München festigt Platz 3, 100er in Zwickau, Überraschung in Frankfurt

Der Altmeister USC München hat sich am letzten regulären Spieltag der Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL) den dritten Playoff-Platz gesichert. Die Bayern schlugen den Absteiger RSC Osnabrück um Headcoach und Bundestrainer Frits Wiegmann mit 46:78. Damit stehen die Münchner im Halbfinale dem RSC-Rollis Zwickau gegenüber, die ihr letztes Hauptrundspiel haushoch in Trier mit 32:105 gewannen. Die Sachsen konnten beide Hauptrundenspiele gegen die Bayern souverän gewinnen und gehen als Titelverteidiger dementsprechend favorisiert ins Halbfinale. Die Überraschung des Spieltages fand in Frankfurt statt.

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Cottbus rückt auf – ALBA schlägt Zwickau

Der LC Cottbus war nach einigen verletzungsbedingten, abgesagten Spieltag wieder Gastgeber an einem Regionalliga-Spieltag. Zu Gast waren ALBA BERLIN 2 sowie der RSC-Rollis Zwickau 2. Gleich zu Beginn die Toppartie des Spieltages. Die Hausherren wollten mit einem Sieg gegen die Hauptstädter von ALBA Boden gegenüber dem ungeschlagenen Tabellenführer RSC Berlin Boden gut machen. Bis zur Halbzeit hielten die ALBAtrosse teilweise gut mit, aber zum Ende der Begegnung konnten sich die Lausitzer immer mehr absetzen und gewannen am Ende verdient mit 59:43. Danach wollten es die Schützlinge von Klaus-Dieter Meyer besser machen. Gegen die Bundesliga-Reserve der RSC-Rollis Zwickau konnte man vom Start weg das Geschehen bestimmen. Die Berliner gewannen am Ende souverän und deutlich mit 38:55. Zum Ende des Spieltages in der Lausitz Arena setzen die Brandenburger Hausherren auch gegen die Sachsen durch. Nach einer einseitigen Partie hieß es am Ende 62:23 für den LC Cottbus.

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Köln 99ers geben nicht auf – USC München kann für die Playoffs planen

Was für ein Spieltag liegt wieder hinter uns in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL). Die Köln 99ers halten ihre Hoffnungen auf den Klassenerhalt hoch. Beim 79:58-Heimsieg gegen Aufsteiger Roller Bulls zeigten die Rheinländer, dass sie eigentlich das Potential für die deutsche Eliteliga haben. Altmeister USC München kann nach einem souveränen und überzeugenden 61:44-Heimerfolg über die Mainhatten Skywheelers für die Playoffs planen. Die Bayern werden aller Voraussicht im Halbfinale auf den amtierenden Deutschen Meister RSC-Rollis Zwickau treffen. Um den letzten Startplatz für die RBBL-Playoffs kämpfen am 18. und letzten Spieltag der Ex-Serienmeister ASV Bonn sowie die Mainhatten Skywheelers.

  • USC München – Mainhatten Skywheelers 61:44 (26:26)
  • Köln 99ers – Roller Bulls 79:58 (42:32)
  • ASV Bonn – Hamburger SV 88:56 (46:29)
  • RSV Lahn-Dill – Trier Dolphins 84:23 (42:11)
  • RSC-Rollis Zwickau – RSC Osnabrück 94:54 (52:27)
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RSC Osnabrück steigt in die 2. Bundesliga Nord ab – Köln 99ers mit Minimalchance

Der RSC Osnabrück um Nationaltrainer Frits Wiegmann ist der erste Absteiger aus der Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL). Im einzigen Sonntagspiel hatte man gegen Spitzenreiter und Titelfavoriten RSV Lahn-Dill keine Chance zu gewinnen. Die Hessen hingegen konnten auch ohne ihr Kanada-Duo Joey Johnson und Peter Richard souverän aufspielen. Wie vor Wochenfrist wurde Youngster Kai Gerlach Topscorer mit 20 Punkten. Seine zehn Rebounds und eine Feldquote vom 75% rundeten sein Double-Double ab. Bert Freriks und Mustafa Korkmaz (je 13 Punkte) waren auf Seiten der Gastgeber die einzigen zweistelligen Punktesammler.

