 65:34 für sich entscheiden.
Pokalsieger gewinnt hauchdünn beim Meister
Es war das Duell des 14. Spieltags in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL). Der amtierende Deutsche Meister RSC-Rollis Zwickau hatte den Deutschen Pokalsieger RSV Lahn-Dill zu Gast in der heimischen Scheffelberghalle. Und es wurde auch das erwartet spannende und hochklassige Spiel, dass Spieler, Trainer und über 600 Fans herbeisehnten. Alles sah nach einen Heimerfolg für die Sachsen aus, aber zum Ende des dritten Viertels kamen die Hessen immer näher und vor dem letzten Spielabschnitt lag der Pokalsieger nur noch mit zwei Punkten hinten. Richard Peter brachte den RSV Lahn-Dill dann wieder mit 53:52 nach vorn und es folgten in den letzten fünf Minuten nicht weniger als elf Führungswechsel. Nach dem 63:62 durch Johnson gelang Zwickau noch ein letzter Angriff. Marcin Balcerowski scheiterte drei Sekunden vor der Schlusssirene mit einem Korbleger aus Rücklage. Der RSV Lahn-Dill sicherte sich somit das Heimrecht im zweiten Playoffspiel bis ins Finale.
Der USC München konnte mit einem Heimerfolg gegen favorisierte Bonner seinen dritten Tabellenplatz verteidigen und den Abstand zum einem Nicht-Playoffplatz weiter ausbauen. Die Playoffplätze vervollständigen die Hessen der Mainhattan Skywheelers. Sie gewannen bei den erstarkten Hanseaten vom Hamburger SV ungefährdet. Die Nordlichter müssen nach dem Heimsieg des RSC Osnabrück gegen engagierte Köln 99ers weiterhin um den Klassenerhalt zittern. Das Team von Bundestrainer Frits Wiegmann hat nur noch zwei Punkte Rückstand auf den HSV. Aber der direkte Vergleich und das leichtere Restprogramm sprechend eindeutig für die Hamburger. Keine Gedanken um den Klassenerhalt müssen sich die Roller Bulls mehr machen. Der Aufsteiger aus Luxemburg gewann in Trier und beide Team beenden die Saison im gesicherten Mittelfeld.
HSV siegt weiter, Roller Bulls können es auch noch, USC auf Platz 3
Das RBBL-Wochenende brachte wieder einige überraschende Ergebnisse und Erkenntnisse. Zum einem konnte der Hamburger SV sein zweites Spiel in Folge gewinnen (85:63 gegen Trier Dolphins) und kann so langsam den Klassenerhalt feiern. Die Konkurrenz aus Osnabrück (verlor 74:83 gegen die Roller Bulls) und Köln (57:67 gegen USC München) konnte ihre Spiele nicht gewinnen und somit haben die Hanseaten schon vier Punkte Abstand zu den Abstiegsrängen. Der andere Aufsteiger Roller Bulls konnte hingegen seinen Abwärtstrend stoppen. Furios in die Saison gestartet verloren die Luxemburger zum Schluß vier Spiele in Folge. Nun gelang ein wichtiger Heimsieg gegen den RSC Osnabrück. Festgesetzt auf Platz 3 und damit gute Playoffchancen hat der Altmeister USC München. Die Bayern konnten die Schwächephase der Bonner und Frankfurter Konkurrenz ausnutzen und hat nun vier Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Playoffplatz. Vierter bleibt der ASV Bonn – trotz der deutlichen Niederlage beim Deutschen Meister RSC-Rollis Zwickau. Das Hessenderby entschied wie erwartet der Favorit RSV Lahn-Dill klar gegen die zuletzt gut aufgelegten Mainhattan Skywheelers.
- Köln 99ers – USC München 51:67 (28:37)
- ASV Bonn – RSC-Rollis Zwickau 49:79 (29:32)
- Mainhatten Skywheelers – RSV Lahn-Dill 59:81 (32:46)
- Hamburger SV – Trier Dolphins 85:63 (49:28)
- Roller Bulls – RSC Osnabrück 83:74 (41:30)
Lahn-Dill bereits für Playoffs qualifiziert, HSV weiter im Aufwind
Der Pokalsieger in Titelkandidat RSV Lahn-Dill beweist weiterhin seine Ausnahmestellung in der RBBL. Bereits sechs Spieltage vor Ende der Hauptrunden konnten sich die Hessen für die Playoffs qualifizieren. Gegen den ersatzgeschwächten ASV Bonn gewann man leicht und locker mit 76:52 (36:22). Auch der Aufsteiger Hamburger SV ist weiterhin im Aufwind. Beim schwächelnden RSC Osnabrück gewannen die Hansaeten nach knapper Halbzeitführung (26:29) am Ende dennoch unerwartet hoch mit 64:84. Vor allem Ex-Nationalspieler Ahmet Coskun ragte bei den Gästen mit 30 Punkten heraus. Auch die 33 Punkte von RSC-Neuzugang Bert Freriks konnten die schwache Mannschaftsleistung der Niedersachsen nicht wettmachen.