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RSC Berlin rockt weiterhin die Regionalliga – ungeschlagen in der Rückrunde

Der RSC Berlin 1 marschiert weiter Richtung 2. Bundesliga Nord. Die noch ungeschlagenden Berliner gewannen auch ihre Partien 7 und 8 beim Auswärtsspieltag in Halle an der Saale. Im ersten Spiel gegen Gastgeber RBC 96 Halle war man dann auch haushoher Favorit. Das Endergebnis von 23:74 spiegelt die Kräftverhältnisse beider Teams wieder. Darauf ging man motiviert in die Spitzenpartie dieses Spieltages gegen den bisherigen Tabellenführer RSC-Rollis Zwickau. Die Sachsen hatten der RSC-Offense wenig entgegenzusetzen und verloren relativ deutlich mit 40:58. Auch gegen die Gastgeber aus Halle hatten die Muldestädte Mühe ein ordentliches Spiel auszuziehen. Dennoch war die Führung zu keiner Zeit gefährdet und Zwickau gewann am Ende verdient mit 31:47.

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Kölner Lebenszeichen beim Sieg gegen Trier

Abstiegskandidat Köln 99ers kann doch noch gewinnen. Im Heimspiel gegen die Trier Dolphins konnten “die Jecken” am Karnevalswochenende einen wichtigen Sieg einfahren. Doch der erst zweite Saisonsieg kommt vermutlich zu spät, zumal das Restprogramm alles andere als leicht aussieht.

Der Pokalsieger RSV Lahn-Dill musste ohne Richard Peter und Dirk Köhler-Lenz ins Spitzenspiel des Spieltages gehen. Zu Gast war der Altmeister USC München, der sich mit einer Siegesserie heimlich, still und leise auf Platz 3 der Tabelle vorgearbeitet hat. Auch die Bayern hatten Personalsorgen, daher waren die knapp 1100 Zuschauer in Wetzlar verwundert, dass ihr RSV “nur” mit 23:19 zur Halbzeit führte. Aber im zweiten Spielabschnitt lief es bei den Hessen deutlich besser. Angetrieben von Topscorer Kai Gerlach (21 Punkte, 1 Dreier) konnte der Tabellenerste die Partie am Ende dennoch deutlich mit 65:34 für sich entscheiden.

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Pokalsieger gewinnt hauchdünn beim Meister

Es war das Duell des 14. Spieltags in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL). Der amtierende Deutsche Meister RSC-Rollis Zwickau hatte den Deutschen Pokalsieger RSV Lahn-Dill zu Gast in der heimischen Scheffelberghalle. Und es wurde auch das erwartet spannende und hochklassige Spiel, dass Spieler, Trainer und über 600 Fans herbeisehnten. Alles sah nach einen Heimerfolg für die Sachsen aus, aber zum Ende des dritten Viertels kamen die Hessen immer näher und vor dem letzten Spielabschnitt lag der Pokalsieger nur noch mit zwei Punkten hinten. Richard Peter brachte den RSV Lahn-Dill dann wieder mit 53:52 nach vorn und es folgten in den letzten fünf Minuten nicht weniger als elf Führungswechsel. Nach dem 63:62 durch Johnson gelang Zwickau noch ein letzter Angriff. Marcin Balcerowski scheiterte drei Sekunden vor der Schlusssirene mit einem Korbleger aus Rücklage. Der RSV Lahn-Dill sicherte sich somit das Heimrecht im zweiten Playoffspiel bis ins Finale.

Der USC München konnte mit einem Heimerfolg gegen favorisierte Bonner seinen dritten Tabellenplatz verteidigen und den Abstand zum einem Nicht-Playoffplatz weiter ausbauen. Die Playoffplätze vervollständigen die Hessen der Mainhattan Skywheelers. Sie gewannen bei den erstarkten Hanseaten vom Hamburger SV ungefährdet. Die Nordlichter müssen nach dem Heimsieg des RSC Osnabrück gegen engagierte Köln 99ers weiterhin um den Klassenerhalt zittern. Das Team von Bundestrainer Frits Wiegmann hat nur noch zwei Punkte Rückstand auf den HSV. Aber der direkte Vergleich und das leichtere Restprogramm sprechend eindeutig für die Hamburger. Keine Gedanken um den Klassenerhalt müssen sich die Roller Bulls mehr machen. Der Aufsteiger aus Luxemburg gewann in Trier und beide Team beenden die Saison im gesicherten Mittelfeld.

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HSV siegt weiter, Roller Bulls können es auch noch, USC auf Platz 3

Das RBBL-Wochenende brachte wieder einige überraschende Ergebnisse und Erkenntnisse. Zum einem konnte der Hamburger SV sein zweites Spiel in Folge gewinnen (85:63 gegen Trier Dolphins) und kann so langsam den Klassenerhalt feiern. Die Konkurrenz aus Osnabrück (verlor 74:83 gegen die Roller Bulls) und Köln (57:67 gegen USC München) konnte ihre Spiele nicht gewinnen und somit haben die Hanseaten schon vier Punkte Abstand zu den Abstiegsrängen. Der andere Aufsteiger Roller Bulls konnte hingegen seinen Abwärtstrend stoppen. Furios in die Saison gestartet verloren die Luxemburger zum Schluß vier Spiele in Folge. Nun gelang ein wichtiger Heimsieg gegen den RSC Osnabrück. Festgesetzt auf Platz 3 und damit gute Playoffchancen hat der Altmeister USC München. Die Bayern konnten die Schwächephase der Bonner und Frankfurter Konkurrenz ausnutzen und hat nun vier Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Playoffplatz. Vierter bleibt der ASV Bonn – trotz der deutlichen Niederlage beim Deutschen Meister RSC-Rollis Zwickau. Das Hessenderby entschied wie erwartet der Favorit RSV Lahn-Dill klar gegen die zuletzt gut aufgelegten Mainhattan Skywheelers.

  • Köln 99ers – USC München 51:67 (28:37)
  • ASV Bonn – RSC-Rollis Zwickau 49:79 (29:32)
  • Mainhatten Skywheelers – RSV Lahn-Dill 59:81 (32:46)
  • Hamburger SV – Trier Dolphins 85:63 (49:28)
  • Roller Bulls – RSC Osnabrück 83:74 (41:30)
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Lahn-Dill bereits für Playoffs qualifiziert, HSV weiter im Aufwind

Der Pokalsieger in Titelkandidat RSV Lahn-Dill beweist weiterhin seine Ausnahmestellung in der RBBL. Bereits sechs Spieltage vor Ende der Hauptrunden konnten sich die Hessen für die Playoffs qualifizieren. Gegen den ersatzgeschwächten ASV Bonn gewann man leicht und locker mit 76:52 (36:22). Auch der Aufsteiger Hamburger SV ist weiterhin im Aufwind. Beim schwächelnden RSC Osnabrück gewannen die Hansaeten nach knapper Halbzeitführung (26:29) am Ende dennoch unerwartet hoch mit 64:84. Vor allem Ex-Nationalspieler Ahmet Coskun ragte bei den Gästen mit 30 Punkten heraus. Auch die 33 Punkte von RSC-Neuzugang Bert Freriks konnten die schwache Mannschaftsleistung der Niedersachsen nicht wettmachen.

  • Trier Dolphins – Mainhatten Skywheelers 66:94 (32:41)
  • USC München – Roller Bulls 57:49 (29:27)
  • RSC Osnabrück – Hamburger SV 64:84 (26:29)
  • RSV Lahn-Dill – ASV Bonn 76:52 (36:22)
  • RSC-Rollis Zwickau – Köln 99ers 77:59 (41:24)
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Zwickau 2 nach empfindlicher Niederlage dennoch Tabellenführer

Der Regionspokalsieger RSC-Rollis Zwickau 2 hatte am Wochenende die Regionalligakonkurrenz aus Berlin und Dresden zu Gast. Allerdings muss das Team um Topscorerin Sylvia Hofmann derzeit auf seinen Spielertrainer Maik Kretzschmar krankheitsbedingt verzichten. Arian Krug sowie Jürgen Schnorr übernahme am Sonntag die Mannschaftsleitung. Trotz des schmerzhaften Ausfalls von Kretzschmar kann der RSC mit einem verstärkten Kader auffahren. Mit René Rilke und Falk Friedrich kehren zwei ehemalige Zwickauer Spieler wieder in den Kader des Regionalligisten zurück. Beide standen auch mehrere Jahre im Bundesligaaufgebot des RSC.

Zwickau konnte beim Heimspieltag die Tabellenführung wieder übernehmen und an ALBA BERLIN 2 am RSV Eintracht Stahnsdorf 1 vorbeiziehen. Dass dies auch das gesteckte Ziel ist zeigte das ersten Spiel. Im Sachsenderby gegen die Rolling Lions Dresden 1 gewann man deutlich mit 63:42. Die Lions hatten keine Zeit die Pleite zu verdauen und mussten sofort ins nächste Spiel gehen. Gegen den RSC Berlin 1 (in der Hinrunde ohne Spielpraxis) lag man zur Halbzeit (31:28) gut auf, aber im zweiten Spielabschnitt setzte sich der Favorit klar durch und gewann verdient mit 67:55. Im letzten Spiel des Tages standen sich nun die beiden vorherigen Sieger gegenüber. Und zur großen Überraschung aller konnten die Berliner sich deutlich und souverän gegen die Sachsen mit 43:72 durchsetzen.

  • RSC-Rollis Zwickau 2 – Rolling Lions Dresden 1 63:42 (31:18)
  • RSC Berlin 1 – Rolling Lions Dresden 1 67:55 (31:28)
  • RSC-Rollis Zwickau 2 – RSC Berlin 1 42:73 (12:34)
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